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EffizienzGuruStasi
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[Guide] Windows Vista - Die neuen Features und Unterschiede der Versionen
Windows Vista - Die neuen Features und Unterschiede der Versionen
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1. Hardware / Performance
- 1.1. Als 64 Bit Version erhältlich
Übersicht: Hardware / Performance
Jede Vista Version gibt es sowohl als 32 Bit als auch als 64 Bit Version. Kauft man eine der relativ teuren Vista Vollversionen, so erhält man 2 DVDs, je eine für die 32 Bit und eine für die 64 Bit Version. Der Schlüssel gilt für beide Versionen, jedoch darf man sie nicht gleichzeitig nutzen. Beide Versionen parallel zu installieren und sie dann abwechselnd zu nutzen ist hingegen problemlos möglich.
Die meisten User dürften aber wohl zu einer so genannten "DSP" oder "Systembuilder" Version von Vista greifen, die teilweise weniger als die Hälfte der Vollversion kostet, aber genau den gleichen Funktionsumfang bietet (wenn man mal vom Microsoft Telefonsupport absieht). Bei diesen Versionen muss man sich zwischen 32 Bit und 64 Bit schon beim Kauf entscheiden, ihnen liegt nur die jeweilige DVD und eine DVD mit Tools zur Masseninstallation bei, die als Hilfe für Firmen gedacht ist, die viele PCs fertigen und verkaufen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| 64 Bit Version erhältlich | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 1.2. Zahl möglicher CPUs / Zahl möglicher Cores
Übersicht: Hardware / Performance
Nur bestimmte Vista Versionen unterstützen Boards mit 2 seperaten CPU-Sockeln von Haus aus. Pro CPU sind dabei beliebig viele Cores möglich.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Zahl möglicher CPUs | 1 | 1 | 2 | 2 | 2 | | Zahl möglicher Cores | beliebig | beliebig | beliebig | beliebig | beliebig |
- 1.3. Maximal möglicher Arbeitsspeicher (RAM)
Übersicht: Hardware / Performance
Wie schon bei den bisherigen Windows-Versionen gibt es eine Obergrenze für den maximal vom Betriebsystem nutzbaren Arbeitsspeicher.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Maximaler RAM (32 Bit) | 4 GB | 4 GB | 4 GB | 4 GB | 4 GB | | Maximaler RAM (64 Bit) | 8 GB | 16 GB | >128 GB | >128 GB | >128 GB |
- 1.4. Automatische Festplattendefragmentierung
Übersicht: Hardware / Performance
Fast jedes moderne Betriebssystem kann es und Vista jetzt auch: Das automatische Reorganisieren von auf der Festplatte geschriebenen, zusammengehörenden Sektoren, die sich mit der Zeit der Nutzung des Betriebsystems über der Festplatte verteilen. Das tun sie, da Teile von zusammengehörenden Dateien zunächst in die durch das vorherige Löschen einer anderen Datei freigewordenen Sektoren geschrieben werden. Sind diese gefüllt, wird der Rest der zusammengehörenden Daten an einem anderen Ort auf den Datenscheiben der Festplatte gespeichert. Diesen Effekt nennt man Fragmentation.
An sich nichts Schlimmes, aber wenn die Festplatte stark fragmentiert ist, steigen die Zugriffszeiten auf Dateien, da der Lesemechanismus zum Lesen zusammengehöriger Daten diese nicht "am Stück" lesen kann, sondern erst zu den über die Platte verteilten Datenfragmenten springen muss. Und das kostet Zeit. Im Extremfall macht sich das durch sehr lange Lade- und Startzeiten von Dateien und Programmen bemerkbar. Zwar booten auch schon vorherige Windows Versionen die Möglichkeit die Festplatte zu defragmentieren, allerdings musste dieser Vorgang vom User angestoßen werden und zudem war die Funktion nicht sehr leistungsfähig, so dass sie kaum jemand nutzte.
Unter Vista soll sich das ändern. Die automatsiche Defragmentierung ist standardmässig aktiviert, doch hat die Sache einen Haken: Die Zeit, zu der sie durchgeführt werden soll, ist in der Voreinstellung auf Mittwoch morgens um 1:00 Uhr gesetzt. Bei den wenigsten Privatanwendern dürfte der PC zu dieser Zeit laufen. Ob die Defragmentierung dann einfach beim nächsten Start des PCs gestartet und nachgeholt wird, ist mehr als fraglich. Also muss der User doch wieder selbst Hand anlegen und die Zeit dafür auf einen Zeitpunkt legen, an dem a) der PC läuft, und b) der Nutzer nicht durch den Prozess bei seiner Arbeit gestört wird. Ein schwieriges Unterfangen, denn im Allgemeinen lässt sich so etwas nicht bis in alle Ewigkeiten voraussagen. Warum man nicht soweit denkt die Defragmentierung automatisch im Hintergrund laufen zu lassen, wenn der PC gerade freie Ressourcen hat, weil der Anwender zum Beispiel im Internet surft, ist schleierhaft.
Die Einstellungen rund um die Defragmentierung findet man im Startmenü unter "alle Programme" -> "Zubehör" -> "Systemprogramme" -> "Defragmentierung".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Autom. Defragmentierung | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 1.5. SuperFetch / ReadyBoost
Übersicht: Hardware / Performance
Bereits unter Windows XP wurden häufig genutzte Programme schon beim Booten des Systems in den Arbeitsspeicher geladen um sie nach dem Hochfahren schneller nutzen zu können. Dort nannte sich diese Funktion Prefetch. SuperFetch geht da noch ein Stück weiter und verfeinert den bisherigen Mechanismus. So können nun "echte" Anwendungen von im Hintergrund laufenden Anwendungen (wie Virenscanner etc.) unterschieden werden. Dadurch verdrängen diese Anwendungen "echte" Anwendungen, die eine Zeit lang nicht genutzt wurden, nicht so stark aus dem Arbeitspeicher. So soll die Startgeschwindigkeit dieser Anwendungen gleichbleibend hoch sein. Zudem wird auch nach zu unterschiedlichen Wochentagen und Uhrzeiten laufenden Anwendungen unterschieden. So kann unter der Woche beispielsweise die CAD - Anwendung besonders schnell starten, während am Wochenende dann das Lieblingspiel flott aufgerufen wird.
Damit einher geht eine starke Nutzung des vorhandenen Arbeitsspeichers. Unerfahrene Anwender denken daher irrtümlich Vista "fresse" extrem viel Speicher. Das ist in der Praxis aber nicht so. Vista nutzt den vorhandenen Arbeitsspeicher lediglich stärker aus, so lange andere Anwendungen ihn nicht benötigen. Startet man zum Beispiel ein Spiel oder eine andere Anwendung, die viel Speicher benötigt, wird der für SuperFetch genutzte Speicher freigegeben, so dass durch diese Funktion kein Nachteil entsteht.
ReadyBoost ist ein interessanter Ansatz die Systemleistung ohne ein Arbeitsspeicherupgrade zu erhöhen. Hierzu kann ein USB-Stick von Windows Vista als zusätzlicher Arbeitsspeicher genutzt werden. USB Sticks haben meist deutlich niedrigere Zugriffszeiten als Festplatten. Werden also Daten, die nicht mehr in den Arbeitsspeicher passen nicht wie bisher in eine Auslagerungsdatei auf der Festplatte, sondern nun auf den USB-Stick geschrieben, so ergibt das eine merkliche Geschwindigkeitssteigerung. Vorraussetzung um dieses Feature nutzen zu können ist ein USB-Stick mit mindestens 256 MB Kapazität und Datentransferraten von : 2,5 MByte/s (Lesen zufällig verteilter 4 KB-Blöcke) bzw. 1,75 MByte/s (Schreiben zufällig verteilter 512 KB-Blöcke). Der USB-Stick kann problemlos im laufendem Betrieb abgezogen werden, ohne dass Daten verloren gehen. Außerdem werden alle auf ihm ausgelagerten Dateien verschlüsselt, so dass die nach dem Entfernen des Sticks im laufendem Betrieb noch auf dem Stick vorhandenen Daten nicht von Unbefugten eingesehen werden können.
Die Funktion kann man einfach aktivieren, indem man einen entsprechenden USB-Stick mit dem Computer verbindet. Daraufhin öffnet sich ein Dialog, in dem man die Option "System beschleunigen" auswählen kann.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| SuperFetch / ReadyBoost | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 1.6. ReadyDrive
Übersicht: Hardware / Performance
ReadyDrive dient zur Unterstützung zukünftiger Hybridfestplatten, die neben dem gewöhnlichen mechanischen Speicher auch noch einen Flash-Speicher haben werden. Damit soll ähnlich zur ReadyBoost-Funktion die niedrige Zugriffszeit des Flash-Speichers zur Performancesteigerung genutzt werden. So werden im Betrieb nicht alle Daten direkt auf die eigentliche Festplatte geschrieben, sondern in den Flash-Speicher. Erst wenn der Speicher voll ist, der PC heruntergefahren wird, oder wenn die Arbeit mit einer Anwendung beendet wurde, werden die betreffenden Daten endgültig auf die Festplatte geschrieben um sie dauerhaft zu speichern. Bei Notebooks soll diese Funktion außerdem für längere Akku-Laufzeiten sorgen, da die Festplatte so nicht ständig laufen muss und Flash-Speicher weniger Energie als ein Schreibvorgang auf einer mechanischen Festplatte benötigt.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| ReadyDrive | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 1.7. Windows Display Driver Modell (WDDM) / DirectX 10
Übersicht: Hardware / Performance
Sicherlich der Hauptumstiegsgrund von XP zu Vista für Gamer: DirectX 10. Wesentliche Neuerung ist die Einführung des Shader Models 4.0. Erste Grafikkarten, die DirectX 10 unterstützen, sind bereits erhältlich (nVidia G80, in Kürze ATI R600). Mit DirectX 10 soll erneut ein großer Sprung der Grafikeffekte nach vorn stattfinden. DirectX 9 ist ja - wenn auch nicht unverändert - schon reichlich betagt. DirectX 10 Unterstützung wird nur unter Windows Vista möglich sein, Nutzer von Windows XP werden über kurz oder lang in die Röhre schauen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| WDDM / DirectX 10 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 1.8. Leistungsindex zur Systembewertung
Übersicht: Hardware / Performance
In der Systemsteuerung findet sich unter "System und Wartung" -> "System" ein Leistungsindex ähnlich dem bereits bekanntem Windows Vista Upgrade Advisor, den man schon vor Monaten herunterladen konnte um einzuschätzen, wie gut Vista auf seinem PC laufen würde. Natürlich ist das kein umfangreiches Benchmark-Tool, die Systembewertung soll lediglich Anhaltspunkte liefern, in welchem Bereich der Rechner eventuell etwas schwach auf der Brust ist um gezieltes Aufrüsten zu erleichtern. Außerdem findet sich dieser Leistungsindex auch im Spieleexplorer wieder, wo er Auskunft darüber geben soll, wie gut ein Spiel auf dem betreffendem System laufen wird. Spiele sollen ihre minimalen und empfohlenen Anforderungen dort äquivalent zum Vista-Leistungsindex angeben, so dass diese Angaben sich direkt und einfacher mit dem vorhandenem System vergleichen lassen sollen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Leistungsindex/Systembew. | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 1.9. Unterstützung von Software-RAIDs
Übersicht: Hardware / Performance
Zwei oder mehr Festplatten können wie schon in früheren Windows Versionen als Software-RAID betrieben werden. Bitte nicht verwechseln mit RAIDs, die durch das Motherboard oder seperate Hardwarecontroller verwaltet werden. Solche RAID-Verbunde sind natürlich unabhängig vom Betriebsystem.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Software-RAIDs | - | - | Ja | Ja | Ja |
2. Sicherheit
- 2.1. UAC - Benutzerkontensteuerung (User Account Control)
Übersicht: Sicherheit
Neuartige Benutzer- und Rechteverwaltung. Jeder Nutzer am PC arbeitet, auch wenn er ein Administratorkonto hat, mit eingeschränkten Rechten. Und auch ein Administratorkonto wird sofort nach dem Anmeldevorgang wieder in seinen Rechten beschnitten. Es gibt lediglich ein (verstecktes) Systemadministratorkonto, das wirklich alle Rechte ständig besitzt, dieses braucht der normale User aber nicht und bekommt es daher wohl auch niemals zu Gesicht.
