Zurück   EffizienzGurus Forum > Community > Rund um den Globus und die Arbeit

Hinweise

Studium - Eure Erfahrungen mit Bachelor-Studiengängen

Dieses Thema wurde 29 mal beantwortet und 3588 x angesehen.

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 06.01.2010, 16:54   #1
EffizienzGuru
 
Benutzerbild von newatioc
 
Registriert seit: 01.2010
Ort: Eifel
Beiträge: 242
Standard Studium - Eure Erfahrungen mit Bachelor-Studiengängen

Hallo Community!

Da ich voraussichtlich Ende Januar meine Fachhochschulreife als "Ich habe es gemacht"-Zettel in der Hand halten werde und nur noch meine Abschlussprüfung der Ausbildung zwischen der vollwertigen Fachhochschulreife steht (habe die DuBOS besucht), wollte ich doch mal von euch wissen, was ihr von dem "neuen" System haltet und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt/am machen seid.

Wollte im Wintersemester 2010 mit dem Studium des Maschinenbaus oder einem anderen technischen Studiengang beginnen, ist aber alles noch nicht in trockenen Tüchern.

Es wird ja oft darüber geredet, dass das Studium zu "straff" organisiert ist.
Würde gerne mal wissen, wie ihr das empfindet und wie viel Zeit euch denn so bleibt um für's eigene Wohl zu sorgen.

Klar, ich könnte den Text auch in einem speziellen "Hier sind nur Studis-Forum" schreiben, aber hier gibt's doch bestimmt auch ein paar eifrige Büffler.

Bin gespannt auf eure Antworten!
__________________
newatioc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2010, 17:46   #2
Administrator
Mädchen für Alles
 
Benutzerbild von smoothwater
 
Registriert seit: 08.2008
Ort: Halle (Saale)
Beiträge: 2.955
Standard

Auch wenn ich noch zum guten alten Diplom-Studiengang zähle, möchte ich mal meine Erfahrungen an meiner Uni darstellen:

- Viele Studienrichtungen sind mit dem Bachelorsystem schlicht sinnfrei (z.B.: Architektur). Die berufsrelevanten Fächer kommen erst im Hauptstudium, wodurch die Bachelorabsolventen nach drei Jahren genauso weit sind, wie am Anfang.
- Der Unterricht ist massiv verschult. Vorlesungen sind Pflichtveranstaltungen und widersprechen den Grundpfeilern eines Studiums.
- Trotz des verschulten Stundenplans laufen Pflichtvorlesungen teils parallel ab, wodurch man automatisch länger studieren muss, damit man alle Scheine bekommt.
- Lehrkörper hat mehr zu tun, obwohl das Bachelorsystem zu einer Entlastung führen sollte. Da die Dozenten aber nur für eine bestimmte Unterrichtsstundenanzahl bezahlt werden und zusätzlich ihren unitären Verpflichtungen nachkommen müssen (Tagungen, Aufträge aus der Wirtschaft/Industrie), fallen deutlich mehr Vorlesungen aus. Seminare hab ich in meinem Studium seit der Umstellung im dritten Semester nicht mehr gehabt, da die Uni schlicht kein Geld für das zusätzliche Personal hat. Entsprechend dünn ist die praktische Ausbildung bei uns.
- Meines Wissens nach ist kein Bachelor-Studiengang an meiner Uni akkreditiert, das heißt im staatlichen Sinne anerkannt und somit eigentlich nutzlos.
__________________
Desktop
smoothwater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2010, 17:55   #3
EffizienzGuru
 
Benutzerbild von newatioc
 
Registriert seit: 01.2010
Ort: Eifel
Beiträge: 242
Standard

Berauschend hört sich das nicht an. Was meinst du denn mit Hauptstudium? Nach der theoretischen Planung, die ja aber seltenst zutrifft, soll man ja nach 6 Semestern, also 3 Jahren, den Bachelor in der Tasche haben. Beziehst du das Hauptstudium auf die daran anschließende Zeit im Studium zum Master?
Dein dritter Punkt ist definitiv witzlos. Dabei geht es doch gerade um das schnellere Studieren, damit die Wirtschaft Futter in großen Mengen bekommt.
Was die sich wohl dabei gedacht haben.
Wie ist es denn generell mit einem Großteil der Vorlesungen?
Finden diese auf den ganzen Tag verteilt statt, oder größtenteils Vormittags-Nachmittags?
Gibt es auch, abgesehen vom Wochenende, Vorlesungsfreie Tage?
__________________
newatioc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2010, 18:25   #4
Profi
 
