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16/13mm Anschlüsse wollen nicht auf 15,9/11,1mm Tygon-Schlauch

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Alt 19.11.2008, 21:13   #1
Anfänger
 
Registriert seit: 09.2008
Ort: NRW
Beiträge: 10
Standard 16/13mm Anschlüsse wollen nicht auf 15,9/11,1mm Tygon-Schlauch

Hallo liebe Wasserkühlgemeinde,

mittlerweile ist auch bei mir eine Wasserkühlung ins Haus gekommen, doch trotz sorgfältiger Prüfung der einzelnen Werte gibt es eine kleine Inkompatibilität zwischen den Anschlüssen und dem Schlauch:

Schlauch: Tygon R3603 15,9/11,1mm
Anschlüsse: 16/13mm Compression Fittings von Koolance (SKU: NZL-V13KG1) ausgelegt für: 1/2" (13mm) ID, 5/8" (16mm) OD.

Der Schlauch passt wunderbar und genau mit dem geplanten Kraftaufwand auf die Tülle.
Die Überwurfmutter lässt sich jedoch nur mühevoll über den Schlauch bewegen, und erreicht sie die Tülle, und damit den Gewindeansatz zum aufschrauben, dann ist es vorbei mit der Handkraft.
Obwohl ich mich als nicht gerade schmächtig bezeichne, klappt hier kein Aufdrehen auf das Gewinde. Noch schlimmer: Nach einigen Milimetern auf dem Gewinde der Tülle klappt das Zurückdrehen und Weiterdrehen nur noch mit Hilfe von Zangen.
So habe ich mir bei der Testanbringung eines Anschlusses auf diesem Kratzer von Innen, sowie von außen auf dem Gewinde geholt (durch Festhalten und Ausrutschen der einen Zange), sowie auf der Überwurfmutter (durch herumrutschen der zweiten Zange).
Es scheint sogar, als ob auf der Innenseite der Tülle der Nickelüberzug auf dem Anschluss beschädigt ist, und nun besteht Gefahr, dass diese Metalspähne in den Wasserkreislauf kommen, aber auf alle Fälle an dieser Stelle Rost entstehen wird.

- Ist der zerkratzte Anschluss nun Reif für die Tonne?

- Lässt sich am Ende eines Tygonschlauches etwas von der Außenwand abzuschaben bzw. mit einem Skalpell dünne Schichten abtragen, bis sich die Überwurfmutter auf das Gewinde aufschrauben lässt, ohne dass der Tygon Folgeschäden bekommt, die ihn über die Monate an dieser Stelle undicht werden lässt? - Also die Schnittstelle, die durch normales Schneiden des Schlauches entsteht wäre sie hier nicht eine Schlauchverletzung die gleichwertig ist, und durch den Schlitz des auf den Anschluss angepressten Schlauches an der Tülle entsteht auch keine Kreislaufundichtigkeit?

Ooder,
- sollte ich andere Anschlüsse wählen? - Koolance hat mir gerade im Vergleich mit den beim Feser-Radiator beiliegenden Fittings qualitativ mehr zugesagt. Aber bestimmt könnte es >hier< auch etwas passendes zu einem anderen Schlauch geben, dass den im Anhang erwähnten Kriterien eher entspricht.

Ooder,
- sollte ich einen anderen Schlauch suchen? - Beispielsweise 11,1/15,0 gibt es nichtmal im Schlauchgroßhandel... (größerer ID und schon gar die Empfohlenen 1/2" würde meiner Meinung nach nur zu Lasten der Sicherheit gehen)

Ein kurzes GO or NOGO bzgl. des --ähnlich wie eine Rose an ihrem Stielende- "Anschneidens" von Tygon und der theoretisch langfristigen Auswirkung auf den Wasserkreislauf würde mir aber schon sehr helfen.