Die User Account Control ist im Hintergrund immer aktiv und soll es schädlichen Programmen noch schwerer machen. So muss man, wenn man eine Anwendung installieren will, die dafür mehr Rechte braucht als der User standardmäßig hat, diesen Vorgang explizit bestätigen. Unter normalen Benutzerkonten muss zusätzlich auch das Passwort des/eines Administrators eingegeben werden. Erst dann wird der Nutzer kurzzeitig mit allen erforderlichen Rechten versehen. Ansonsten wird die Installation verweigert oder in einen "sicheren Ordner" umgeleitet. Das Programm kann dann nicht richtig arbeiten und ggf. auch keinen Schaden anrichten. Dieses Feature verhindert also unter anderem die unbemerkte Installation von eventuell schädlichen Programmen. Natürlich wird so nicht verhindert, dass der User dumm handelt. Segnet er unbedacht ein schädliches Programm ab, ist er im wahrsten Sinne des Wortes "der Dumme". Seinen Kopf muss man weiter dafür nutzen um zu überlegen, auf was man gerade klickt.
Auch einfachere Vorgänge, wie das Löschen oder Überschreiben von Dateien an bestimmten Orten, erfordern manchmal eine explizite Absegnung durch den User, ebenso die meisten Änderungen, die man in der Systemsteuerung vornehmen kann. Daher sieht man den Dialog vor abgedunkeltem Desktop gerade in der Anfangszeit mit Windows Vista recht häufig. Dadurch kann man schnell genervt werden, weshalb man den Wunsch bekommen könnte die UAC abzuschalten. Das geht auch, allerings handelt man dann grob fahrlässig! Hinter dem simplen Dialog steckt nämlich ein ausgeklügeltes Rechtemanagement-System. Und das schaltet man dann gleich mit ab! Ergebnis: Windows Vista ist nicht mehr sicherer als ein normales Windows XP. Also sollte man sich einfach nicht nerven lassen, und vor allem: Immer lesen, was da gerade auf dem Bildschirm steht. Unüberlegtes Abnicken der UAC-Fenster kann unter Umständen böse enden.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| User Account Control | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 2.2. Windows Defender
Übersicht: Sicherheit
Anti-Spyware Tool, ersetzt nicht einen Virenscanner! Es gab seitens Microsoft Überlegungen auch einen Virenscanner bereits mit Vista mitzuliefern, was aber wohl eine Klagewelle von Antivirenprogrammherstellern provoziert hätte. Daher hat man darauf verzichtet.
Der Windows Defender bietet unter dem Punkt "Extras" -> "Software Explorer" eine Übersicht über die beim Windows-Start ausgeführten Programme. Hier lassen sich auch eventuelle Schädlinge oder andere unerwünschte Programme, die beim Start automatisch mitgestartet werden, finden und aus dem Autostart entfernen.
Der Defender selbst befindet sich in der Systemsteuerung unter dem Punkt "Sicherheit".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Windows Defender | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 2.3. Sicherheitscenter mit Firewall, automatischen Updates, Virenschutzüberwachung
Übersicht: Sicherheit
Wie bereits von Windows XP bekannt, allerdings gehen die Überprüfungen und die Einstellungsmöglichkeiten weiter als bei XP. Das Sicherheitscenter von Vista überwacht die Einstellungen der Windows Firewall, der automatischen Updates, die Einstellungen von Windows Defender und ob ein Virenscanner installiert wurde und aktiv ist. Wie auch schon unter XP spricht das Sicherheitscenter bei unsicheren Einstellungen Warnungen aus und erlaubt es dem User die Einstellungen, zumindest für Firewall, Defender und Updates, zu verändern. Über die automatischen Updates werden auch andere auf dem PC installierte Microsoft-Produkte aktuell gehalten und sogar Treiber für einige Geräte werden darüber automatisch aktualisiert.
Auch das Sicherheitscenter findet sich unter Systemsteuerung -> "Sicherheit".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Sicherheitscenter | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 2.4. Firewall mit erweiterter Sicherheit
Übersicht: Sicherheit
Neben den "normalen" recht einfachen Einstellungen der Firewall, wie sie auch schon seit dem Service Pack 2 von Windows XP bekannt sind, gibt es die Möglichkeit die Firewall mit erweiterter Sicherheit zu konfigurieren. In dieser Ansicht wird die Firewall zu einem echten Profi-Tool: Monitoring-Funktionen abrufen, Regeln definieren, sowie Dienste und deren Netzwerkverkehr kontrollieren, das alles ist in dieser Ansicht jetzt möglich. Will man hier Einstellungen vornehmen, sollte man schon wissen, was man tut.
Zu finden ist die Firewall mit erweiterter Sicherheit in der Systemsteuerung -> "System und Wartung" -> "Verwaltung".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Firewall + erw. Sicherheit | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 2.5. Phishing-Filter
Übersicht: Sicherheit
Der Phising-Filter überwacht sowohl den Internet Explorer 7 als auch den Outlook Express Nachfolger Windows Mail. In den Internet Explorer eingegebene oder in Emails enthaltene URLs werden mit einer Liste unbedenklicher Seiten, die stets aktuell gehalten werden soll, abgeglichen und aufgerufene Seiten auf "verdächtiges Verhalten" überprüft. Dazu gehört beispielsweise, ob beim Abfragen von Daten kein signiertes SSL-Zertifikat oder auch Cross-Site-Scripting vorliegt. Außerdem kann die URL der Seite verschlüsselt, wie Microsoft versichert ohne Benutzerinformationen und Cookies mitzusenden, von Servern eines oder mehrerer Microsoft Partner in Echtzeit untersucht werden.
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| Phishing-Filter | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 2.6. Internet Explorer mit den Vista-only Features "Geschützter Modus" und "Fix my Settings"
Übersicht: Sicherheit
Der Internet Explorer 7 ist in allen Vista-Versionen enthalten und bietet unter Vista im Gegensatz zu der Version unter XP 2 weitere Sicherheitsfunktionen.
Der geschützte Modus erlaubt, wenn er aktiv ist, dem Internet Explorer nur noch in ein bestimmtes Verzeichnis ("Temporäre Internetdateien") zu schreiben. Somit soll auch ein eventuell schädlicher Code, ob wissentlich oder unwissentlich vom Benutzer im Internet Explorer ausgeführt, nur noch in diesem Verzeichnis ausgeführt werden und könnte dadurch kaum oder keinen Schaden anrichten.
Mit "Fix My Settings" ist eine Funktion des Internet Explorer 7 gemeint, die den Benutzer durch das Einblenden entsprechender Hinweise darauf aufmerksam macht, wenn er unsichere Einstellungen verwendet. Ein Klick auf den Hinweis genügt um den Benutzer direkt zur betreffenden Einstellung zu führen.
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| IE 7 + Zusatzfeatures | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 2.7 Absicherung der Dienste ("Service Hardening")
Übersicht: Sicherheit
In Windows Vista laufen alle Dienste nur noch mit den für sie unbedingt notwendigen Rechten, was in den vorherigen Versionen nicht so war. Dies ist keine Maßnahme um Angriffen vorzubeugen, sondern um den Schaden im Fall des Falles zu begrenzen. Ein "befallener" Dienst konnte unter Windows XP noch erheblichen Schaden verursachen, das soll durch diese Maßnahme in Zukunft ausgeschlossen sein.
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| Abgesicherte Dienste | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 2.8. Windows BitLocker
Übersicht: Sicherheit
Windows BitLocker ist eine integrierte Funktion um komplette Festplatten/Partitionen zu verschlüsseln. Damit soll es selbst beim Ausbau der Festplatte und Anschliessen an ein anderes System unmöglich sein ohne ein Kennwort an die auf der Platte liegenden Daten zu kommen.
In diesem Zusammenhang ist es sehr interessant, dass der TPM Chip, über den schon oft und hitzig, aufgrund der Befürchtung, Microsoft wolle den User damit stark einschränken, diskutiert wurde, für dieses Feature maßgeblich ist und dass BitLocker die einzige Funktion von Vista ist, die diesen inzwischen schon oft verbauten Chip auch nutzt. Von anfänglichen Befürchtungen, was sich mit diesem Chip alles anstellen ließe, ist also nichts geblieben. Der TPM Chip, der von BitLocker zur Speicherung des Schlüssels für die Entschlüsselung genutzt wird, ist nicht zwingend notwendig um BitLocker zu verwenden. Auch eine Speicherung des Schlüssels auf einem USB-Stick ist möglich.
Die Konfiguration von BitLocker kann unter Systemsteuerung -> "Sicherheit" vorgenommen werden.
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| Windows BitLocker | - | - | - | Ja | Ja |
- 2.9. EFS Dateiverschlüsselung
Übersicht: Sicherheit
Möglichkeit zur Verschlüsselung einzelner Dateien und Ordner, wie sie auch schon von Windows XP bekannt ist.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| EFS Dateiverschlüsselung | - | - | Ja | Ja | Ja |
3. Backup-Funktionen
- 3.1. Automatisierbare Backup-Vorgänge
Übersicht: Backup-Funktionen
Funktion, mit der Backups gemäß den Benutzervorgaben (Bilder, Musik, Videos, E-Mails, Dokumente, TV Sendungen, komprimierte Dateien und zusätzliche Dateien) automatisch zu bestimmten Zeitpunkten erstellt werden können. Wählt man neben den genannten Kategorien auch die Option "Zusätzliche Dateien" aus, so werden alle Dateien mit Ausnahme der Systemdateien auf der Festplatte gesichert. Wichtig: Es muss vorher festgelegt werden, welche Festplatten/Partitionen des Computers in die Backups mit einbezogen werden! Diese Auswahl kann man in der Systemsteuerung unter: System und Wartung -> System -> Computerschutz vornehmen.