Registriert seit: 12.2006
Ort: Aschaffenburg
Beiträge: 354
Standard

Ich studiere Elektro-Informationstechnik (Bachelorstudiengang), bei uns besteht das Grundstudium wirklich nur aus Grundlagen und erst in den letzten Semstern gehts dann in die Materie die man von Anfang an anstrebt.
Meine Vorlesungen sind wie der Schulunterricht geplant, meistens von 8.00 bis 15.30 Uhr

Geändert von Therapy87 (06.01.2010 um 18:48 Uhr)
Therapy87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2010, 18:31   #5
Administrator
Mädchen für Alles
 
Benutzerbild von smoothwater
 
Registriert seit: 08.2008
Ort: Halle (Saale)
Beiträge: 2.955
Standard

- Hauptstudium=Masterstudium
- Bzgl. parallel stattfindender Vorlesungen/Seminare: Das System ist halt noch nicht überall komplett umgestellt. Vorallem die Nachzügler der alten Studiengänge machen dahingehend Probleme.
- Vorlesungen sind über den Tag in Blöcken verteilt. Vorlesungsbegleitende Praktika finden meist nachmittags statt.
- Vorlesungsfreie Tage sind Samstag und Sonntag. Seminare und Prüfungen können aber dennoch Samstags stattfinden. Kommt aber auch darauf an, ob Überschneidungen vorhanden sind, oder ob bestimmte Dozenten nur an bestimmten Tagen/Zeiten verfügbar sind.
__________________
Desktop
smoothwater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2010, 18:39   #6
Profi
 
Registriert seit: 12.2006
Ort: Aschaffenburg
Beiträge: 354
Standard

Also bei uns Gibt es selbst im Bachelorstudiengang nen Praxisrelevanten Anteil, der separate Master vertieft das Ganze dann und man konzentriert sich mehr oder weniger auf eine Richtung, vorher ist das sehr allgemein gefasst und man weiß in den ersten 3 Semestern garnich wo man hin steuert.
Therapy87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2010, 19:42   #7
EffizienzGuru
 
Benutzerbild von newatioc
 
Registriert seit: 01.2010
Ort: Eifel
Beiträge: 242
Standard

Ab Februar werde ich mich wohl mal in dieser Hinsicht mit meinem genauen Wunschstudienfach auseinandersetzen, vor allem weil dann erstmal wieder ein Großteil aus dem Nacken ist.
Ihr studiert an Universitäten, oder?
__________________
newatioc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2010, 20:01   #8
Administrator
Mädchen für Alles
 
Benutzerbild von smoothwater
 
Registriert seit: 08.2008
Ort: Halle (Saale)
Beiträge: 2.955
Standard

Ich zumindest ja. Und wie gesagt noch im Diplom-Studiengang.
Die FHs haben mWn weniger der oben genannten Probleme. Zudem bekommt man dort die entsprechende Praxis. An der Uni ist halt die theoretische Schiene bevorzugt.
__________________
Desktop
smoothwater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2010, 21:42   #9
Profi
 
Registriert seit: 12.2006
Ort: Aschaffenburg
Beiträge: 354
Standard

Ich studiere an einer FH, naja gut neuerdings nennt es sich nurnoch Hochschule (und im Zuge des Bologna Prozesses gar "University of applied Sciences"), aber der prinzipielle Aufbau einer FH ist geblieben.
Bei uns ist das mit den Vorlesungen/Übungen etc nicht so problematisch, da die Gruppen einfach viel kleiner sind, dieses Wintersemester sind es in Elektro-Informationstechnik knapp 80 Studenten, was auch für das Lernklima recht angenehm ist, selbst wenn Unruhe ist ist das nicht so schlimm wie in einem Saal mit 400 Leuten drin.

Geändert von Therapy87 (06.01.2010 um 21:47 Uhr)
Therapy87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 10:44   #10
Administrator
Everyone's Darling
 
Benutzerbild von dracoonpit
 
Registriert seit: 09.2006
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 5.528
Standard

Ich bin auch noch ein Diplomstudent, hatte erst kürzlich aber mit einem meiner Professoren ein kurzes Gespräch über die Bachlor-Studiengänge oder eben seinen Fachbereich (Produktion & Logistik) und die Umstellung auf Bachelor/Master.

