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Xigmatek Prime SD1484 Prozessorkühler in Cartago´s Review

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Alt 29.11.2011, 09:15   #1
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Standard Xigmatek Prime SD1484 Prozessorkühler in Cartago´s Review

Xigmatek Prime SD1484 Prozessorkühler in Cartago´s Review





Hallo und herzlich willkommen.




Heute im Test bei Cartago´s Review ist der neue, in Deutschland noch nicht erhältliche, Prozessorkühler der Firma Xigmatek der Prime SD1484.




Über Xigmatek:


„Im Gründungsjahr 2005 setzten wir uns das Ziel eine der führenden Firmen der PC Thermal Industrie zu werden. Harte Arbeit, Erfahrung und Kundenfreundlichkeit legte sich Xigmatek's Leitung, als Voraussetzung um dieses Ziel zu erreichen.

Wir vereinen die Elite von Produktdesignern, R&D Ingenieuren und technischen Fachleuten (ein Hauptteam in Deutschland). Voller Stolz und Zuversicht, präsentiert Ihnen Xigmatek hoch qualitative Produkte und Service um den Bedarf der Kunden zu decken.

Nicht nur durch die Standardkanäle wie der Markt der CONSUMER und die Distribution von elektronischen Geräten, sondern auch durch die Fokussierung auf neue Verkaufskanäle strebt Xigmatek an, um jegliche Veränderungen und Bedürfnisse zu abzudecken.

Wir verfügen über mehrere Jahre Erfahrung in der IT Thermal Industry Branche, was unseren Kunden das Beste, zuverlässigste, umweltfreundlichste und effizienteste Kühlsystem bietet und darüber hinaus einen exzellenten, einzigartigen Service um die Bedürfnisse weltweit zu befriedigen.“







Spezifikationen des Kühlers.


Product Name Prime SD1484
Product Nummer CAC-SYHH4-U01
Abmessungen 145(B) x 60(T) x 159(H) mm

Wärmeableitung
Basismaterial H.D.T. (Heat-pipes Direct Touch)
Lamellenmaterial Aluminium
Heat-pipe
Durchmesser 8 mm
Anzahl 4stk.

Lüfter

Abmessungen 140(B) x 140(H) x 25(T) mm
Nennspannung 12V
Startspannung 9V
Geschwindigkeit 800~1200 R.P.M.
Lagertyp Sleeve Bearing(mit Kupfer-Achse)
Luftstrom 90.3 CFM (Max.)
Luftdruck 1.08 mmH2O (Max.)
MTBF 40,000 std.
Lautstärke 18dBA (Max.)
Anschluss 4 pin mit PWM

Gewicht 710g (nur Kühler)
Thermischer Widerstand 0.14 C°/W


Kompatibel mit allem gängigen Intel und AMD sockel.




Verpackung und Lieferumfang.



Die Verpackung ist sehr stilvoll und zurückhaltend gestaltet, es dominieren die Farben Silber und Grau.
Die Vorderseite schmuck nur ein kleines Xigmatek-logo in der Oberen rechte ecke und ein Bild vom Kühler mit montierten Lüfter.
Auf eine Seite stehen die Spezifikationen und auf der anderen Seite wird die HDT-Technologie beschrieben.
Die Rückseite schließlich wird mit Bildern der Merkmale des Prime SD1484 Kühler verziert.


Der Lieferumfang ist reichhaltig und komplett, es setzt sich wie folgt zusammen:


1x Kühler selbst
1x Lüfter
4x Gummibefestigungen für zwei Lüfter
1x Universal Backplate
1x Abstandhalter für die Backplate hinten
1x Querträger
2x Intel Halterungen
2x AMD Halterungen
4x Muttern
4x Abstandhalter Vorderseite
4x Schrauben M3,5x30
8x Schrauben für die Montage der AMD-Halterung.
4x Isolation Pads
1x Wärmeleitpaste
1x Montageanleitung


Die Montageanleitung ist sehr gut geschrieben und bebildert, was auch einem ungeübten User als echte Hilfestellung dienen kann, ist nicht bei jedem Hersteller so.












Der Kühler.