Die automatischen Backups kann man in der Systemsteuerung unter System und Wartung -> Sichern und Wiederherstellen einrichten. Die Sicherung kann dabei auf einer CD, DVD, Festplatte (auch extern) oder auf einem Gerät im Netzwerk gespeichert werden. Dabei werden so genannte inkrementelle Backups durchgeführt. Zuerst wird eine vollständige Sicherung durchgeführt, danach werden dann nur noch die Dateien, die sich seit der jeweils letzten Sicherung verändert haben bzw. hinzugekommen sind, gesichert. So wird der Platzbedarf für die Sicherungen auf das Minimum reduziert, allerdings sollte man tunlichst darauf achten keine der Sicherungen zu verlieren, da es ja keine Komplettsicherungen sind, sondern immer nur einen Teil der Dateien enthalten. Will man also seine Daten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig wiederherstellen, so braucht man alle Sicherungen, die bis zu diesem Zeitpunkt angefertigt wurden, einschliesslich der ersten Vollsicherung. Braucht man dagegen nur eine oder ein paar bestimmte Dateien, so reicht es die Sicherungen zur Hand zu haben, in denen sich diese Dateien befinden. Da die Systemdateien bei dieser Methode nicht einbezogen werden, eignet sie sich nicht um ein Systemimage/Systembackup anzufertigen. Dafür ist die Systemwiederherstellung, bzw. die Complete-PC Sicherung zuständig..
Zur Wiederherstellung der Daten kann die "vorherige Versionen" Funktion oder "Sichern und Wiederherstellen" in der Systemsteuerung genutzt werden.
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| Automatisierbare Backups | - | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 3.2. Systemwiederherstellung
Übersicht: Backup-Funktionen
Die Funktion zur Systemwiederherstellung wurde bereits unter Windows XP eingeführt und für Windows Vista weiter verbessert. Die so genannten Systemwiederherstellungspunkte werden nun häufiger angelegt. Zum einen bei jeder Änderung an der Systemkonfiguration wie Treiberinstallationen oder der Installation von Anwendungen, zum anderen täglich. Auch das manuelle Anlegen solcher Punkte durch den Benutzer ist jederzeit möglich.
Wird ein Wiederherstellungspunkt erstellt, fertigt Vista eine Kopie bestimmter Dateien und Ordner an und speichert sie an einem anderen Ort. Stellt sich dann heraus, dass das System plötzlich instabil ist, kann der Benutzer das System wie unter XP wieder auf einen Zustand zu einem Zeitpunkt, an dem das System noch zuverlässig lief, zurücksetzen. Dabei werden die veränderten Dateien mit den Versionen, die zum Zeitpunkt des stabilen Betriebs aktuell waren und in der Kopie gesichert wurden, überschrieben. So kommt das System wieder auf den alten, stabilen Stand, während Dokumente, E-Mails, etc., die in der Zwischenzeit verändert, erstellt oder neu angelegt wurden, erhalten bleiben. Wichtigste Verbesserung gegenüber der Funktion in Windows XP soll die Möglichkeit sein das System über eine größere Zahl von Änderungen hinweg wieder zurücksetzen zu können.
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| Systemwiederherstellung | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 3.3. Schattenkopie
Übersicht: Backup-Funktionen
Die Schattenkopie Funktion steht nur ab der Version Business aufwärts zur Verfügung und erweitert die Systemwiederherstellung stark. Sie ist für jede Festplatte, für die der Computerschutz ( siehe Punkt 3.1.) aktiviert ist, aktiv. Bei jedem Wiederherstellungspunkt, der angelegt wird (also mindestens einmal am Tag), werden alle Dateien, die sich seit dem letzten Wiederherstellungspunkt geändert haben, in der Schattenkopie gespeichert. Hierfür sind mindestens 300 MB freier Speicherplatz auf der betreffenden Festplatte erforderlich. Maximal werden bis zu 15% der Festplatte für diese Funktion genutzt. Ist der zur Verfügung stehende Speicherplatz erschöpft, werden automatisch die ältesten Sicherungen aus der Schattenkopie gelöscht, um wieder Platz für neue zu haben. Zwei Dinge sollte man dabei im Hinterkopf behalten:
- Durch die Schattenkopien werden keine vollständigen Backups von Festplatten erstellt. Sie reichen immer nur eine bestimmte Zeit in die Vergangenheit zurück, so lange wie es der vorhandene Speicherplatz zulässt. Außerdem umfassen sie nicht zwangsläufig alle Dateien, sondern u.U. nur die Dateien, die sich in der letzten Zeit geändert haben, also mit denen "gearbeitet" wurde.
- Die Funktion ist auch nicht dazu geeignet wirklich jede Version einer Datei zu erfassen und zu archivieren, da Änderungen nicht kontinuierlich erfasst werden, sondern immer nur die zum Zeitpunkt, an dem ein Wiederherstellungspunkt erstellt wird, aktuelle Dateiversion gespeichert wird.
Ein Beispiel verdeutlicht dies:
Eine Datei wurde durch die Schattenkopie an einem Montag um 12:00 Uhr gesichert. Am Dienstag morgen arbeitet der Anwender an der Datei weiter, speichert sie um 10:00 Uhr zwischen und arbeitet dann wiederum weiter. Um 11:00 Uhr sichert er die Datei nochmals. Um 11:01 Uhr fällt ihm dann auf, dass er einen großen Teil der Datei vor 11:00 Uhr versehentlich gelöscht hat. Er will daher gerne die Version, die er um 10:00 Uhr gesichert hat, zurück haben. In der Schattenkopie ist aber nur die Version vom Montag, 12:00 Uhr gesichert, da seither keine neue Schattenkopie angelegt wurde. Der Anwender muss also den versehentlich gelöschten Teil der Datei nochmals erstellen. Natürlich ist das ein sehr konstruierter Fall, die Funktion hat trotzdem Vorteile:
Versehentlich gelöschte Dateien lassen sich so einfach wieder bekommen, wenn auch unter Umständen nicht in der aktuellsten Fassung (siehe oben). Aber immer noch ein Vorteil gegenüber dem Aufwand die Daten komplett neu erstellen zu müssen. Lässt man oben beschriebenen Fall außer acht, lassen sich auch versehentliche Änderungen an Dateien damit recht zuverlässig rückgängig machen.
Die Schattenkopie sollte keinesfalls als alleinige Backup-Strategie genutzt werden, da sie a) nicht vor Datenträgerschäden schützt und b) unter Umständen nicht sehr weit in die Vergangenheit reicht. Hauptsächlich sinnvoll ist sie dafür kürzlich versehentlich gelöschte oder veränderte Dateien wieder schnell und einfach zurück zu bekommen.
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| Schattenkopie | - | - | Ja | Ja | Ja |
- 3.4. Vorherige Versionen von Dateien und Ordnern
Übersicht: Backup-Funktionen
Der "vorherige Versionen" Dialog ist der Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht - wie der Name schon sagt - eine vorherige Version einer Datei oder eines Ordners wiederherzustellen. Dabei gibt es 2 unterschiedliche Vorgehensweisen, die davon abhängen, ob man von noch vorhandenen Dateien/Ordnern eine ältere Version zurück bekommen oder ob man versehentlicH gelöschte oder umbenannte Dateien/Ordner wiederherstellen möchte:
- Um von noch vorhandenen Dateien/Ordnern eine ältere Version wiederherzustellen, reicht es aus auf die betreffende Datei/Ordner rechts zu klicken und im erscheinendem Auswahlmenü "Eigenschaften" auszuwählen. Dort findet man dann den "vorherige Versionen" Reiter, in dem man die gewünschte Version auswählen kann.
- Bei versehentlich gelöschten oder umbenannten Dateien und Ordnern ist das Vorgehen ganz ähnlich. Hier ist es aber zwingend erforderlich, dass man den letzten Speicherort der betreffenden Datei bzw. des Ordners kennt. Dann sucht man sich unter dem Punkt "Computer" im Startmenü den letzten übergeordneten Ordner, in dem sich die betreffenden Dateien/Ordner befanden. Ein Rechtsklick auf den Selbigen und man kann die Option "Vorherige Versionen wiederherstellen" auswählen. Waren die Dateien/Ordner nicht in einem anderen Ordner abgelegt, sondern direkt auf einer Partition gespeichert, so muss man auf die betreffende Partition im Explorer rechts klicken.
Natürlich gibt es keine Wiederherstellung ohne vorher gesicherte Daten. Woher kommen die Daten also?
Die "vorherige Versionen"-Funktion greift auf sämtliche durch die verschiedenen Windows-Tools erstellten Sicherungen zu. Sie organisiert gewissermaßen alle Backups. Dazu greift sie auf die Daten, die per automatischem Backup, der Systemwiederherstellung und der Schattenkopie-Funktion erstellt wurden, zurück. Nutzer einer Windows Version ab Business aufwärts haben es also Dank der Schattenkopie-Funktion recht einfach, denn so werden die erforderlichen Daten automatisch einmal täglich erstellt, sofern für die betreffende Festplatte der Computerschutz aktiviert ist.
User, die die automatischen Backups benutzen, erhalten mit dieser Funktion ebenfalls eine wertvolle Hilfe. Denn die "vorherige Versionen"-Funktion verlangt, wenn sie auf diese Daten zurückgreifen muss (beispielsweise bei Nutzern der Home Premium Edition), selbständig den richtigen Datenträger (CD, DVD, HDD), auf dem sich die gesuchte Datei befindet. Dafür sollte man die Datenträger bzw. die Sicherungsdateien natürlich aussagekräftig beschriftet/benannt haben, denn im Regal oder auf der Backup-Platte muss man sie dann doch noch selbst finden.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Vorherige Versionen | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 3.5. Complete-PC Sicherung
Übersicht: Backup-Funktionen
Hinter der "Complete-PC Sicherung" verbirgt sich ein einfaches Imaging-Programm. Mit ihm kann eine komplette Partition zu einer Image-Datei zusammengefasst werden (ohne Kompression) um sie zum Beispiel auf DVDs zu brennen oder auf einer anderen Festplatte zu sichern. Das Image kann dann bei Bedarf wieder zurückgespielt werden. Die Vista-Installations-DVD bietet zudem die Möglichkeit ein vorhandenes Image ohne vorherige Installation des Betriebsystems auf die Festplatte zu übertragen. Gerade für Leute, die häufig ihr System neu aufsetzen, eine praktische Sache. Das Erstellen der Image-Dateien funktioniert übrigens auch im laufendem Betrieb, stört also bei einem potentem Rechner nicht die eigentliche Arbeit am Bildschirm. Des Weiteren können die so erstellten Images auch mit dem Microsoft Programm "Virtual PC" als virtuelle Festplatten genutzt werden.
