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DHL - Transportschaden - geht mal gar nicht

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Alt 28.11.2014, 16:30   #1
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Standard DHL - Transportschaden - geht mal gar nicht

Hallo,
ich hatte ja schon den einen oder anderen unschönen Vorfall mit DHL, aber was die nun gemacht haben passt auf keine Kuhhaut.
Folgendes;
Ich habe zu einen Freund einen Hifi Reciver gesendet. Einen Onkyo TX 4500 MKII. Die Welle zum Sender verstellen war verbogen.
Er hatte diese neu angefertigt und eingebaut. Auf den Rückweg zu mir erlitt der Reciver einen Transportschaden.
Der Volltageselektor an der Rückwand wurde zerstört. Geht eigentlich nicht, es sei denn ein harter Gegenstand durchdringt das Paket.
Und wie es der Zufall so will fand ich tatsächlich an der Unterseite ein Loch.

Das war ja alles noch nicht so dramatisch. Ich habe alles sorgfälltig verpackt, ne Schadensanzeige aufgegeben inkl.
Anschreiben und Angebot für eine Neubeschaffung und das Paket DHL zur Prüfung bereitgestellt. Eine Woche später der Hammer.

Packet mehr oder weniger faktisch aufgelöst. Mit Stripes zerschnürrt damit die Pappe noch hält. Habe das Paket geöffnet.
Was habe ich gefunden? Geplatzte Luftkissen. Das deutet auf eine Torture hin. Habe ich noch nie erlebt.
Ein Reciver der den Eindruck einer Mißhandlung erweckt. Lustlos ins Paket geschmissen. Optisch erlitt der Reciver massive Schäden.
Das Gehäuse an allen Seiten verbogen. Schlagstellen an Front und Arsch. Ein Schalter massivst eingedrückt.
Auch die Welle zum Sender verstellen ist nun massivst verbogen. Eine Schlagspur an der Front.

Post gabs natürlich auch. Und was stand drin? Das DHL natürlich keine Kostenübernahme durchführt. Warum?
Es war zu wenig federndes Material vorhanden um den Inhalt zu schützen. Der Verwendete Karton war zu lütt.
Ich habe gegen diese Entscheidung Widerspruch eingelegt und wurde mit einer Aufforderung zur Abtretung des Absenders belohnt.
Ne Woche später gabs Post. Natürlich wurde wieder abgelehnt.

Ich stelle mir nun folgende Fragen. DHL schreibt soweit ich weiß in seine Verpackungsvorschriften das
doppelwelliger Karton genutzt werden muss bei Sendungen die empfindlich und schwer sind. Das habe ich getan.
Da versucht mich DHL das erste mal zu verarschen! DHL sagt das nicht ausreichend dämpfendes Füllmaterial verwendet wurde.
Das gesammte Paket war vollständig mit Luftpolsterfolie, Luftkissen und Schaumstoff ausgekleidet.
Insbesondere massiv an Vorder und Rückseite. Also an den Seiten wo die kriegsentscheidenden Schäden entstanden sind.
DHL schreibt soweit ich weiß in seinen Verpackungsverordnung das man 10cm Füllmaterial verwenden soll. Das Paket ist 55cm.
Das Gehäuse des Recivers ist 35cm. Ergo habe ich oben und unten 10cm Platz für Füllmaterial. Da will mich DHL das zweite mal verarschen.

Ferner, können bei einen Transport keine Schlagschäden an der Front entstehen.
Diese Schlagstelle kann nur von einen harten Gegenstand verursacht worden sein.
Da dieser Schaden laut DHL auf schlechte Dämpfung durch zu wenig Dämmaterial und zu lütte Außenverpackung
verursacht worden war frage ich mich wie das gehen soll wenn nur Schaubstoff und Luftpolster im Paket drinne war.
Da will mich DHL das dritte mal verarschen.

Das vierte mal will mich DHL verarschen da DHL behauptet das der eine Schalter durch zu wenig Dämmaterial und
zu lütter Außenverpackung eingedrückt worden ist. Warum gerade dieser Schalter? Und warum nicht auch die anderen Schalter?
Warum nur dieser eine? Es gibt Seitens DHL großen Aufklärungsbedarf. Denn für mich ist nicht nachvollziehbar wie diese Schäden
durch nicht sachgemäße Verpackung entstanden sein sollen. Man kann mir ja noch erzählen das das Gehäuse leichten Verzug
durch einen Transport bekommt. Was aber gar nicht geht das trotz ordnungsgemäßer Verpackung ein Schalter eingedrückt wurde,
ein Volltageselektor zerstört wurde eine tiefe Schlagestelle an der Front entstanden ist und weitere Schlagstellen an den Ecken
zu finden sind. Vom Verzug des Gehäuses will ich gar nicht mal reden, das kriegt man hingedengelt...