Er meinte, die derzeitige Ordnung, jede Prüfung nur ein einziges Mal ablegen zu können, sofern sie bestanden wird, sei nicht zwingend gut. Einen oder zwei weitere Verbesserungsversuche wären seiner Meinung nach angebracht. Unbegrenzte Anzahl an Wiederholungen, wie es beispielsweise bei mir noch der Fall war, sind nicht der richtige Weg. Die neuesten Ergüsse der Kultus- und Bildungsminister, keine vorlesungsbegleitenden Prüfungen mehr sondern lediglich eine einzelne Endprüfung nach den ersten Studiensemestern zu etablieren, halte ich für nicht zielführend. Der Leistungsdruck wird ungleich höher, und erst in der letzten und einzigen Prüfung(setappe) soll die Bewertung des Studenten erfolgen - nach 3 Jahren.
Prinzipiell sehe ich die allgemeinere Ausbildung in Form des Bachelors und der spezifische Aufbau mit dem Master als annehmbare Konzeption eines Studiums (ist ja nichts anderes als Grund- und Hauptstudium eines Diplomanden), allerdings sollte mMn der Master den größeren Teil der Studienzeit ausmachen, nicht der Bachelor. Auch die Möglichkeit, Prüfungen jedes Semester ablegen zu können (unabhängig von dem Semester, in dem die Vorlesung stattfand), wäre ein praktischer Schritt, um zumindest den Studenten etwas Druck zu nehmen und eine Flexibilisierung des Studiums zuzulassen. Insgesamt aber bleibt ein Studium ein Studium und ist je nach Veranlagung eben kein Spaziergang.

Was definitiv fehlt sind praxisrelevantere Aspekte, insbesondere das Lernen des Umgangs mit fachspezifischer Software. In meinen Augen ein dickes Manko unseres Ausbildungssystems. Dennoch ist ein Studium was die zeitliche Einteilung betrifft, immer noch weit von der Konstanz eines Ausbildungsverhältnisses oder dem späteren Berufsalltag entfernt.
__________________
dracoonpit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 11:05   #11
Administrator
Mädchen für Alles
 
Benutzerbild von smoothwater
 
Registriert seit: 08.2008
Ort: Halle (Saale)
Beiträge: 2.955
Standard

Fachspezifische Software wurde bei uns derart geregelt, dass 40 Leute versuchen, auf dem Monitor des Profs zu erfassen, was der gerade versucht in der halbstündigen Einweisung zu zeigen. Letztlich blieb es bei jedem selbst, wie weit er sich mit den Programmen Origin, MatLab, Gaussian, CassyLab, etc. beschäftigt hat.
Was mir in diesem Zusammenhang bei uns in der Chemie negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass immer mehr "Eigenbrötler" zum Studium kommen. Teamfähigkeit und Gruppenzusammenhalt ist unter den aktuellen Erstsemestlern kaum noch vorhanden. Jeder schaut nur noch auf sich- selbst bei Gruppenarbeiten. Informationen werden nicht an alle weitergeleitet, Missgunst und "Schleimerei" gegenüber dem Betreuungspersonal haben sich breit gemacht. In meinem Jahrgang und denen darüber bzw. darunter gab es so etwas nicht. Da wurden noch die Stärken der Gruppenmitglieder im Vorfeld bestimmt und die Arbeit entsprechend verteilt. Am Ende wurde das Protokoll kopiert und fertig. Die "Neuen" schreiben jeder für sich ein Protokoll, weil keiner dem Anderen vertraut, wundern sich aber in gleichem Maße über das verhältnismäßig schlechte Abschneiden des Jahrgangs. Das geht sogar soweit, dass sich manche den Toilettengang verkneifen oder entsprechend dem Betreuungspersonal die Beobachtung ihrer Apparatur überlassen...
__________________
Desktop
smoothwater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 12:25   #12
EffizienzGuru
Stasi
 
Registriert seit: 10.2006
Beiträge: 4.203
Standard

Interessant, ich hatte neulich noch ne Unterhaltung mit einem älteren Semester Chemie in Marburg - der hat sich quasi genau über das gleiche Phänomen aufgeregt.