Auch diese Funktion findet man in der Systemsteuerung unter System und Wartung -> Sichern und Wiederherstellen.
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| Complete-PC Sicherung | - | - | Ja | Ja | Ja |
4. Design und Desktop
- 4.1. Design "Windows Standard"
Übersicht: Design und Desktop
Anmerkung: Die hier beschriebenen Designs (und auch noch ein paar andere, die aber nicht erwähnenswert sind) lassen sich finden, indem man mit der rechten Maustaste auf den Desktop klickt und dann "Anpassen" wählt. Im aufklappendem Fenster dann "Fensterfarbe und -darstellung" auswählen. Ist das Design "Aero" bereits aktiv, muss man auf "Eigenschaften für klassische Darstellung öffnen um weitere Optionen anzuzeigen" klicken um die komplette Auswahl zu sehen.
Design "Windows Standard": Wie auch schon unter Windows XP ist es mit Vista möglich auf das altbekannte, "mausgraue" Standarddesign zurückzuschalten, wie man es zb. noch von Windows 95 und 98 kennt. Allerdings ändert sich dadurch nur die Farbdarstellung und die Anordnung einiger weniger Funktionen wie zum Beispiel "minimieren", "verkleinern" und "schliessen". Es ist nicht möglich, die unter Vista teilweise stark geänderte Anordnung der meisten Bedienschaltflächen der Windows eigenen Programme oder des Explorers auf die Anordnung der "alten" Windows Versionen zurückzustellen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Design "Windows Standard" | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 4.2. Design "Windows Vista Basis"
Übersicht: Design und Desktop
Das Design "Windows Vista Basis" sieht dem bekanntem "Aero" Design sehr ähnlich. Die Farbgebung ist im wesentlichen identisch und entspricht somit dem neuen "Vista-Look". Allerdings kommen hier keinerlei Transparenz- oder Glüheffekte zum Einsatz und auch sonst fehlen einige stilistische Elemente des "Aero" Designs. Auf den ersten Blick fällt das allerdings kaum auf, lediglich bei genauerem Hinsehen fallen die Änderungen wirklich ins Auge, wenn man mal von der fehlenden Transparenz absieht. Das "Vista Basic" Design kommt auch dann zum Einsatz, wenn keine DirectX-9 fähige Grafikkarte vorhanden ist.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Design "Windows Vista Basis" | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 4.3. Design "Aero"
Übersicht: Design und Desktop
Das "Aero" Design ist das bekannteste der neuen Designs unter Windows Vista. In so gut wie jedem Review zu Vista findet sich ein Screenshot dieser Oberfläche. Hier wird aus dem Vollen geschöpft, so gibt es z.B. Glüheffekte an Buttons beim Darüberfahren mit dem Mauszeiger, auf Wunsch transparente Rahmen der geöffneten Fenster und dezente Streifenmuster in den Fensterrahmen und Ordnermenüs. Vorraussetzung für die Nutzung dieses Designs, das im Prinzip die "Vollversion" des neuen Vista Designs darstellt, ist mindestens eine DirectX-9 fähige Grafikkarte im Rechner.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Design "Aero" | - | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 4.4. "Flip" bzw. "Flip 3D" Funktion
Übersicht: Design und Desktop
Schon unter Windows XP ließ sich mit der Tastenkombination "Alt-Tab" eine Übersicht der aktuell geöffneten Fenster anzeigen und ein bestimmtes Fenster hervorholen. Unter Windows Vista wird diese Funktion optisch gehörig aufgemöbelt und hat den Namen "Flip" bekommen. Wo unter Windows XP noch einfach die Icons der betreffenden Fenster angezeigt wurden, blickt man jetzt auf komplette Miniaturansichten des Fensterinhaltes, in dem sogar Videos weiterlaufen. Außerdem führt das Bewegen des Mauszeigers über die Fensterschaltfläche in der Startleiste ebenfalls zu einer solchen Miniaturansicht des Fensterinhaltes.
Drückt man anstelle von "Alt-Tab" die "Windows-Taste" und "Tab", werden alle offenen Fenster in einer Art "3D-Fächer" auf dem Desktop angezeigt. Durch die einzelnen Fenster lässt es sich bequem per Scrollrad blättern, ein Mausklick holt dann das gerade an erster Stelle befindliche Fenster auf den Schirm. Auch in dieser Ansicht laufen Videos, etc. weiter. Diese Art der Fenstervorschau nennt sich "Flip 3D".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Flip | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | | Flip 3D | - | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 4.5. Windows Sidebar
Übersicht: Design und Desktop
Eine Sidebar ist an sich nichts Neues und Nutzer von "Samurize" oder ähnlichen Programmen unter Windows XP kennen schon lange die Vorzüge dieser Möglichkeit wichtige oder nützliche Informationen direkt auf dem Desktop einzublenden. Neu ist aber der direkte Einbau dieser Funktion unter Windows Vista. So ist es auch für den etwas unbedarfteren Nutzer möglich ohne lange Konfigurationsarbeit solche Annehmlichkeiten zu genießen, wenn er es denn will, denn diese zwar standardmäßig aktive Funktion lässt sich natürlich auch abschalten. Microsoft liefert schon zahlreiche Minianwendungen für die Sidebar mit, zum Beispiel eine Uhr, eine Funktion für das Anzeigen des aktuellen Wetters an einem beliebigen Ort, einen Notizblock oder auch eine sehr nette, frei benennbare Voodoopuppe zum Stressabbau. Die Zahl der verfügbaren Programme soll stetig wachsen und man darf auch gespannt sein, was die Fans der schon genannten Programme unter Windows XP, die ebenfalls eine Sidebar realisierten, noch für die Vista Sidebar auf die Beine stellen, denn es soll dem User möglich sein eigene Miniprogramme zu entwerfen und zu verbreiten.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Windows Sidebar | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 4.6. Sprache umschaltbar / Sprachpacks
Übersicht: Design und Desktop
Wurden vorherige Vista-Versionen noch komplett lokalisiert, so gibt es für Vista jetzt einzelne Sprachpakete, mit denen der User sein Betriebssystem auf eine beliebige Sprache seiner Wahl umstellen kann. Microsoft bietet hier 2 unterschiedliche "Verfahren" an:
Das Windows Vista Multilingual User Interface Pack (MUI Pack) steht nur für die Versionen Enterprise und Ultimate bereit und stellt laut Microsoft übersetzte Versionen des "größten Teils" der Benutzeroberfläche zur Verfügung. Damit ist nicht nur die Sprache der Menüs und des Desktops gemeint, sondern sogar die systemeigenen Ordnernamen.
Die Windows Vista-Benutzeroberflächen-Sprachpakete (LIP) gibt es für jede Vista-Version. Sie bieten laut Microsoft eine übersetzte Version der "am häufigsten benutzten Bereiche" der Benutzeroberfläche. Es ist ebenfalls möglich mehrere Sprachpakete gleichzeitig zu installieren um so Beispielsweise zwischen 2 oder mehr Sprachen schnell wechseln zu können.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Multilingual User Interface Pack | - | - | - | Ja | Ja | | Benutzeroberflächen-Sprachpacks | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 4.7. Desktopsuche + Suchordner
Übersicht: Design und Desktop
Sowohl im Startmenü als auch in den Explorerfenstern findet sich jetzt direkt ein Suchfeld um Dateien, Ordner aber auch Startmenüeinträge schneller zu finden. Da Vista alle Dateien, Ordner und Startmenüeinträge indexiert, bekommt man schon während des Tippens passende Treffer präsentiert. Auch E-Mails und Outlook-Kontakte werden berücksichtigt und direkt angezeigt.
Wählt man im Startmenü den Punkt "Suchen" direkt an, so gelangt man zu einer erweiterten Suchfunktion, die auch eine Filterung der Ergebnisse nach Typen bietet. Eine besondere Neuerung ist die "Suche speichern" Funktion: Dabei wird ein so genannter "Suchordner" erstellt, der ständig aktuell die zum Suchbegriff passenden Inhalte enthält (als Links - es geht also kein Speicherplatz verloren). Arbeitet man zum Beispiel an einer Bewerbung und erstellt dafür unterschiedliche Dateien, die an verschiedenen Orten gespeichert sind, so bietet es sich an auf dem Desktop einen Suchordner mit dem Begriff "Bewerbung" anzulegen. So hat man alle Dateien, die mit dem Begriff zu tun haben an einem Ort parat, ohne sie erst vorher zusammentragen zu müssen. Da bei jedem Aufruf des Suchordners der Inhalt aktualisiert wird, kommen neu erstellte Dateien zum Thema automatisch dazu.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Desktopsuche + Suchordner | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
5. Arbeiten und Spielen
- 5.1. Synchronisierungscenter
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Das Synchronisationscenter dient dazu Dateien mit verschiedenen Geräten synchron zu halten. Das können mobile Geräte wie z.B. tragbare Musikabspielgeräte, Digitalkameras und Mobiltelefone oder Ordner auf Netzwerkservern/im Netzwerk sein. Ist eine Synchronisation zwischen zwei oder mehr Orten eingerichtet, so wird jede Datei, die an einem der Orte geändert, gelöscht oder hinzugefügt wurde auch an den anderen Orten geändert, gelöscht oder hinzugefügt, sobald diese wieder miteinander verbunden sind.
Zu finden ist diese Funktion im Startmenü unter "Alle Programme" -> "Zubehör" -> "Synchronisierungscenter". In den beiden "Home"-Versionen steht der Abgleich mit Netzwerkordnern nicht zur Verfügung.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Synchronisierungscenter | Teilw. | Teilw. | Ja | Ja | Ja |
- 5.2. Windows Teamarbeit
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Windows Teamarbeit erlaubt es mit bis zu zehn PCs eine Art "Desktop-Konferenzschaltung" zu machen. Der gesamte Desktop oder auch einzelne Fenster können dabei auf andere Rechner übertragen werden, so dass die Personen an diesen Rechnern zusehen können, was gerade auf dem betreffendem Desktop geschieht. Es ist sogar möglich anderen PCs die Steuerung über den Desktop zu übergeben (außer bei der Version "Home Basic"). Per "Handzettel verteilen" lässt sich eine Datei gleichzeitig an alle in der Sitzung verbundenen PCs verteilen, z.B. Informationen für das Team oder ein Aufgabenzettel, den es zu bearbeiten gilt. Wie der Name schon sagt, soll dieses Feature die Arbeit in einem Team, das u.U. auch räumlich getrennt ist, deutlich vereinfachen.
Zu finden ist Windows Teamarbeit im Startmenü unter "Alle Programme".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Windows Teamarbeit | Teilw. | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 5.3. Windows Mail
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Bei Windows Mail handelt es sich um den Nachfolger zu dem schon mit Windows XP mitgelieferten Outlook Express. War der Vorgänger vor allem als chronische Sicherheitslücke bekannt, so soll sich das mit Windows Mail geändert haben. Der Phising-Filter des Internet Explorer 7 ist auch in Windows Mail aktiv und soll verhindern, dass der Anwender durch gefälschte Links in E-Mails auf Seiten landet, die seine Passwörter, etc. ausspionieren wollen. Außerdem neu ist eine verbesserte E-Mail-Suche im Programm, ein Spam-Filter und einige Features für die Teilnahme an Newsgroups wie zum Beispiel Bewertungen von hilfreichen Beiträgen, die dann auch für Andere sichtbar sind.
