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[User-Review] Alphacool CapeCora HF 1042 im Cartago´s Review

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Alt 25.01.2011, 16:46   #1
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Standard [User-Review] Alphacool CapeCora HF 1042 im Cartago´s Review



Alphacool Cape Cora HF 1042 im Cartago´s Review







Testobjekt: Alphacool Cape Cora HF 1042
Tester: Peter Werstler aka Cartago2202
Hersteller und Sponsor: Alphacool
Preis: €116,99 exkl.





Einführung:



Hallo und herzlich willkommen zum neuen Review von Cartago2202!

Im heutigem Review stellt sich der passive Radiator Cape Cora HF 1042 der Herausforderung einen Xeon W3520 mit 4GHz bei rund 1,26V und das Asus Rampage III Extreme Board komplett Passiv zu kühlen.



Radiator im Detail:



Das neue Cape Cora HF 1042 würde im Vergleich zu seinem Vorgänger nur im geringeren, aber entscheidendem punkten verändert.
So würde ein neues Stecksystem entwickelt, was bei Erweiterungen mit weiteren Modulen sehr hilfreich ist. Dabei würde durch zwei O-Ringe auf äußerste sicher geachtet. Das Beste aber daran ist das der Durchflusswiderstand im Vergleich zum Vorgänger, deutlich gesteigert werden konnte.
Diese modulare Bauweise ermöglicht, je nachdem wie viele und welche Komponenten verbaut worden sind, die Größe und die Kühlleistung den Anforderungen anzupassen.
Durch die Änderungen am inneren Aufbau konnte auch die Kühlleistung der einzelnen Module gesteigert werden, dabei bedienten sich die Entwickler einfachem Prinzip „Mehr Kühlfläche -mehr Kühlleistung“, und veränderten den inneren Aufbau um mehr Oberfläche zu erreichen, somit kann die Kühlflüssigkeit mehr Wärme an die Module abgeben.







Diese, einfache Stecksystem und die im Lieferumfang befindlichen U-Klammern ermöglichen somit die einfache Erweiterbarkeit der Grundmodule, sowohl miteinander wie auch durch einzelne Erweiterungsmodule.
Das Cape Cora ist so ausgelegt, das er an der Seitenwand des Gehäuses montiert werden kann, die Montagelöcher sind vorhanden und zu Lieferumfang gehören auch die entsprechenden Montageschrauben.
Die Verarbeitung ist ausgezeichnet, lediglich die etwas scharfkantigen Ecken der Profile trüben den positiven Eindruck.

Natürlich liefert Alphacool die Radiatoren in verschiedenen Größen
und hier kann man die ganze Liste einsehen:

Alphacool - CPU Khlung und Wasserkhlung sowie PC-Cooling und Silent-PC Artikel von Alphacool - Passive Radiatoren

Samt dem passenden Zubehör:

Alphacool - CPU Khlung und Wasserkhlung sowie PC-Cooling und Silent-PC Artikel von Alphacool - Radiatoren Zubehr


Nun lassen wir mal die Bilder für sich sprechen:















Technische Details:



Farbe: Silber eloxiert
Material: Aluminium
Abmessungen (mit Verbinder) (L x B x H): 50 x 470 x 483mm
Anschlussgröße (nicht bei Erweiterungsmodul): 1/4Zoll
ROHS conform




Lieferumfang:



10x Kühlrippe inkl. Verbinder
Montageschrauben
Montageanleitung (deutsch, englisch und französisch)




Testsystem und Testablauf:




CPU: Intel Xeon W3520 übertaktet auf 4GHz bei 1,25V-1,26V
Board: Asus Rampage III Extreme mit EK WaterBlock Fullcover Kühler
RAM: Corsair Vengeance 3x4GB
Grafik: PowerColor HD6950
Netzteil: be-quiet! P9 850W
Case: CoolerMaster HAF-X








Gekühlt würden der Prozessor und das Board. Getestet würde mir dem Programm Prime95 in der Einstellung „In-place Large-FFTs“.
Das Programm lief so lange, bis die Wassertemperatur nicht mehr stieg. Die Raumtemperatur war 22°C bei Teststart und stieg in der Zeit bis 25,5°C. Nach rund 15 Minuten erreichte das Wasser seine maximale Temperatur und stieg nicht mehr weiter,
was mich eigentlich sehr überrascht hat, dass es so schnell ging. Nach paar weiteren Minuten habe ich dieser Screen gemacht:








Wie man sieht, pendelte sich die Wassertemperatur bei rund 40°C vorbei der Loop1 die Ausgangstemperatur und Loop2 die Eingangstemperatur ist. Die Pumpe lief auf 60% was mit einem Durchfluss von rund 85L/Std. mündete, eine spätere Erhöhung der Leistung auf 100% (135L/Std.) brachte keine Verbesserung der Temperaturen auf sich.