Der 710 g schwere Prime SD1484 besteht, außer der Heat-pipes natürlich, komplett aus Aluminium, in die solide Grundplatte sind die vier 8 mm dicke Kupfer-Heat-pipes Eingelasen.
Sie sind nur durch sehr schmale Aluminiumstege voneinander getrennt und natürlich auf der Kontaktfläche abgeflacht. Die Heat-pipes selbst sind komplett bis auf die Kontaktfläche vernickelt und formschön gebogen, auf sie werden insgesamt 46 Aluminiumlamellen gesteckt.
Leider werden sie nicht mit den Heat-pipes einzeln verlötet, was eventuell einwenig Kühlleistung kosten kann. Die Lamellen selbst sind nur 0,5 mm dick und stehen mit einen abstand von 2 mm zueinander.
Diese relativ Große abstand der Lamellen zueinander begünstigt natürlich den ungehinderten Luftstrom was sich einerseits in der Gesamtlautstärke positiv bemerkbar machen soll und anderseits den Einsatz von langsam drehenden Lüftern ermöglich.
Die Form der Lamellen ist außergewöhnlich, die obersten drei wie auch die untersten drei sind über ihre ganze länge gleich breit. Darunter werden jeweils fünf Lamellen verbaut, die sich zu Mitte hin des Kühlers verjungen, dann kommen wieder zwei Lamellen die ihre breite über Gesamtlänge behalten.
Diese Form wiederholt sich insgesamt sechs Mal und soll vor allem für eine präzise Luftführung sorgen, wie auch Verwirbelungen, und somit Lautstärke des Luftstroms, minimieren.














Der Lüfter.




Xigmatek liefert ein 140 mm großen Lüfter mit, der die Bezeichnung A1425L12PS trägt.
Diese Lüfter dreht sich bei seine Nennspannung von 12 V mit 1200 rpm, dabei hat er ein Luftdurchsatz von ca. 90,3 CFM was rund 155 m³/h bedeutet.
Es ist ein PWM-Lüfter, der in einem Drehzahlbereich von 800 rpm bis 1200 rpm arbeitet, seine, von Xigmatek festgelegte, Startspannung von 9 V konnte ich bei meinen Tests deutlich unterbieten. Der Lüfter startete bei mir schon bei einer Spannung von 4,25 V und drehte sich dabei mit rund 440 rpm.
Dass niedrigste Spannung bei dem der Lüfter lief, nach dem anlaufen, war 3,75V bei einer Drehzahl von rund 390 rpm.
Die Form des Lüfters ist auch so ne Sache, eigentlich ist er rund hat aber abstehende Stege, die einem Quadratischen 140 mm Lüfter entsprechen würden, um ihn auch in Gehäusen montieren zu können. Leider ist der Kabel des Lüfters nicht ummantelt was eigentlich heute ein „no go“ ist, da musst Xigmatek unbedingt nachbessern.
Der erzeugte statische Druck von 1,08 mmH2O ist für diesen Kühlkörper sehr gut gewählt. Er ist nicht all zu groß um starke Verwirbelungen am Kühler zu erzeugen, aber auch nicht zu niedrig um die Luft zwischen den Lamellen nicht „durchdrücken“ zu können.
Xigmatek lieferte mir für diesen Test einem zweiten Lüfter mit was ich natürlich für die Test in Push/Pull Anordnung verwenden werde um zu Prüfen wie sich die Kühlleistung damit steigen lässt.

Aber bekanntlich sagen Bilder mehr wie tausend Worte.











Montage.