Ansonsten bleibt alles beim Alten, das Programm findet sich an gewohnter Stelle im Startmenü.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Windows Mail | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 5.4. Windows Faxen und Scannen
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Der Name sagt schon worum es geht: Windows Faxen und Scannen ist eine integrierte Lösung um Faxe einfach zu empfangen oder aus Textdateien oder Scans von angeschlossenen Geräten (auch im Netzwerk) bestehende Faxe zu versenden. Der Computer ersetzt damit also ein Faxgerät, vorausgesetzt er verfügt über ein Faxmodem und wurde richtig an eine Telefonleitung angeschlossen. Alternativ kann auch ein Faxserver im Netzwerk genutzt werden.
Windows Faxen und Scannen findet sich im Startmenü unter "Alle Programme".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Windows Faxen und Scannen | - | - | Ja | Ja | Ja |
- 5.5. Windows Kalender und Windows Kontakte
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Der Windows Kalender erinnert stark an die schon aus den "großen" Outlook Versionen bekannte Funktion und wird nun wohl mit Vista ausgeliefert, da sich Outlook nicht mehr in den "kleinen" Office Paketen, die für Privatanwender gedacht sind, finden lässt. Neben der normalen Terminplanung bietet er auch die Möglichkeit einen Termin für andere Benutzer des Computers sichtbar zu machen. Die können sich diesen Termin dann, wenn sie an dem Computer angemeldet sind, auf Wunsch ansehen und mit ihren Terminen vergleichen. So lässt sich dann leicht sehen, wer wann Zeit hat um gemeinsame Aktivitäten zu planen. Microsoft meint so Familien bei der Freizeitplanung unterstützen zu können - eher fraglich, ob Mami, Papi und die lieben Kleinen ihre Termine immer brav in den Windows Kalender eintragen. Ein Gespräch am Mittags- oder Abendtisch dürfte wohl effizienter sein. Außerdem besteht auch die Möglichkeit seine Termine durch die Unterstützung des .iCalendar-Formates im Internet zu veröffentlichen und auch solche Kalender zu abonnieren. Sowas ist nicht nur für Web-Exhibitionisten praktisch: Ein Verein kann so z.B. seine Terminplanung veröffentlichen, welche die Mitglieder dann abonnieren können und so in ihrem Windows Kalender immer up-to-date sind, was die Termine rund um ihren Verein angeht. Auch das Versenden von Einladungen zu Terminen per E-Mail ist möglich, sofern beide Nutzer auch Windows Mail nutzen.
Auch die Windows Kontakte kommen Outlook-Nutzern irgendwie bekannt vor. Hier lassen sich so ziemlich alle Daten zu seinen Kontakten eingeben und speichern. Zwar ist die Zahl der Angaben, die gemacht werden können, recht umfangreich, wirkt aber stellenweise nicht sehr durchdacht. So ist es nicht möglich 2 Mobiltelefonnummern (z.B. für privat und geschäftlich) anzugeben. In Zeiten des Trendes zum 5. Handy ein echtes Manko.
Gespannt sein darf man darauf, ob und wie diese beiden Programme in die Synchronisierungslösungen der großen Handyhersteller eingebunden werden. Vielleicht braucht man so in Zukunft kein seperates Outlook mehr um Kontakte und Termine zwichen Handy und PC auf einem Stand zu halten. Beide Programme finden sich im Startmenü unter "Alle Programme".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Windows Kalender | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | | Windows Kontakte | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 5.6. Windows SideShow
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Windows SideShow ist vereinfacht gesagt ein neuer Kommunikationsstandard zwischen PCs und externen Displays um auf diesen eine Reihe von zusätzlichen Informationen anzeigen zu können. Das kann fast alles sein, denn man kann davon ausgehen, dass viele zukünftige Programme diese Funktion unterstützen werden. Selbst neue Mails oder anstehende Termine sollen auf den Displays angezeigt werden können. Und das sogar, wenn der Rechner aus (bzw. im Ruhezustand) ist. Dazu kann der PC so eingerichtet werden, dass er regelmässig für einige Minuten von selbst aus dem Ruhezustand aufwacht, sich die neuen Informationen holt und diese an den Speicher des externen Displays sendet und sich dann wieder ausschaltet. Dazu benötigt man dann natürlich auch ein Display, das diesen Standard unterstützt und eigenen Speicher mitbringt.
Als erstes Gerät, dass diese Funktion unterstützt ist das Asus W5Fe Notebook erschienen, es verfügt im Deckel über ein 2. Display. In Zukunft kann/soll diese Lösung aber auch auf Handys, PDAs und sogar Fernseher ausgeweitet werden. Man darf gespannt sein, ob es auch für Casemodder SideShow-Displays zum Nachrüsten geben wird. Verfügt man über ein kompatibles Gerät (in Zukunft erkennbar an einem Logo), so kann man die Einstellungen dazu in der Systemsteuerung unter "Hardware und Sound" -> "Windows SideShow" vornehmen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Windows SideShow | - | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 5.7. Zusatzfeatures im Explorer
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Einige Neuerungen finden sich auch im Explorer:
Die Ansichtsfilter im Explorer lassen sich unter "Organisieren" -> "Layout" -> "Suchfenster" auf Wunsch zuschalten. Mit ihnen kann man wählen, was im gerade betrachteten Ordner angezigt wird. Es gibt bereits einige Voreinstellungen, wie z.B. E-Mails, Dokumente, Bilder oder Musik. Klickt man in dieser Leiste auf "Erweiterte Suche", so bieten sich umfangreichere Filteroptionen wie zum Beispiel nach Name, Autor oder Alter der Datei (bei Fotos auch Aufnahmedatum, bei E-Mails Empfangsdatum).
Bei bestimmten Dateitypen (Fotos, Musik, Videos, etc.) bietet sich jetzt die Möglichkeit Bewertungen der Datei direkt im Explorer vorzunehmen um diese beispielsweise auch als Suchkriterium zu verwenden. Dazu werden in der Ansicht "Details" zu der jeweiligen Datei 5 Sterne eingeblendet, die zunächst ausgegraut sind. Um eine Bewertung vorzunehmen genügt es im "Eigenschaften" Dialog der Datei im Reiter "Details" einfach auf den entsprechenden Stern zu klicken, der die gewünschte Bewertung markiert. Die Bewertungen merkt sich Vista in einer seperaten Datenbank für jeden Benutzer. Teilen sich 2 oder mehr Nutzer auf dem PC eine MP3-Sammlung, so können beide für die selbe Datei unterschiedliche Bewertungen anlegen ohne die des jeweils anderen Nutzers zu beeinflussen.
Ebenfalls können im "Eigenschaften"-Dialog einer Datei unter "Details" nun viel weitreichendere Angaben vor allem bei Mediendateien gemacht werden. Bilder lassen sich dort komplett beschriften, inkl. Exif Informationen und Markierungen. Das ist nützlich um Bilder Personen zuzuordnen. Nutzt man das Feld für die Markierungen um dort die Namen der Personen (durch Semikolon getrennt), die man auf dem Bild sieht, oder Ort und Motiv einzutragen, lassen sich die Bilder über die Suche oder die Windows Fotogalerie schnell wiederfinden. Das ersetzt zwar keine Profi-Fotomanagement Software, für den normalen Hausgebrauch reicht es aber allemal. So wird es zum Kinderspiel alle verfügbaren Bilder einer bestimmten Person, etc. auf dem PC zu finden - vorausgesetzt man hat bei der Beschriftung entsprechende Sorgfalt walten lassen. Auch für Musik und Videos gibt es entsprechend angepasste Möglichkeiten die Medieninformationen direkt im Explorer zu bearbeiten, allerdings bietet der Windows Media Player 11 da weitreichendere Möglichkeiten, von speziellen Tagging-Programmen einmal ganz zu schweigen.
Eine Neuerung, die viel gelobt wird, ist die neue, dynamische Adressleiste im Explorer. Bisher war es bei der Navigation durch den Explorer immer so, dass in der Adressleiste der Pfad zu der Datei als simpler Text erschien, wie es noch zu DOS-Zeiten war. Nun ist die Navigationsleiste so gestaltet, dass sie zwar weiterhin die "Stationen" auf dem Weg zu einer Datei/einem Ordner anzeigt, diese aber mit kleinen Pfeilen verknüpft. Klickt man einen dieser Pfeile zwischen den Stationen an, so öffnet sich ein Drop-Down-Menü, das die anderen Navigationsmöglichkeiten an dieser Stelle anzeigt und sie anwählbar macht. Was sich simpel anhört, funktioniert in der Praxis ausgezeichnet, zumal der neue, "alte" Ordnerbaum, der immer noch vorhanden ist, nicht jedermanns Sache und meist recht unpraktisch ist.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Zusatzfeatures im Explorer | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 5.8. Spracherkennung und Sprachausgabe
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Die allgemein geläufige Meinung zur Spracherkennung sieht oftmals so aus: "Das funktioniert doch eh nicht, und wenn ja ist es zu teuer." Ganz anders unter Windows Vista: Ob man es glaubt oder nicht, die folgenden Sätze habe ich mit der Windows Spracherkennung, ohne die Tastatur zu benutzen in wenigen Minuten diktiert, obwohl ich vorher keinerlei Erfahrung damit hatte. Und auch erste Berichte von Fachmagazinen bescheinigen der integrierten Spracherkennung hervorragende Funktionalität. Das Lernprogramm ist wirklich sehr einfach und nach dem Abschluss des selbigen ist man in der Lage mit dem Diktieren sofort loszulegen. Mit etwas Übung kann man damit durchaus schnell arbeiten, ich bin selbst überrascht!
Die Windows Spracherkennung findet sich im Startmenü unter "alle Programme" -> "Zubehör" -> "Erleichterte Bedienung". Das Diktieren von Texten war mir bisher aber nur in WordPad oder Word möglich. Man kann theoretisch aber sogar das ganze System per Sprache steuern. Dazu wird durch das Sagen von "Nummern anzeigen" jedes bedienbare Element des aktiven Fensters mit einer Markierung und einer Zahl versehen. Das Sprechen der Zahl wählt das Element dann aus, ein "OK" führt die Aktion aus. Das funktioniert mit allen Programmen und auch auf Webseiten, etc. Ich selbst bin so gerade etwas durch das Forum gesurft ohne Maus und Tastatur zu verwenden. Sicher geht das per Maus viel schneller, für behinderte Menschen kann diese Funktion ein Segen sein. Und auch jedem Anderen kann ich nur empfehlen sich einmal ein Headset zu nehmen und das einfach mal zu probieren. Man wird überrascht sein!