Gruß an alle Leser,
hariko


Kleingedrucktes:
Anhang für den Fall, dass jemand einen anderen Schlauch, oder Anschlüsse nehmen würde:
Nur ungerne würde ich Schlauch oder Anschlüsse umtauschen, aber:

Meine Prioritäten für die Schlauchwahl waren folgende:
- Das Verhältnis OD und Wandstärke sollte mehr als 25% haben, aber mindestens 2mm damit keine zu große Knickgefahr des Schlauches entsteht. (15,9 entsprechen bei 4,8mm Wand (=2,4mm Wandstärke) ca. 30,18%)
- Highflow, also mehr als 9mm ID
- Kein Wurstschlauch, also weniger als 3/4" OD
==> 16/11 schien hier die optimale Wahl gewesen zu sein!

Meine Prioritäten bei den Anschlüssen:
- Makellose Verarbeitung, damit die Reaktion auf den Kontakt mit Wasser nicht allzuviele Fremdstoffe in den Wasserkreislauf bringt.
- Der Schlauch sollte nur mit viel Mühe und aufgrund der Dehnungen genau EINMAL auf den Anschluss kommen.
- PushIn-Verfahren, oder Compression Fittings, auf jeden Fall auf Nummer übersicher, damit kein Lag im Anschlussbereich entsteht. Die O-Ringe der Koolance-Fittings tun hier hoffentlich bald Ihren Job. Zusätzlich gibt es hier noch 10 Feuchtigkeitssensoren und wasserdichtes Isolierband werden später noch drunter und drum herum kommen.

Geändert von hariko (19.11.2008 um 21:18 Uhr) Grund: typos
hariko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2008, 22:11   #2
Anfänger
 
Registriert seit: 09.2008
Ort: NRW
Beiträge: 10
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*bump*

Nach reiflicher Überlegung bin ich zum Entschluss gekommen, dass praxis hier angebrachter ist, als theoretische Überlegungen.
Immerhin wär ja mittlerweile alles zu Hause und ein Dremel liegt hier auch herum

Also habe ich ringsherum um den Schlauch ungefähr so tief wie die Tülle in den Schlauch hineinragt (und was von der Überwurfmutter beim aufdrehen verdeckt wird) ca. 1mm mit einem sehr feinen Schleifeinsatz abgedremelt.
Genauer gesagt ist es etwas weniger, aber schaut es - was noch hinausragt - euch selbst an:


Bild1


Bild2

Es fällt auf, dass unten rechts auf dem zweiten Bild der Schlauch eher dazu neigt einzuknicken, aber bis auf dies und das kurz vor dem Anschluss zu beobachten ist, dass der Schlauch schon seine 2mm gestretcht wird (siehe Bild1) scheint alles dicht zu sein!
Zumindest seit ca. 4 Tagen gibt es - noch - keine Tropfen.

Ich frage mich noch immer ob meine Schlauchschleiferei das Tygon nicht zu rissig werden lässt, und der Rest einfach so in einigen Monat nebenbei von dem verschraubten Teil abreist und die Pumpe den ganzen AGB-Inhalt in den Rechner pumpt

Naja als Alternative kommt leider
größerer Schlauch+Anschlüsse aufgrund des Abstands zwischen den Anschlüssen auf CPU-Kühlkörper, sowie GRAKA-Kühlkörper nicht in Frage.
10/16 wäre hier die nächste Größe, welche mir am ehesten zu sagt, aber bisher finde ich gescheite Anschlüsse nur von Koolance und auch nur direkt über den Direktvertrieb.

hmmm...

Geändert von hariko (30.11.2008 um 22:15 Uhr)
hariko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2008, 10:28   #3
EffizienzGuru
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Registriert seit: 10.2006
Beiträge: 4.203
Standard

Also dein Problem liegt daran, dass du Anschlüsse verwendest, die für eine Schlauch-Wandstärke von 1,5mm ausgelegt sind, dein Schlauch aber eine Wandstärke von 2,4mm hat. Das kann ja nicht passen.

Einfachste Lösung: Aufbohren der Überwurfmutter auf 17,5mm.
BigKahuna ist offline   Mit Zitat antworten
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