Anmerken möchte ich noch das DHL den Reciver beim Rücktransport von der Prüfstelle zu mir verpackt hat.
Verpacker und Versender war somit DHL. Denn vor der Prüfung war der Reciver definitiv noch brauchbar.
100€ für den Voltageselektor investiert und weiter gehts. Jetzt, nach der Prüfung ist es Elektronikschrott.

So, jetzt habe ich einen optisch Schrotten, und faktisch teilweise technisch Schrotten Reciver zu stehen
der für 50€ ersteinmal auf weitere technische Mängel geprüft werden müsste. Sehr warscheinlich gibt es weitere
Technische Schäden die man so nicht sieht da der Reciver einiges mitgemacht haben muss. Das nicht nur beim Transport.
Leider sind rund 600/Jahr Sendungen mit DHL wohl kein Grund einen Kunden zufrieden zu stellen.
Bekomme ich hier keine Einigung hin werde ich nicht mehr mit DHL versenden und versenden lassen.
Was kann ich nun tun?

Danke im voraus.

Gruß Marc

Zum Schluss noch ein paar Fotos.










__________________

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al_bundy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2014, 11:23   #2
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Beiträge: 241
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Größere Filialien gib t es hier nicht. Nur die kleinen Lottoläden... Da wohl noch nicht jeder und insbesondere DHL den Zusammenhang versteht, gerade was Versender/Verpacker und die Schäden damit zu tun haben, hier nochmal ein Brief an DHL.

Zitat:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ICH FÜHLE MICH VERARSCHT. Und inzwischen bin ich auch bereit den Fall an meine Rechtsvertretung zu übergeben. Ich probiere es noch ein letztes mal. Danach geht die Sache an jmd. der Geld kostet.
Leider kostet mich das dann Geld, aber das Geld kriege ich dann wieder rein wenn ich mit DPD oder GLS versende. Die sind billiger. Die paar Hundert € habe ich dann nach spätestens 1 Jahr sowieso wieder raus bei der Masse an Pakete die ich versenden muss.

Folgendes:
Der Defekt des Voltageselectors ist nicht auf eine unzureichende Verpackung zurückzuführen. Warum? Ein harter schmaler Gegenstand muss das Paket durchdrungen haben (weil ein Loch auf der Unterseite vorhanden ist) und muss an den Voltageselector gestoßen haben. Den Schaden kann nur ein harter Gegenstand verursacht haben. Kein weicher Schaumstoff oder Luftpolsterfolie.
Darüber hinaus gab es 10cm Polstermatieral der bei punktuellen Druck auf das Paket in Flächendruck umwandelt. Gibt man ergo Druck auf eine Münzgroße Fläche des Kartons, wirkt dieser Druck nicht punktuell auf den Reciver, sondern auf die gesamte Rückwand. Der Druck der auf die gesamte Fläche drückt ist damit zu gering um einen Voltageselector zu zerstören. Es ist einfach unverständlich das Sie behaupten, der Versender, also ich und/oder Herr Distler hat falsch verpackt. An den Flächen wo Schäden aufgetreten sind war 10cm Polstermaterial. Zehn Zentimeter!!! Das ist 200% mehr Polstermaterial als von Ihnen vorgeschrieben. Oben und unten waren es sogar 12.5cm! Somit ist Ihre Behauptung nicht haltbar.

Naja... ... nach dem ich den Schaden feststellen musste habe ich das geöffnete Paket in die Thietmarstraße (DHL Filialie) geschleppt und habe der Kollegin alles gezeigt und die Papiere in das Paket gelegt. Den Reciver habe ich zuvor zentrisch ins Paket gelegt und nochmals verpackt. Wir erinnern uns. Zehn Zentimeter Polstertmaterial hinten und vorne, oben und unten sind es 12.5cm in einen Formstabilen Karten. Wellpappkarton 2Wellig + weitere Pappe an der Innenwand des Kartons. Der Karton war vor dem ersten versenden nicht wesentlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Nach dem Rücktransport zu mir war das Paket schon etwas ramponiert + Loch im Boden. Bis hierhin bewegt sich alles noch in einen humanen Rahmen.