Ebenfalls als Hilfe für Behinderte oder alte Menschen gedacht ist die Sprachausgabe. Sie findet sich am selben Ort im Startmenü wie auch die Spracherkennung. Das Programm liest den aktuellen Bildschirminhalt vor und wiederholt auf Wunsch auch die Tastenanschläge des Beutzers. Das ist bei komplizierten Fensterinhalten teilweise recht holperig, aber diese Funktion ist dafür auch nicht gedacht. Sie soll primär schon behindertengerecht designte Inhalte auch für Blinde zugänglich machen, beziehungsweise Leute mit einer starken Sehbehinderung unterstützen. Man kann sie jedoch auch zweckentfremden um sich mal einen Word-Text vorlesen zu lassen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Spracherkennung/-ausgabe | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 5.9. Spieleexplorer
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Ein Feature, das die Gamer unter uns anspricht ist, der Spieleexplorer. Er befindet sich im Startmenü unter "Alle Programme" -> "Spiele". Vista erkennt jedes auf dem System installierte Spiel und verlinkt es automatisch in dieser Ansicht. Unabhängig vom Installationspfad des Spiels hat man so also immer alle installierten Spiele in einer Übersicht und kann sie auch von dort aus starten. Doch damit nicht genug: Vista lädt zu den installierten Spielen automatisch ein Cover sowie zusätzliche Informationen herunter. Dazu gehören neben der Altersfreigabe durch die USK, mit deren Hilfe die Jugendschutz-Funktion auf Wunsch prüft, ob sie das Spiel für den Benutzer zulässt, auch rudimentäre Informationen über die minimalen und empfohlenen Hardwareanforderungen eines Spiels. Dazu bedient sich Vista einer Note, ähnlich wie sie der Leistungsindex vergibt. So soll es für unerfahrene User einfacher sein einzuschätzen, ob und wie das Spiel auf dem eigenen Rechner läuft. Sollte ein Spiel von Vista nicht automatisch erkannt werden, so ist es einfach möglich das betreffende Spiel per "Drag&Drop" in den Spieleexplorer zu integrieren.
In diesem Zusammenhang sei noch auf das "Games for Windows" Programm, das Microsoft ins Leben gerufen hat, verwiesen. Spiele, die diese Bezeichnung auf der Packung tragen, müssen folgende Kriterien erfüllen:
- Installation so einfach wie möglich
- Lauffähig sowohl unter der 32 Bit Version als auch unter der 64 Bit Version von Vista
- Sich automatisch mit allen Informationen in den Spieleexplorer integrieren
- Breitbildauflösungen unterstützen
- Den XBOX 360 Controller unterstützen soweit sinnvoll
- Die Media Center Oberfläche unterstützen, also auch von dort einfach ausführbar sein
- Weitgehend bugfrei sein
Das ist ein guter Ansatz, der natürlich nicht ganz uneigennützig aufgegriffen wurde. Gerade, was die weitgehende Bugfreiheit angeht, darf man gespannt sein, PC Spieler wurden hier in der Vergangenheit nicht gerade gut behandelt.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Spieleexplorer | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 5.10. Zugang zu "Live for Windows"
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Live for Windows, auch bekannt unter dem Namen "Live Anywhere" soll es ermöglichen Onlinepartien zwischen PC- und Konsolenspielern plattformübergreifend zu spielen. Zu diesem Zweck wird das bei XBOX 360 Besitzern sehr beliebte "XBOX Live" auch für Windows Vista Nutzer geöffnet werden. Erstes Spiel, das dies unterstützen wird, ist der Online Shooter "Shadowrun", der auf beiden Plattformen erscheint. Allerdings zeigte sich im Betatest dort schnell ein Problem: Die PC Spieler waren den Konsolenspielern dank Maus und Tastatur haushoch überlegen. Hier gilt es noch eine Lösung zu finden, die hoffentlich nicht so ausschaut, dass zukünftige Shooter, die Live for Windows unterstüten am PC nur noch mit einem Gamepad gespielt werden können. Da würden sich die Konsoleros wohl mehr über eine schicke weiße Maus + Tastatur freuen.
Die Funktion ist noch nicht freigeschaltet, daher bin ich mir nicht sicher, welche Versionen von Windows Vista das unterstützen werden. Sicher ist allerdings, dass Home Premium und Ultimate dazu fähig sind.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| "Live for Windows" | ? | Ja | ? | ? | Ja |
- 5.11. "Premium Games"
Übersicht: Arbeiten und Spielen
Der Name lässt Großes vermuten: Premium Games. Dahinter stecken aber nur drei weitere bei Windows mitgelieferte Spiele: Schach-Giganten, Mahjong-Giganten, und InkBall. Naja, sie sind ganz nett. 
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| "Premium Games" | - | Ja | Ja | Ja | Ja |
6. Multimedia
- 6.1. Windows Media Center
Übersicht: Multimedia
Was unter Windows XP noch eine eigene Windows Version war, ist nun in den Versionen Home Premium und Ultimate integriert. Das Windows Media Center bietet wie gehabt fast alle Funktionen rund um die Wiedergabe digitaler Medien und ist vollständig für die Bedienung per Fernbedienung am Fernseher ausgelegt. Wer die Windows XP Media Center Edition kennt, findet sich auch hier wieder schnell zurecht, aber auch für den Neuling ist die Bedienung einfach. Die meisten Bereiche wurden nur behutsam überarbeitet, lediglich bei der Musikbibliothek gab es größere Änderungen, die vor allem das Navigieren in großen Musiksammlungen beschleunigen sollen. Das Media Center unterstützt, eine entsprechende PC-Karte vorausgesetzt, alle 3 hier zu Lande üblichen DVB Standards. BluRay und HD-DVD Discs können mit ihm noch nicht abgespielt werden, wobei man aber davon ausgehen kann, dass dies kurzfristig nachgepatched wird. Im Zusammenhang mit dem bereits unter dem Punkt Spieleexplorer beschriebenen "Games for Windows" Programm und dessen Forderung, dass sich Spiele, die dieses Zertifikat tragen, nahtlos in das Media Center integrieren sollen, macht der Wohnzimmer-PC einen weiteren Schritt in Richtung Konkurrenz zu Konsole. Vorausgesetzt natürlich, er ist entsprechend potent bestückt.
Wer bereits eine XBOX 360 besitzt, kann diese, wie auch schon unter Windows XP MCE, als Media Extender benutzen. Hierfür ist jetzt allerdings keine Zusatzsoftware mehr nötig, das Media Center unterstütz das nativ. Eine als Media Extender eingesetzte XBOX 360 muss per (W)LAN mit dem PC, auf dem das Media Center ausgeführt wird, verbunden sein. Dann lassen sich zum Beispiel auf dem PC gespeicherte Filme oder Musik über die XBOX 360 auf dem Fernseher wiedergeben.
Zu finden ist das Media Center im Startmenü unter "Alle Programme".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Windows Media Center | - | Ja | - | - | Ja |
- 6.2. Windows Media Player 11
Übersicht: Multimedia
Neben neuer Optik fällt beim Media Player 11 vor allem die stark überarbeitete Medienbibliothek auf. Microsoft hatte da auch einiges gegenüber iTunes aufzuholen. An die Funktionalität des großen Konkurrenten kommt man noch nicht ran, ist aber auf einem guten Weg. Auch der Mediaplayer kann jetzt Cover einbinden, die dann im Explorer auch als Dateisymbol erscheinen, und besorgt sich diese auf Wunsch auch automatisch. Die Bedienbarkeit der Medienbibliothek und des Players ist nun hervorragend. Die Bibliothek und das Menü sind sehr schlank gehalten, was der Übersicht gut tut. Sind Cover in die Dateien eingebunden, ist es ein leichtes sich in der eigenen Musiksammlung zurecht zu finden und gewünschte Titel per "Drag&Drop" der gewünschten Wiedergabeliste hinzuzufügen. Der Media Player 11 kann auch HD-Videomaterial wiedergeben, lediglich in der Version Home Basic ist dies nicht möglich.
Er befindet sich ebenfalls im Startmenü unter "Alle Programme", allerdings nicht bei den Vista Versionen Home Basic N und Business N. Diese Versionen muss Microsoft aufgrund Streitigkeiten mit der EU anbieten, allerdings lässt sich der Player dort kostenlos nachinstallieren.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Windows Media Player 11 | Eing. | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 6.3. Windows Movie Maker
Übersicht: Multimedia
Der Windows Movie Maker ist schon von XP bekannt und wurde im Wesentlichen optisch überarbeitet. Ansonsten ist alles an seinem Platz, ein paar neue Effekte kamen hinzu. Der Movie Maker kann jetzt auch vom Media Center aufgenommene TV-Sendungen verarbeiten. Brennen auf DVDs ist mit ihm nach wie vor nicht möglich, dafür liegt Vista nun der Windows DVD Maker bei. Der Movie Maker kann auch HD-Videos verarbeiten, allerdings bleibt ihm dies in der Version Home Basic verwehrt.
Für den User, der schnell ein paar Videos zusammenbasteln und mit Übergängen und Effekten versehen will, ist das Tool genau richtig, hat man aber höhere Ansprüche, so wird man sich wohl schnell nach einer fortgeschritteneren Lösung umsehen. Auch der Movie Maker ist in Startmenü unter "Alle Programme" zu finden.
Die Versionen Home Basic N und Business N enthalten den Movie Maker aus den selben Gründen wie beim Media Player 11 nicht.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Windows Movie Maker | Eing. | Ja | - | - | Ja |
- 6.4. Windows DVD Maker
Übersicht: Multimedia
Mit dem unter Vista neu erschienen Windows DVD Maker kann man sich aus vorhandenen Videos schnell eine DVD samt Menü zusammenklicken. Außerdem nimmt er Projekte des Movie Makers entgegen um sie auf DVD zu bannen. Eine Funktion zur Erstellung einfacher Diashows aus Digitalfotos mit Musikhinterlegung ist auch integriert.
Auch hier ist die Zielgruppe der Gelgenheitsanwender, der ab und zu mal Omas Geburtstag oder den letzten Urlaub den Bekannten auf dem Fernseher zeigen will. Weitergehendere, semiprofessionelle Anforderungen werden durch spezielle Programme besser bedient. "Alle Programme" im Startmenü ist der Ort an dem der DVD Maker zu finden ist.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Windows DVD Maker | - | Ja | - | - | Ja |
- 6.5. Windows Fotogalerie
Übersicht: Multimedia
Die Windows Fotogalerie bietet eine einfache Möglichkeit auf dem Rechner befindliche Fotos zu ordnen und die Sammlung zu betrachten. Anders als der Name es vermuten lässt, kann die Fotogalerie aber auch mit bestimmten Videoformaten umgehen. Stärken des Programmes sind die zahreichen Möglichkeiten Bilder nach verschiedenen Kriterien zu suchen und gesammelt zu betrachten. Damit das funktioniert, müssen die Bilder natürlich vorher entsprechend beschriftet und markiert worden sein, was sich auch direkt im Programm erledigen lässt. Markiert man mehrere Elemente, ist es auch möglich eine Beschriftungsaktion auf viele Elemente anzuwenden. Sämtliche Beschriftungen von in der Galerie befindlichen Bildern erkennt das Programm und fügt sie automatisch der Navigation hinzu, so dass sich beispielsweise alle Bilder, auf denen eine bestimmte Person zu sehen ist, bei entsprechender Beschriftung schnell finden lassen.
