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FSB-Fragen + welches MB?
Dieses Thema wurde 7 mal beantwortet und 1532 x angesehen.
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#1 |
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Novize
Registriert seit: 08.2007
Beiträge: 30
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Hallo Leute,
bin nicht gerade der Experte, möchte mir aber gerade ein System zusammenstellen. Bezüglich MB, RAM + CPU bin ich mir aber noch nicht sicher, was sinnvolle Kombinationen sind. CPU: soll zu 99% ein Core 2 Quad 9550 werden Ram: 4Gig (entweder 1066 mit 5er Cas oder 800er mit 4er Cas, Marke egal?) MB : tja... (P35?), P45, G45, X38, X48?? Einsetzen möchte ich das System für Highend-Workstation-Zwecke. Spielperformance ist nahezu egal. Leistung brauche ich z.B. für Datenbank, VMWare, Visual-Studio, Audio (Sequenzer v. Ableton) - also reine I/O- und Rechenleistung. Ich plane, das System für die nächsten Jahre. Mein aktueller PC hat's 5 Jahre geschafft... Übertakten habe ich übrigens erstmal nicht vor. Hier meine Frage: Die CPU hat nen FSB von 1.333, ein P45 z.B. schafft ja nen FSB von 1.600. Hier steht, daß für den 1.600er FSB DDR2 800 oder max. DDR2 1066 sinnvoll ist. Ich frag mich nur, ob ich den Speicher mit 1.600Mhz betreiben kann und die CPU mit 1.333 und wenn ja, ob der Datentransfer zur CPU hin dann überhaupt vom 1.600er FSB profitiert oder ob der FSB der CPU der Flaschenhals sein wird. Dann könnte ich ja genauso gut auch ein günstigeres MB mit 1.333 FSB nehmen. Ich hoffe, ich hab das verständlich beschrieben ![]() Was den Chipsatz des MB angeht, steh ich auch vor Rätseln. Ich sag mal, was mir wichtig ist: (natürlich!) optimale Performance, Raid (habe evtl. vor, mal einen Versuch mit Striping zu machen), eSATA. Firewire, WLan, Systemkontrollfunktionen (Lüfter, Temp) sind nice-to-have aber nicht zwingend. Für bemerkbare Mehrperformance würde ich bis ca. 160,- ausgeben (z.B. für das Gigabyte GA-X48-DS4), wenn's nur auf dem Papier besser ist, ist es mir nicht so viel Geld wert. Gibt es eigentlich Unterschiede in der RAID-Fähigkeit? Mir schwebt vor, eine große Systemplatte allein und 2 weitere im RAID 0-Verbund für Datenbanken etc. einzubinden. Geht das mit allen, einigen, keinem MB? Sind die "G"-Chipsätze brauchbar? Wie gesagt, Grafik-Leistung ist mir egal (Wobei ein 24"-Moni allerdings versorgt werden können soll). So, ich lass es erstmal gut sein, sind ja schon genug Fragen ![]() Ich bedank' mich schon mal für eure Mühe. Gruß und bis dann, Zuse. Geändert von zuse (04.10.2008 um 13:59 Uhr) |
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EffizienzGuru
Registriert seit: 10.2007
Ort: Ösiland
Beiträge: 575
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Wenn du keine externe Grafikkarte brauchst sind die GX5 Chipsätze sicher optimal. Ansonsten würde ich zu eiem soliden P45 Board und DDR2 800MHz RAM greifen. Die Lattenzzeiten sind bei Intel zu vernachlässigen. Die Mehrleistung bei niedrigeren Timings ist gegen Null.