Die Montage gestaltet sich, dankt umfangreicher Montageanleitung, relativ einfach.
Als Erste werden die langen schrauben und der Abstandhalter in die Backplate gesteckt und die Backplatte von hinten in das Mainboard.
Danach kommen die Abstandhalter und die, im diesen Falle, Intel Halterungen, die werden mittels Rändelmuttern bequem festgeschraubt. Das alle kann man bei stehendem Gehäuse, sofern sie ein rückseitiges ausschnitt hat, erledigen, aber ab jetzt sollte das Gehäuse flach auf dem Tisch gelegt werden.
Da der Querträger nicht mit Kühlkörper fest verbunden werden kann, wäre die Montage bei stehendem Gehäuse mehr als schwierig. Durch gefederte Muttern des Querträgers muss diese mit ein wenig Kraft, am besten mit langem Schraubendreher, festangezogen werden.
Tatu tata der Kühler ist da, zumindest da wo er sein sollte, jetzt erfolgt die Montage des/der Lüfter, dazu empfehlt sich die kurzzeitige entfernen der Grafikkarte. Ansonsten ist die Montage des/der Lüfter mehr als einfach, die Gummihalter müssen zuerst am Lüfter befestigt werden und dann auf den Kühler in ihre festgelegte Position gezogen. Das war es, jetzt könnten wir schon anfangen zu testen, aber Achtung! Das Lüfterkabel sollte man nicht vergessen, ans Mainboard anzuschließen.




Testsystem und Test.







An diese Stelle möchte ich euch erstmal mein Testsystem vorstellen, er besteht aus folgenden Teilen:



Mainboard: Asrock P67 Professional
CPU: Intel Core i7 2600K @ 4,5Ghz bei 1,35V
RAM: 8GB (2x4GB) Corsair Vengeance
Grafik: POV GTX580 TGT
Netzteil: NDA
SSD: ADATA S510 für OS
HDD: Samsung F3 HD502HJ
Gehäuse: Xigmatek Elysium Super Tower



Als Testprogramm diente mir Prime95, Prime95 lief dabei mit fixierten wert von 12K.


Getestet habe ich mit vier unterschiedlichen Lüftergeschwindigkeiten jeweils mit einem Lüfter in „Push“ Anordnung und zwei Lüftern in „Push/Pull“ Anordnung. Die Spannungen und die Drehzahlen waren:


5V = 520 rpm
7V = 760 rpm
9V = 950 rpm
12V = 1180 rpm



Die Drehzahlen habe ich abgerundet, 1, 2, 3, 4, 5 jeweils runter und 6, 7, 8, 9 nach oben hin.




Testergebnisse








Die Ergebnisse der einzelnen Kerne habe ich einfachheitshalber zusammengefasst zu einer Durchschnittstemperatur.





Testauswertung und Fazit.





Der Xigmatek Prime SD1484 verrichtet seine Arbeit ausgezeichnet. Die Temperaturen sehen mehr als gut aus und zeugen davon, dass man mit zwei Lüftern noch ein wenig mehr Kühlleistung herausholen kann.
Die Verarbeitung des Kühlers ist sehr gut und die Lamellen sind ausreichen dick um sie nicht zufällig bei der Montage zu verbiegen. Die Montage selbst ist bis auf den umstand das schwierig wird den Kühler bei stehendem Gehäuse alleine zu monieren, sehr einfach.
Die Lieferung ist komplett und reichhaltig, alle gängigen Sockel werden abgedeckt auch der neue Intel so. 2011.
Der Lüfter kann man bis zu einer Drehzahl von ca. 800-850 rpm als Silent bezeichnen werden, darüber hinaus wird das Luftrauschen schon leicht hörbar aber nicht störend. Ich konnte keinerlei Schleifgeräusche des Lagers feststellen oder klackern die durch die PWM-Steuerung des Mainboards verursacht werden konnte. Einzig das nicht ummantelte Anschlusskabel stört das Bild ein wenig.
Der Kühler soll ab nächste Woche in Handel kommen zu einem Preis von 39,90€ für die variante mit einem Lüfter und 44,90€ für die Variante mit zwei Lüftern. Das ist ein sehr Faires preis Angesicht der hervorragender Kühlleistung des Kühlers, vor allem die Variante mit zwei Lüftern mit ihrem Aufpreis von gerade 5€ ist sehr empfehlenswert.
Summa summarum ein sehr guter Kühler zu einem Attraktivem preis der sich redlich den Cartago´s Review Award in Gold verdient hat.








Danksagung.

Für die Bereitstellung des Kühlers und mir Entgegengebrachtes vertrauen möchte ich mich bei der Firma Xigmatek und insbesondere bei Tony S. den Chief Engineer at Xigmatek, herzlich bedanken.
__________________
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