Zum Thema Software:

Absolut richtig. Was man uns in einem Semester in Solid Edge (CAD-Software) beigebracht hat sah zwar erst ganz gut aus - war dann aber ungefähr so viel, wie ich in einer Woche meines Nebenjobs gelernt habe. Absolut unzureichend, direkt von der Uni kann man so keinen in ein Konstruktionsbüro setzen. Da heißt es entweder Eigeninitiative zeigen und sich selbst fortbilden - oder auf einen Arbeitgeber hoffen, der dies gleich am Anfang übernimmt.
BigKahuna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 15:54   #13
Profi
 
Registriert seit: 12.2006
Ort: Aschaffenburg
Beiträge: 354
Standard

Bei uns klappt das mit der Software ganz gut, im Falle von MatLab bekommen die Studenten auf Anfrage sogar eine vollwertige Lizenz der aktuellsten Version.
Durch das Prinzip einer FH ist auch der Umgang mit entsprechender Software gegeben, zusätzlich zu den Vorlesungen gibt es Übungen (nicht zu verwechseln mit Laborpraktika etc), in denen die Vorlesungsinhalte in die Tat umgesetzt werden, sei es C-Programmierung oder Schaltungsberechnungen nach neuen Verfahren usw.
Dafür ist mein Stundenplan auch vollgestopft und ohne Option da irgendwas dran drehen zu können.
Eine Prüfung am Ende der 6 Semester (bei mir sogar 7 durch ein Praxissemester bedingt) halte ich für absolut nicht sinnvoll, da fehlt doch völlig das Feedback um den eigenen Standpunkt feststellen zu können, ausserdem bleibt man bei dem bestehenden System in einem Fluss aus Lernen-Prüfung-Lernen-Prüfung etc, das fällt ja dann weg und man wird am Ende von der riesen Prüfung erschlagen.
Therapy87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 16:38   #14
EffizienzGuru
 
Benutzerbild von newatioc
 
Registriert seit: 01.2010
Ort: Eifel
Beiträge: 242
Standard

Heute die Noten gesagt bekommen: Durchschnitt von 2,6
Vielleicht nicht grandios, aber ich bin durchaus zufrieden für 1 1/2 Jahre Lernaufwand neben der Ausbildung.
Kann mich also nun direkt der Vorbereitung des Studiums widmen.

@ Therapy87:
Sitzt ihr auch in einem Vorlesungssaal oder habt ihr eher ein großes "Klassenzimmer", in dem dann der Stoff durchgenommen und angewendet wird?
Wird viel mit digitalen Medien gearbeitet, also z.B. Notebook anstatt Notizzettel zum Mitschreiben?
__________________
newatioc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 17:06   #15
Profi
 
Registriert seit: 12.2006
Ort: Aschaffenburg
Beiträge: 354
Standard

Vorlesungen finden im Vorlesungssaal statt, aber die sind auch eher klein, für maximal 120 Leute schätze ich, die Übungen finden dann je nach Fach in "Klassenräumen" oder eben Computerräumen statt, die Übungen sind in kleinere Gruppen eingeteilt, das man mit maximal 20 Leuten dort arbeitet.
Die Verwendung digitaler Medien ist freiwillig, jedoch anzuraten da die Infrastruktur in diesen Dingen recht gut ist, in fast wie jedem Raum ist ein Pc + Beamer vorhanden, also ist es einfach praktischer ne Präsentation in Powerpoint zu erstellen als sich mit Folien auf dem Overhead abzumühen.
Auf dem Campus und in den Gebäuden ist WLan inkl Zugriff auf Internet+Hochschulnetz verfügbar, die Professoren haben ihre Unterlagen dort zur Einsicht freigegeben, genauso die Software fürs Studium etc, von Zuhause kann man per VPN,FTP oder einfach über den Browser auf das alles zugreifen,
sämtliche Meldungen der Hochschule kommen per E-mail, genauso gehen alle Anträge (Bescheinungen/Prüfungsanmeldungen/Fächerwahl) online von statten.
Ich würde sagen da wird Wert auf digitale Medien gelegt
Einige Professoren schreiben nicht mehr auf Folie oder an die Tafel, sondern mit dem Stift auf dem Notebook, andere wiederrum nur an der Tafel, das hängt immer von der Lehrkraft ab, ob diese das Angebot auch nutzt.

Geändert von Therapy87 (07.01.2010 um 17:09 Uhr)
Therapy87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 17:29   #16
EffizienzGuru
 
Benutzerbild von newatioc
 
Registriert seit: 01.2010
Ort: Eifel
Beiträge: 242
Standard

Dann scheint dort ja das digitale Zeitalter größtenteils angekommen zu sein.
Besitze zwar aktuell noch kein Notebook, werde mir dann wahrscheinlich während des Studiums eins zulegen.
Das mit den Vorlesungen scheint ja recht übersichtlich sein.
Werde aber wohl in nächster Zeit wohl mal ein paar FHs suchen müssen und mich auch dann dort beraten lassen.
Blind in ein Studium will ich ganz und gar nicht gehen.
__________________
newatioc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 18:29   #17
EffizienzGuru
Kellerkind
 