Das Bearbeiten von Bildern ist direkt im Programm möglich, beschränkt sich aber auf einfache Möglichkeiten wie Belichtung und Farbe, rote Augen korrigieren und das Bild zuzuschneiden. Eine kleine Automatik zur Bildverbesserung ist vorhanden. In den Vista Versionen, die den DVD Maker mitbringen, besteht die Möglichkeit in der Galerie ausgewählte Bilder und Videos direkt in den DVD Maker zu importieren um sie als Diashow oder Video-DVD zu brennen. Die Fotogalerie ist ebenfalls für das Importieren von Bildern von einem Scanner oder einer Digitalkamera sowie den Fotoausdruck zuständig. Dabei kann Windows Vista erstmals die gängigsten RAW-Fotoformate ohne Zusatzsoftware lesen.
Auch hier ist klar, dass das Programm einen Fotoprofi, der riesige Bildermassen sammelt, nicht zufriedenstellen wird. Da Digitalkameras aber inzwischen in fast jedem Haushalt zu finden sind, ist das Programm eine nette Beigabe und bestimmt für den ein oder anderen User hilfreich. Es findet sich ebenfalls im Startmenü unter "Alle Programme".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Windows Fotogalerie | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
7. Für Unterwegs
- 7.1. Windows Mobilitätscenter
Übersicht: Für Unterwegs
Im Windows Mobilitätscenter, welches nur auf Laptops zu finden ist, werden alle Einstellungen rund um Mobile PCs, die Vista bietet, zusammengefasst. Dazu zählen: Die Bildschirmhelligkeit, die Energieoptionen, die Lautstärke, die Aktivierung/Deaktivierung des WLANs, die Anzeigeausrichtung (Hoch- oder Querformat), Einstellungen für externe Monitore, Zugriff auf das Synchronisierungscenter und den Präsentationsmodus. Hersteller von Laptops bauen oft Zusatzgeräte oder Features in ihre Geräte ein, die dann bisher nicht mit Windows-Bordmitteln verwaltet werden konnten. Zu dem Zweck können Hersteller solcher Laptops das Mobilitätscenter speziell auf ihre Geräte anpassen.
Im Netz ist bei jeder zu dem Thema verfügbaren Quelle, die mir bekannt ist, zu lesen, dass das Mobilitätscenter in den beiden Home-Versionen nur teilweise enthalten sei. Auf was genau sich diese Aussage bezieht, konnte ich leider nicht herausfinden. Sollte jemand die Antwort kennen und sie hier posten oder ich sie finden, dann wird sie natürlich nachgereicht.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Windows Mobilitätscenter | teilw. | teilw. | Ja | Ja | Ja |
- 7.2. Erweiterte Energieoptionen
Übersicht: Für Unterwegs
Die Energieoptionen stehen zwar nicht nur Laptop-Nutzern zur Verfügung, aber da sie dort ein besonderes Gewicht haben, habe ich sie hier einsortiert. Unter Windows Vista wurden die Energieoptionen stark erweitert, es ist nun möglich für deutlich mehr Geräte und Funktionen explizit festzulegen, wie sie sich unter bestimmten Bedingungen verhalten sollen. Diese Einstellungen werden in so genannten Energiesparplänen zusammengefasst, von denen bereits drei vordefiniert sind (Energiesparmodus, ausbalanciert und Höchstleistung). Diese vordefinierten Pläne können aber auch verändert werden und es ist möglich eigene Pläne zu erstellen.
Um die detailierten Einstellungen vorzunehmen genügt es in den Energieoptionen bei einem Energiesparplan seiner Wahl auf "Energiesparplaneinstellungen ändern" zu klicken. Im darauf erscheinenden Fenster können dann nach einem Klick auf "Erweiterte Energieeinstellungen ändern" die umfangreichen Einstellungen vorgenommen werden.
Hier ist auch etwas sehr Interessantes versteckt: Viele Nutzer dürfte die geänderte Aus-Taste im Startmenü früher oder später in den Wahnsinn treiben. Denn was so aussieht, als diene es dazu den PC herunterzufahren, schickt ihn in Wirklichkeit nur in den Ruhezustand. Möchte man seinen PC wirklich herunterfahren muss man einen kleinen Pfeil rechts neben der Schaltfläche im Startmenü auswählen und dort auf "Herunterfahren" klicken. In den erweiterten Energieoptionen lässt sich das aber ändern:
Wählt man dort "Netzschalter und Deckel" -> "Startmenütaste" aus, so kann man deren Funktion auf "Herunterfahren" stellen. Ein Klick auf "Übernehmen", und schon macht die Taste, was sie soll: Nämlich den PC herunterfahren. Wichtig ist, dass man diese Änderung auch wirklich in dem aktiven, bzw. in allen Energiesparplänen vornimmt!
Der Energieoptionen-Dialog selbst befindet sich in der Systemsteuerung unter "System und Wartung", bei Laptops wie gesagt auch im Mobilitätscenter.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Erw. Energieoptionen | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 7.3. Präsentationsmodus
Übersicht: Für Unterwegs
Wählt man im Mobilitätscenter den Präsentationsmodus aus, so werden Popups und andere Nachrichten, die plötzlich auftauchen könnten, geblockt. Auch der Bildschirmschoner wird deaktiviert. Was sich nicht erwähnenswert anhört scheint doch in der Praxis seine Berechtigung zu haben: Nicht selten hat man es schon erlebt, dass der Dozent in einer Vorlesung durch ein Popup oder den regelmässig angesprungenen Bildschirmschöner völlig den Faden verlor oder gar "technisch KO ging".
Bleibt zu hoffen, dass diese Personen auch das Mobilitätscenter finden, denn dort findet sich der Präsentationsmodus, welcher somit logischerweise auch nur auf Laptops verfügbar ist.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Präsentationsmodus | - | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 7.4. Touchscreen und Tablet PC Unterstützung
Übersicht: Für Unterwegs
Wie die Windows XP Media Center Edition wurde auch die Tablet PC Edition gestrichen und in Windows Vista integriert. Damit einhergehend wurden die Funktionen deutlich aufgewertet, so dass das Bedienen eines entsprechenden Gerätes per Stift und Finger nun um einiges besser von der Hand gehen soll. Eine Autocomplete Funktion soll dabei am meisten helfen. Allerdings funktionierte die Bedienung eines Tablet PCs oder Touchscreens auch unter der entsprechenden Windows XP Version sehr gut, also kann man Ähnliches von Windows Vista erwarten. Selber testen konnte ich das mangels eines solchen Gerätes leider nicht.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Touchscr. + Tablet PC Support | - | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 7.5. Projektion über das Netzwerk
Übersicht: Für Unterwegs
Mit Hilfe der Netzwerkprojektion kann Windows Vista einen an das Netzwerk angeschlossen Projektor ansteuern ohne ein VGA Kabel und einen externen Monitorausgang zu besitzen. Ist das Gerät dazu in der Lage werden die Bildsignale direkt über das Netzwerk gesendet. Eine solche Verbindung kann auch über WLAN hergestellt werden.
Einrichten lässt sich das im Startmenü unter "Alle Programme" -> "Zubehör" -> "Verbindung mit Netzwerkprojektor"
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Netzwerkprojektion | - | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 7.6. Netzwerkstandorte
Übersicht: Für Unterwegs
Mit den Netzwerkstandorten wird Usern, deren PC oft an verschiedenen Orten in verschiedenen Netzwerken angemeldet ist, ein Mittel an die Hand gegeben Einstellungen rund um das Netzwerk sowie Sicherheitseinstellungen in Profilen zu speichern und diese bestimmten Netzwerken zu zuordnen. Für jedes Netzwerk lässt sich festlegen, ob es ein öffentliches Netzwerk oder ein Heim- bzw. Firmennetzwerk ("Privat") ist. Diese Einstellungen beinflussen auch das Verhalten der Firewall sowie einige weitere Einstellungen wie Freigaben und Sichtbarkeit. In einem öffentlichen Netzwerk wird all dies sehr strikt gehandhabt. Es ist aber, egal welche Einstellung gewählt wurde, immer möglich die Freigaben manuell anzupassen.
Die Einstellungen hierzu können im Netzwerk- und Freigabecenter vorgenommen werden. Auch die Wahl zwischen öffentlichem und privatem Netzwerk kann dort unter dem Punkt "Anpassen" getroffen werden.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Netzwerkstandorte | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
8. Netzwerk
- 8.1. Netzwerk- und Freigabecenter
Übersicht: Netzwerk
Im Netzwerk- und Freigabecenter finden sich alle Einstellungen rund um das Netzwerk und Datei- und Druckerfreigaben. Es ersetzt die "Verbindungsanzeige" früherer Versionen.
Zu finden ist es in der Systemsteuerung unter dem Punkt "Netzwerk und Internet".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
|---|
| Netzwerk- / Freigabecenter | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 8.2. Netzwerkübersicht
Übersicht: Netzwerk
Hat man bei der Verkabelung seines Heimnetzes einmal die Übersicht verloren und weiß nicht mehr was womit wie verbunden ist, so hilft die Netzwerkübersicht dabei den Überblick zurückzugewinnen.
Hier wird das Netzwerk übersichtlich als Karte aufgezeichnet und Verbindungen, bei denen es eventuell Probleme gibt, markiert. Das trägt unter Umständen auch zur Fehlerbehebung bei.
Anzeigen lassen kann man sich die Netzwerkübersicht in der Systemsteuerung unter "Netzwerk und Internet" -> "Netzwerk- und Freigabecenter" -> "Gesamtübersicht anzeigen".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Netzwerkübersicht | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 8.3. Diagnose und Reparatur
Übersicht: Netzwerk
Besteht ein Netzwerkproblem, gibt es nun die Möglichkeit Windows automatisch versuchen zu lassen der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei wird versucht mit verschiedenen Methoden die Verbindung zu live.microsoft.com durchzuchecken. Hapert es dabei an einer Stelle, so versucht Vista mehr oder weniger erfolgreich das Problem zu benennen und Tipps zur Behebung zu geben.