Jetzt gehts allerdings los.
DHL hat von mir einen leicht defekten Reciver (offensichtlicher Schaden beschränkt sich nur auf den Voltageselector) in einen leicht in Mitleidenschaft gezogenen Karton erhalten. Der Reciver war so verpackt wie auf den Weg zu Herr Distler. Also genau so wo kein Schaden entstanden ist. Das Paket befindet sich nun in der Verantwortung von DHL. Und DHL hat Sorge zu tragen das dieses Paket unverändert in die Prüfstelle gelangt damit DHL den Reciver und die Verpackung prüfen kann. Somit muss man schlussfolgern das das Paket + Inhalt es unverändert (ohne weitere Schäden) in die Prüfstelle geschafft haben muss. Bei der Prüfung muss ebenfalls darauf geachtet worden sein das weder am Inhalt, noch am Paket selbst Schäden entstehen. Und selbst nach der Prüfung ist DHL in der Pflicht den Reciver ordnungsgemäß in das Paket zu legen, und vor allem, spätestens jetzt ordnungsgemäß zu sichern und zu verpacken. Nach der Prüfung und dem ordnungsgemäßen verpacken von der Prüfstelle zu mir soll auch der Transport schnell und sicher erfolgen. Schnell und sicher bis zu meiner Haustür.
ABER,
irgendwo in dieser Kette hat DHL Fehler gemacht.
DENN Der Karton ist von oben bis unten zerknautscht. Das war noch nicht so wo ich das Paket in der DHL Filiale zur Prüfung abgegeben habe. Und, der Reciver lag nicht ordnungsgemäß im Paket. Wie er im Paket lag lässt sich dem Foto entnehmen. Der Reciver lag nicht zentrisch im Paket, es war nicht ausreichend an den exponierten Flächen mit Polstermaterial ausgekleidet. Ich kann und darf Ihnen mit ruhigen Gewissen unterstellen. Sie haben die Sendung nicht ausreichend gesichert und verpackt. Und Sie als Versender und Transporteur haben dafür Sorge zu tragen das der Inhalt und das Paket nicht beschädigt werden. Aber es wurde beschädigt. Karton und Inhalt. Bei sachgemäßen Umgang wäre ein Schaden vermeidbar gewesen. Das zeigt der sichere Transport von mir zu Her Distler. Kein Schaden am Reciver, kein Schaden am Karton. ...Dann gibt man das versenden, das Prüfung und verpacken an DHL ab und kriegt nur Schrott zurück... ... und soll sich noch anhören das das Paket nicht ordnungsgemäß verpackt war. Ja, war es auch nicht. Aber warum haben Sie es denn nicht ordnungsgemäß verpackt?! Es war genügend Platz zum dämmen, es war genügend Material zum dämmen vorhanden. Warum wurde der Reciver so lustlos ins Paket geworden, ohne sachgemäße Dämmung?!

UND
Meiner Meinung nach kann nicht jeder Schaden vom Transport kommen. Der zerstörte Schalter an der Front kann nicht durch den Transport zerstört worden sein. Dazu bedarf es punktuell einen Druck auf den Schalter. Ein punktueller Druck auf den Schalter kann bei 10cm Polstermaterial aber nicht wirken. Das Polstermaterial wandelt den ZentralenDruck auf den Karton in einen Flächendruck auf die gesamte Front um. Wenn es dadurch zu Schäden gekommen wäre, dann wären alle umliegenden Schalter nicht in einen werksfrischen Zustand.