Fazit:




Wow, wow, wow

Alle Achtung, der Radiator hat, zu meiner großen Überraschung, geschafft das System ganz Passiv zu kühlen.
Zwar kratzen die Temperaturen am meiner Persönliche grenze, aber sind noch unbedenklich. Ob die Kühlleistung für den Sommer reicht, mag ich jetzt hier zu bezweifeln aber mit einem großen Lüfter,
der auf den Radiator bläst oder mit einem zusätzlichen Radiator, der aktiv gekühlt wird, wird es allemal reichen. Hier noch meine Eindrücke in „Pro und Contra“

Pro:
Kühlleistung
Modular
Erweiterbarkeit
Verarbeitung
Preis

Contra:

Scharfkantige Ecken der Kühlmodule



Für die hervorragender Kühlleistung bekommt der Alphacool Cape Cora HF 1042 den begehrten „Cartago´s Review HOT Award“








Danksagung:
Mein Dank geht an die Firma Alphacool für die Bereitstellung des Testsamples und die Firmen Aquatuning und Phobya für die Bereitstellung weitere Komponenten für dieses Review.



Hinzugefügter Beitrag (autom. Zusammenführung):
Nachtrag:



Testlauf mit Standard Einstellungen des Xeon :




hier dauerte die "Aufheizung" deutlich länger knapp über 30min.
Es zeigt aber deutlich das mit diesem Radiator zumindest das Board und die CPU @stock gut zu kühlen sind.
__________________

Geändert von Cartago2202 (25.01.2011 um 19:39 Uhr) Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 3 Stunden
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Alt 25.01.2011, 19:27   #2
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Kleiner Tipp: Die Kühlleistung sollte besser werden, wenn Du das Warme Wasser auf der einen Seiten oben rein und auf der anderen Seite unten raus leiten würdest.
Dadurch nutzt Du die Komplette Fläche aus, denn so, wie Du es derzeit im Bild hast, verhindert der Widerstand, dass alle Kühlröhren gleichmäßig durchspült werden. Das bedeutet, dass die Röhren an der Anschlussseite wärmer sein müssten, als die, an denen die verchromten Endstücke sitzen.
Zudem sollte das warme Wasser oben rein und unten raus, damit man das Gegenstromprinzip und die Konvektion besser nutzen kann. Hier weiß ich nicht, wie Du das gelöst hast (im Text hab ich nichts gefunden).
Noch ein Punkt: Wenn Du die Flächen so frei stehen hast, verfälscht dass das Ergebnis etwas. Zum Einen behinderst Du die Konvektion, da der Radi schräg an der Wand lehnt, zum Anderen wäre bei einer Montage an der Seitenwand noch eben diese mit zu berücksichtigen. Da der Radi direkt angeschraubt wird, verteilt sich die Wärme auch auf das Gehäuse. Dies kann je nach Belüftungskonzept und Case einen positiven oder negativen Effekt auf die Kühlleistung ausüben.

Wäre klasse, wenn Du einen Vergleich der Anschlussarten und diverser Belüftungskonzepte (12er Lüfter schräg von unten in Konvektionsrichtung als aktive Notunterstützung; Radi nur wenige Zentimeter neben dem Schank, sodass kaum Belüftung vorherrscht; etc). Nur so als Anregung ^^
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Alt 25.01.2011, 19:38   #3
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Angeschlossen ist er genau so wie in der Bedienungsanleitung steht, aber das sind viele interessante Gedanken dabei, danke schön werde noch ein wenig die Sache verfeinert. Das nenne ich eine Große Hilfe um besser zu werden
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Alt 25.01.2011, 20:34   #4
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Sind teilweise Erfahrungen mit dem alten Cape Cora 442 und eben Chemie-Wissen
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Alt 27.01.2011, 11:36   #5
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da manchen die Laufzeit zu kurz erschien habe ich heute nochmal das Setup laufen gelassen. Dazu habe ich noch ne Skizze der Testumgebung und Platzierung des Temp. Sensor für die Zimmertemperatur, zusätzlich habe ich noch ein Sensor auf der Cora selbst geklebt.

nun die Ergebnisse +-1° als Toleranzwert für die Sensoren:

Passiv:

Wasser: 40,1°
Cora Oberfläche: 40,8°
Raum: 21,5°




wie man sieht ändert sich auch bei längerem lauf die Wassertemperatur nicht mehr.



und das ist der lauf mit zusätzlichen Phobya 200 Radiator mit einem Coolermaster 200mm Lüfter der mit 500rpm gelaufen ist

Ergebnisse +-1° als Toleranzwert für die Sensoren:

Cora+Phobya+Coolermaster@500rpm

Wasser: 30,1°
Cora Oberfläche: 30,5°
Raum: 21°




Zimmer Skizze:

__________________

Geändert von Cartago2202 (27.01.2011 um 11:54 Uhr)
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