Die Diagnose und Reparatur kann in der Systemsteuerung unter "Netzwerk und Internet" -> "Netzwerk- und Freigabecenter" -> "Diagnose und Reparatur" gestartet werden.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Diagnose und Reparatur | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 8.4. Verbesserte WLAN Unterstützung
Übersicht: Netzwerk
WLAN ist in Windows Vista erstmals ein eigener Interface Typ, vorher wurde es im Prinzip nur auf das Ethernet Interface "aufgesetzt". Nicht selten gab es daher unter Windows XP ärger mit WLAN-Geräten. Erst das Service Pack 2 für XP sorgte dafür, dass WLAN-Geräte einigermaßen reibungslos funktionierten. Diesen Nachteil hat Windows Vista nun nicht mehr. Trotzdem kommt es laut Userberichten momentan noch häufig zu Problemen mit WLAN-Adaptern, wahrscheinlich bedingt durch eben diese Umstellung. Denn auch die Hersteller müssen ihre Treiber umstellen, was offensichtlich noch Probleme bereitet.
Verbessert wurden aber auch die Konfiguration und die Sicherheitseinstellungen zum WLAN. WPA2 wird erstmals nativ unterstützt, auch das machte unter XP gerne Probleme, WPA und WPA2 werden von Vista nochmal in "Personal" und "Enterprise" unterteilt. Dahinter verbirgt sich die Methode, mit der der Schlüssel gehandhabt wird. "Personal" bedeutet, dass der Schlüssel sowohl im Access Point, als auch am PC eingegeben werden muss (Pre-Shared Keys), "Enterprise" bezeichnet die Anmeldemethode nach 802.1x.
Die Einstellungen rund ums WLAN werden in der Systemsteuerung unter "Netzwerk und Internet" -> "Netzwerk- und Freigabecenter" -> "Drahtlosnetzwerke verwalten" vorgenommen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Verbessertes WLAN | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 8.5. Remote Desktop
Übersicht: Netzwerk
Per Remote-Desktop Verbindung ist es möglich einen Computer über ein Netzwerk oder auch über das Internet mit einem andern Computer fernzusteuern. Dabei spricht man bei dem Computer der ferngesteuert wird vom Remote Server, bei dem Computer der den anderen fernsteuert vom Remote Client. Der Client sieht auf seinem Desktop dabei alles so, als säße er direkt am Server-PC. Die beiden Home Versionen von Windows Vista können nur als Client eingesetzt werden, das heißt eine Fernsteuerung eines PCs, auf dem eine der Home Versionen läuft, ist so nicht möglich.
Zu finden ist die Remoteverbindung im Startmenü unter "alle Programme" -> "Zubehör".
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Remote Desktop | Client | Client | Ja | Ja | Ja |
- 8.6. IPv6 und IPv4 Unterstützung
Übersicht: Netzwerk
IPv4 ist nichts anderes als das gängige IP-Adressprotokoll, dass jeder kennt und IPs in dieser Form vergibt: 131.234.169.26. Leider wurde dies zu Zeiten eingeführt, als es undenkbar war, dass jemals so viele Geräte im Internet sind wie heute. Der Adressraum, d.h. die maximal mögliche Zahl an unterschiedlichen IP-Adressen dieses Protokolls beträgt "nur" etwa 4,3 Milliarden Adressen. So seltsam das klingt, da wird es mittlerweile schon eng, denn wirklich jedes Gerät im Internet braucht eine eigene, eindeutige Adresse. Zukünftige Technologien, wie ständig mit dem Internet verbundene Handys und Haushaltsgeräte, würden so das System überlasten.
Daher hat man begonnen ein neues Adressprotokoll Namens IPv6 zu erstellen. Dieses Protokoll bietet mehr als 340 Sextillionen IP-Adressen. Eine unglaubliche Zahl: Für jeden mm² Erdoberfläche könnten ca. 667 Billiarden IPv6-Adressen vergeben werden! Auch das Aussehen der "neuen IPs" ist anders. In Zukunft werden wir häufiger über solche Adressen stolpern: 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344
Windows Vista unterstützt bereits beide Protokolle.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| IPv6 + IPv4 Unterstützung | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 8.7. Gleichzeitige SMB Verbindungen
Übersicht: Netzwerk
Stellt man über das Netzwerk eine Verbindung z.B. zu einer Freigabe auf einem anderem Rechner im Netzwerk her, so benötigt man dafür eine SMB Verbindung. Da Microsoft seine teuren Serverbetriebsysteme von den Desktopsystemen abheben will, wird die Zahl dieser Verbindungen bei den Desktopbetriebsystemen beschränkt. Mit anderen Worten: Ein Home Basic kann nicht auf mehr als 5 Freigaben im Netz gleichzeitig zugreifen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| SMB Verbindungen | 5 | 10 | 10 | 10 | 10 |
- 8.8. Domänenbeitritt
Übersicht: Netzwerk
Nur bestimmte Vista-Versionen erlauben den Beitritt zu einer Domäne. Als Domain Controller eignet sich z.B. ein System, das mit Windows Server 2003 läuft.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Domänenbeitritt | - | - | Ja | Ja | Ja |
9. Sonstiges
- 9.1. Jugendschutz-Funktion
Übersicht: Sonstiges
Diese Funktion erlaubt es speziell für Jugendliche und Kinder eine sichere Umgebung fürs Spielen und Surfen anzulegen. So ist es möglich Webseiten mit nicht jugendgeeignetem Inhalt zu sperren und Spiele nur gemäß ihrer USK-Einstufung ausführbar zu machen.
Richtet man für den 15-jährigen Spross ein eigenes Benutzerkonto ein, so kann man für ihn alle Spiele, die eine Altersfreigabe ab 16 oder höher besitzen, automatisch sperren. Ausnahmen lassen sich aber ebenfalls manuell festlegen. Außerdem lässt sich sehr detailliert festlegen, an welchen Tagen und zu welchen Stunden man sich mit diesem Konto an dem Computer auch wirklich anmelden kann. Auch stehen detailierte Berichte darüber zur Verfügung, was die Person, für die der Jugendschutz aktiv ist, während der Zeit am PC gemacht hat. Besuchte Webseiten, Chatnachrichten, geschriebene E-Mails, gespielte Spiele, downgeloadete Dateien, angeschaute/gehörte Mediendateien und ausgeführte Programme - alles kann angezeigt werden. Ein Segen für Eltern, die ihren Sohn nach der Schule lieber vor den Hausaufgaben als am PC sehen. Allerdings nur so lange, bis der Sohnemann entweder das Benutzerkennwort eines Administratorkontos errät oder knackt oder bis er die Uhr im Bios umstellt. Also sollte man nicht vergessen auch da entsprechende Sicherungen vorzunehmen, will man diese Funtkion ernsthaft nutzen!
Die Jugendschutzeinstellungen können in der Systemsteuerung unter "Benutzerkonten und Jugendschutz" -> "Jugendschutz" vorgenommen werden.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Jugendschutz-Funktion | Ja | Ja | - | - | Ja |
- 9.2. Möglichkeit auf eine höhere Windows Vista Version upzugraden ("Vista Anytime Upgrade")
Übersicht: Sonstiges
Vista Anytime Upgrade ermöglicht es dem User jederzeit durch den Erwerb einer entsprechenden Lizenz auf eine höhere Vista Version umzusteigen. Die Version wird dann automatisch von der bereits gekauften DVD installiert.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Vista Anytime Upgrade | Ja | Ja | Ja | - | - |
- 9.3. Vista Ultimate Extras
Übersicht: Sonstiges
Die Ultimate Extras sind, wie der Name schon andeutet, ausschliesslich Kunden, die die "Ultimate" Version von Windows Vista gekauft haben, vorbehalten. Sie ersetzen das, was bisher als "Microsoft Plus!" bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von zusätzlichen Desktop-Themes, Spielen, Anwendungen (bei XP war darunter z.B. ein MP3 Converter, ein CD-Labeling Programm, etc.) sowie Skins und Erweiterungen für die mit Windows mitgelieferten Programme. Besonderes Highlight und erstes erhältliches "Ultimate Extra" soll der für die normalen Vista Versionen verworfene, animierte "Aurora" Desktop sein, mit dem sich alle Arten von Animationen - auch Videos - als Desktop-Hintergrund verwenden lassen (neuerdings auch als "DreamScene" im Gespräch).
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Vista Ultimate Extras | - | - | - | - | Ja |
- 9.4. Trusted Computing
Übersicht: Sonstiges
Aufgrund massiver Krititk und Entwicklungsproblemen wird das geplante Trusted Computing nicht eingeführt. Der in dem Zusammenhang oft in die Kritik und schon in vielen Systemen verbaute TPM-Chip wird unter Vista nur für die Funktion "Windows BitLocker" verwendet. Ansonsten passiert damit nichts. Er hat also ironischerweise (bedenkt man die Aufregung im Vorfeld) noch was Gutes, wenn man so will.
Es werden keine Informationen über die etwaige illegale MP3-Sammlung oder nicht legal erworbene Programme, die man nutzt, an Microsoft gesendet. Wie sollte das auch gehen, denn Microsoft kann ja schlecht herausfinden, ob eine MP3 Datei oder ein Nicht-Microsoft-Programm auf illegalem Wege auf den Rechner gekommen ist. Vista und andere Microsoft-Produkte überprüfen lediglich, ob sie selbst legal erworben wurden.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| Trusted Computing | - | - | - | - | - |
- 9.5. DRM - Digital Rights Management
Übersicht: Sonstiges
Wohl eines der heißesten Themen rund um Windows Vista. Was hat man im Vorfeld nicht für Spekulationen gehört: Die ganze MP3-Sammlung würde mit DRM verdongelt, für jedes Lied, egal ob legal oder illegal auf dem Rechner gelandet, müsste man nun nachzahlen, sonst blieben die Lautsprecher stumm. Alles Quatsch:
Ja, in Vista ist ein Digital Rights Management untrennbar im Kernel integriert. Das heißt: Microsoft bzw. Vista sorgt dafür, dass das System auch funktioniert, also dafür, dass die Hersteller ihre Einschränkungen durchsetzen können. DRM ist durch die Integration im Kernel schwerer zu umgehen bzw. auszuhebeln. Dateien, die jetzt kein DRM haben, bekommen durch Vista auch keins! Wenn man also keine DRM-Dateien auf seinem Rechner haben will, dann darf man sich solche Dateien eben nicht kaufen. Dazu gehören übrigens auch zukünftige BluRay-Discs, etc. Denn die werden wohl von dem integrierten DRM Gebrauch machen um zu regeln, wie sie auf welchem System abgespielt werden können und ob und wie oft sie kopiert werden dürfen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| DRM - Digital Rights Management | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
- 9.6. Subsystem für UNIX basierte Anwendungen
Übersicht: Sonstiges
Die Versionen Enterprise und Ultimate bringen ein UNIX Subsystem mit, auf dem sich UNIX-basierte Anwendungen nativ ausführen lassen sollen.
| Feature \ Enthalten in Version: | Home Basic | Home Premium | Business | Enterprise | Ultimate |
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| UNIX Subsystem | - | - | - | Ja | Ja |
10. Zusammenfassung / Tabellen
Geändert von BigKahuna (19.04.2007 um 17:34 Uhr)
Grund: Update - Punkt 1.5.
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