Und, ein Pappkarton und eine 10cm dicke Polsterung kann keine Schlagspur an der Front verursachen. Eine Schlagspur die nur durch einen harten Gegenstand verursacht worden sein kann. Das Paket an dieser Stelle hat keine Löcher. Also ist an dieser Stelle kein harter Gegenstand eingedrungen der diesen Schaden hätte verursachen können. Somit kann man Schlussfolgern das diese Schäden bei der Prüfung außerhalb des Kartons aufgetreten sein müssen. Somit muss ich Ihnen unterstellen das Ihr Personal unsachgemäß mit den Inhalt bei der Prüfung umgegangen sein muss.
Das würde auch die Schlagstellen an den Ecken erklären. Denn das sind harte Kratz und Stoßspuren die von Pappe und Druck nicht entstehen können. Bei diese Art von Schaden hätte der Karton Löcher aufweisen müssen. Aber der Karton wurde an diesen Stellen nicht vom Reciver durchschlagen. Um genau zu sein ist der einzige Schaden am Karton auf der Unterseite zu finden. Dieses Loch in den ein Gegenstand eingedrungen sein muss der den Voltageselector zerstört hat. Darüber hinaus beschränkte sich der Schaden der Kartonage auf den Karton selbst. Zerknautscht das die Heide wackelt.

Ich habe im Internet auch nach Hilfe gesucht und in über 20 Foren um Hilfe gebeten. Inzwischen liege ich bei mehreren Zehntausend Klicks die von Usern verursacht worden die mir nahe gelegt haben gleich zum Anwalt zu rennen. Ich hoffe jedoch das man sich auch ohne Anwalt, außergerichtlich einigen kann. Daher bitte ich hiermit ein letztes mal um eine Schadensregulierung. Ich hoffe ernsthaft ich kann in den Foren ein positives Statement abgeben. Sollte sich DHL nicht bewegen ist die Konsequenz klar. Anwalt, und im Netz meinen Erfahrungsbericht ausbauen weil ein Schaden der offensichtlich zwischen der DHL Filialie (vor der Prüfung) und meiner Haustür entstanden ist der nicht entstehen dürfte. Es ist ja ganz klar wer das Paket ab da an in den Händen hielt. Und es ist klar wer die Sendung zu sichern hat. Und unmittelbar vor der Prüfung lag die Verantwortung im Bereich von DHL. Da der Reciver noch schlechter verpackt und gesichert war als er bei mir ankam muss ich DHL die selben Worte unterstellen die DHL mir unterstellt hat. "Verpackung unzureichend". Da DHL 2mal Versender war, hat DHL 2 mal ordnungsgemäß zu verpacken. Das wurde, wenn die Worte denn stimmen nicht getan. Belegen lässt sich die schlechtere Sendungssicherung sogar noch mit Fotos. Ich fordere hiermit letztmals, bevor es andere tun, einen Reciver, Typ Onkyo TX 4500 MKII, im tadellosen Zustand innerhalb der nächsten 6 Monate oder eine Auszahlung des Wertes des Gerätes. Der Wert beschränkt sich gemäß des eingereichten Angebots auf 450€.

Ich hoffe das sich die Angelegenheit diplomatisch lösen lässt, sodass ich den mehrere Tausend Leuten da draußen in den über 20 Foren mitteilen kann das alles gut wird und das ich fortan weiter mit DHL Pakete versenden werde. Dazu befarf es aber Ihrer Mithilfe.
Ich bedanke mich im voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen


PS:
Dem Schreiben ist ein Widerbeschaffungsangebot beigefügt. Darüber hinaus habe ich nochmals ein Bild dem Brief beigelegt der zeigt wie der Reciver im Paket lag nach dem DHL den Reciver verpackt und versendet hat.
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Alt 07.12.2014, 10:29   #3
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Du ziehst das wohl magisch an? Sky-DSL und nun DHL.

Aber lass nur, ich bin bzgl. DHL auch nicht gut zu sprechen.
Pakete bleiben gern im Auslieferungszentrum länger als nötig, weil angeblich als Mehrpaketsendung deklariert (Aufkleber auf dem Paket und die schiere Menge von genau einem Paket sagen da was anderes), Nachnahmepakete wurden mehrfach in der Öffnungszeit meines Ladens ohne Karte direkt im nächst gelegenenen Postladen eingelagert. Schäden an der Verpackung von bestellten Gehäusen ist auch immer öfter zu finden, wobei bis auf ein Gehäuse mit eingedrückter Seitenwand nie etwas beschädigt war. Der Knüller waren bestellte Druckerpatronen die DHL erst nicht finden konnte und die dann, als wäre nichts gewesen, wie selbstverständlich nach 8 Wochen eintrafen und jetzt rum liegen, weil kein Kunde 8 Wochen auf Verbrauchsmaterialien wartet. Mit eben der Paketnummer, die laut System nicht bekannt war.

Seit Oktober bestelle ich entweder über Trans-o-flex oder DPD, wenn ich kann.
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