Benutzerbild von arctic_storm
 
Registriert seit: 10.2006
Ort: Schiffdorf
Beiträge: 1.234
Standard

Was ich als Tipp mal gehört habe ist, dass die Unis und Hochschulen in den neuen Bundesländern oft empfehlenswert sind, da die durch die Wiedervereinigung zumeist eine recht neue Ausstattung haben und oft sehr kleine Gruppen - das wäre meiner Meinung nach einer Riesen-Uni mit mehreren hundert Leuten in einer Vorlesung gegenüber ein großer Vorteil. Zumal wirst du dort auch viel geringere Mieten haben als beispielsweise in Hamburg oder München.
__________________
Holzscheite sind wie Menschen, außer sie sind gestapelt. Dann sind sie wie Stapelholzscheite.

Geändert von arctic_storm (07.01.2010 um 18:32 Uhr)
arctic_storm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 19:12   #18
Profi
 
Benutzerbild von Dhanek
 
Registriert seit: 10.2007
Ort: Dresden
Beiträge: 358
Standard

Zu den größen der Vorlesungen/Seminare:
Das hängt natürlich immer davon ab welchen Studiengang du in welcher Stadt wählst. Es gibt Studienfächer mit 500, 1000, oder 50 Studenten/Semester. Dementsprechend sieht dann auch die Vorlesung aus.
In den Vorlesungen Mathe/Verkehrsingenieure oder Mathe/Maschinenbau sitzen an der TU Dresden z.B. 1000 Studenten im Audimax. Bei anderen Studiengängen kann dir das nicht passieren.
Aber die Seminare/Übungstunden finden natürlich in kleineren Gruppen statt.

Ich denke auch die Unterschiede zwischen Bachelor/Diplom werden stark von der Uni/FH abhängen. Jede Uni hat ja einen gewissen Spielraum das Studium zu gestalten, und gerade bei den technischen Richtungen wird denke ich oft versucht das Bachelor/Master System an das Diplom "anzupassen".

Geändert von Dhanek (07.01.2010 um 19:15 Uhr)
Dhanek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 19:19   #19
EffizienzGuru
 
Benutzerbild von newatioc
 
Registriert seit: 01.2010
Ort: Eifel
Beiträge: 242
Standard

Bezüglich der FHs habe ich mich auch noch keineswegs auf ein Bundesland festgelegt, sondern schaue wohl auch da nach wie es

1. mit dem Ruf der FH bei bestimmten Studiengängen steht.
2. mit den Studiengebühren gehandhabt wird (500 Euro pro Semester sind saftig).

Jedoch werden die Studiengebühren kein K.O.-Kriterium für die Studienplatzwahl sein.
So ist es ja beispielsweise am Standort Aachen. Studiengebühren sind dort zu zahlen, aber die die FH hat ja zusammen mit der Universität einen verdammt guten Ruf im Maschinenbaubereich. Letztendlich zieht es einem nach dem Bachelor meist so oder so auf eine Uni, will man den Master machen. Oder zumindest kann man ihn dann an einer Uni machen.
__________________
newatioc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2010, 20:15   #20
Greenhorn
Tomatoe Joe
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 33
Standard

Also, ich persönlich hab schon genug über die Bachelor Studiengänge geschimpft. Hier noch mal die kurzform:

Keine Zeit zum studieren. Völlig verschult. Keine Zeit zum studieren. Sinnloses kurzfristiges ansammeln von Wissen welches innerhalb eines Wahnwitzig kurzen Prüfungszeitraum mehr oder minder auf einmal abgefragt wird und genauso schnell vergessen ist. (Bulemie lernen, alles in sich reindrücken und aufn Tach wieder auskotzen... dann isses aber auch weg. Entschuldigt die Ausdrucksweise). Zumindest an unserer FH ist es so.

Ich bereue es, nicht früher mit dem Studium angefangen zu haben.
teufler ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are aus
Pingbacks are an
Refbacks are aus

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Eure SSD-Erfahrungen smoothwater Festplatten, SSDs und optische Laufwerke 3 15.10.2009 14:07
Kaufberatung Laptop für Studium [CH]IlvlAIRA Notebooks/Laptops & HTPCs 6 25.08.2008 09:37
Mobiles Notebook für Studium gesucht BigKahuna Notebooks/Laptops & HTPCs 19 30.05.2008 12:58
Notebook fürs Studium bert000l Notebooks/Laptops & HTPCs 29 07.07.2007 20:09
Eure Erfahrungen mit dem K800i Danü Consumer Electronics 1 12.04.2007 12:03


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 12:01 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.7.5 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.2.0

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41