Gigabyte ist sicher eine Gute Wahl. Das Gigabyte GA-EP45-DS4 entspricht am ehesten deinen Vorstellungen. Klick mich Willst du den PC im Produktiveinsatz einsetzen? |
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#3 |
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Administrator
Everyone's Darling Registriert seit: 09.2006
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 5.528
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Hallo Zuse, schön, dass du auch mal postest
![]() Zu deiner Frage: Die Schlüsse aus dem sowie der Blogeintrag an sind sind korrekt. Entgegen der Aussage von MZec jedoch, kann gerade bei rechenintensiven Anwendungen schneller bzw. Speicher mit scharfen Latenzen doch von Vorteil sein. Alles steht und fällt mit dem FSB. Schau dir bitte einmal das (diese und die beiden folgenden Seiten) und das sowie das hier an. Zwar möchtest du nicht übertakten, könntest aber durch Verwendung von DDR2-800 Speicher und einem FSB von 400 statt 333 MHz (was alle Intel-CPUs problemlos schaffen) ein sehr deutliches Plus aus dem System holen. Willst du die CPU wirklich nur bei 333 MHz betreiben, dann kaufe entweder DDR2-667 RAM mit scharfen Latenzen oder jeden X-beliebigen DDR2-800. Bei letzteren würde sich aufgrund der FSB-Limitation kein "teuerer" RAM lohnen. Unsere neueste noch nicht veröffentlichte RAM-Review eines Crucial Kits hat uns nur durch schnellen RAM ein Performanceplus von fast 20% gemittelt über alle Benchmarks aus den Reviews eingebracht - bei 400 MHz FSB und etwa 460 MHz RAM-Takt (DDR2-920). Ein geeignetes Board ist nicht so leicht zu finden. Wenn du auf einen DVI oder HDMI Eingang Ausgang wert legst, ist die Auswahl nicht allzu groß (nur 3 Boards, Filtern bei geizhals.at/de der S775 Boards nach "dvi" oder "hdmi"). Standard-VGA gibt es viele, wenn du eine Röhre besitzt, dann finden wir da sicher was. Dein RAID-Konfigurationswunsch ist mit "allen" Boards möglich. Gegebenenfalls wäre es dennoch sinnvoller, ein günstiges aber gutes Board ohne integrierte Grafik zu kaufen und eine passive Grafikkarte einzusetzen. Somit ist die Auswahl an Boards deutlich größer - der Preis kleiner bis gleich, und die Grafiklösung "klaut" sich nichts vom Systemspeicher. Ich würde daher eine dezidierte Grafiklösung empfehlen, den FSB rauf auf 400 MHz (und Multiplikator zum Beispiel verringern, dass das System wieder nahe dem ursprüngliche Takt läuft) und DDR2-800 RAM mit 4-4-4-12-1T betreiben. Das ist ohne großen Aufwand machbar und erscheint in meinen Augen optimal, den derzeitigen Stand der Hardware betreffend. Intels Nehalem und AMD-DDR3s sind auf dem Weg. Dort könntest du gerade für Rechenanwendungen noch ein mal ein deutliches Mehr an Leistung erwarten - dennoch sind diese erst für 2009 angekündigt. |
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#4 |
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Novize
Registriert seit: 08.2007
Beiträge: 30
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Hallo nochmal,
ich danke euch erstmal für die schnelle Antwort! Ich befürchte aber, daß ich durch eure Tips noch viel mehr Fragen stellen muß... Werde mich jetzt durch die Links wühlen und versuchen das zu verstehen. Njein... es wird mein Privat-PC, auf dem ich aber sehr viel auch beruflich entwickle. Wenn die Frage darauf abzielt, wie stabil die Kiste laufen soll, dann würde ich sagen: sehr stabil. Das Argument mit der integrierten Grafik kann ich übrigens gut nachvollziehen. Sollte ich allerdings mit nem 32bit OS unterwegs sein - was ich noch nicht so genau weiß, dann wären ja ca. 500 MB Ram ohnehin arbeitslos. Was DVI angeht, ist das sicherlich aufgrund der besseren Bildquali wünschenswert. HDMI brauche ich glaub ich nicht. Filmsche gugg ich im Kino oder auf dem Laptop meiner Freundin. Das MB von Gigabyte habe ich mir angeschaut, allerdings nicht verstanden, warum es so teuer ist. Das GigaByte GA-EP45-DS3R kostet bei Alternate z.B. satt 40,- weniger und die Eckdaten sind nahezu identisch Was würdet ihr sagen, spricht für das teurere MB? Die Pipe-Kühlung? Ich melde mich dann auf jeden Fall später mit meinen Fragen zurück und hoffe, daß ihr nicht so schnell die Geduld mit mir verliert ![]() Gruß und bis dann, Zuse. Geändert von zuse (05.10.2008 um 12:26 Uhr) |
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#5 |
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EffizienzGuru
Registriert seit: 10.2007
Ort: Ösiland
Beiträge: 575
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Wenn der PC für den reinen Produktiveinsatz ist, solltest du auch über ein Komplettsystem nachdenken. Vorallem wenn er beruflich gebraucht wird ist ein Ausfall sehr ärgerlich, da du entweder ein neues Teil bestellen musst oder auf die RMA warten. Der Vorteil eines Komplettsytems liegt eben darin das du, zumindest 3 Jahre, Garantie und meistens auch 24h Austauschservice hast.
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#6 | |
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Novize
Registriert seit: 08.2007
Beiträge: 30
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Zitat:
Mein aktueller PC ist von der Stange (große Marke). Ich habe mir damals gesagt, daß ich die Bastelei aufgebe und das nur noch so mache. Nach einer Woche war dieser Vorsatz aber Makulatur, denn der Kasten ist eine mittlere Katastrophe. Deswegen und weil ich eben auch Lust habe, zugunsten eines performanten PCs diese Zusammenbauten aus Restposten zu meiden, wird es diesmal was Eigenes! Gruß, Zuse. So, nun habe ich mal ein paar grundlegende Wissenslücken gefüllt... Wenn ihr mir empfehlt, den FSB mit 400Mhz zu betreiben, dann folgt daraus, daß auch die Speicherbandbreite zur CPU hin zunimmt, ja? FSB 1.333 CPUs können ja eigentlich laut dem Link auf 3DCenter.org nur 10.6GB verdauen, so daß 800er RAM schon 2.2GB "zu viel" liefern würde. Habe ich bei einem P45-Board überhaupt Einfluss auf den FSB? Oder nur auf CPU- und Speichermultiplikator? Übertakten bzw. Untertakten würde ich die CPU dann also zwangsläufig, weil mir kein geeigneter Teiler zur Verfügung steht? Ich habe auf der Gigabyte-Seite nicht herausfinden können, welche Teiler es sind, nehme aber an, daß es 7, 7.5 und 8 geben wird, was ja auf einen CPU-Takt von 2.8Ghz, 3Ghz und 3.2Ghz hinauslaufen würde. Ist es richtig, daß die CPU bei einem 7er Multi vollkommen innerhalb der Spezifikation betrieben wird oder wäre das nur bei einem realen FSB von 333Mhz der Fall? Welche Übertaktung ist denn vollkommen gefahrlos in Bezug auf Wärmeentwicklung, Stabilität und Lebensdauer? 3Ghz? Entschuldigt diese völligen Newbie-Fragen aber ich bin subjektiv schon auf dem Weg der Erleuchtung ![]() Gruß, Zuse. Geändert von zuse (05.10.2008 um 15:24 Uhr) Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 3 Stunden |
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#7 |
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Novize
Registriert seit: 08.2007
Beiträge: 30
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Nochmal ne Präzisierung einer meiner Fragen:
Wer braucht / profitiert von einem MB mit einem FSB von 1.600, wenn sich doch RAM und CPU über die Multiplikatoren (vorausgesetzt, es gibt genügend feine Abstufungen) ohnehin mit dem spezifizierten Takt betreiben lassen? Danke nochmals für eure Hilfsbereitschaft! Gruß, Zuse. |
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#8 | |
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Administrator
Everyone's Darling Registriert seit: 09.2006
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 5.528
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Es gibt einen Quad-Core der Extreme-Reihe, der 400 MHz FSB offiziell erlaubt, ansonsten wird man zum Overclocker
Bei dem Betrieb einer 333 MHz FSB CPU mit 400 MHz verlierst du die Garantie/Gewährleistung. Ich allerdings würde das in Kauf nehmen. Da die Kernspannung dafür in nahezu allen Fällen nicht erhöht werden muss (schon gar nicht, wenn man den Multiplikator wieder senkt), wird die Lebensdauer nicht relevant beeinflusst. Im Gegenteil ist meist eine Verringerung der Kernspannung der CPU möglich - trotz "Übertaktung". Somit ist der Betrieb mit diesen Settings ggf. sogar besser (weniger Wärmeentwicklung) - dennoch Verlust der Garantie. So sind eben die Regeln. Zitat:
Einfluss auf den FSB hast du auf jeden Fall. Gefahrlose Übertaktung würde ich dann annehmen, wenn die Lasttemperaturen des Systems auf Standardtakt und -settings identisch mit der des Übertakteten Systems sind. Welcher Takt dies im Endeffekt ist, ist von der Güte der CPU abhängig und immer unterschiedlich. Das wäre die absolut sichere Variante. Variante 2 ist den Takt soweit anzuheben, wie ohne Erhöhung der Kernspannung möglich ist (recht häufige Variante, sicher). Variante 3 ist die leichte Erhöhung der Kernspannung auf einen Richtwert, der für 45nm CPUs bei maximal 1.4V angesetzt wird. Entscheidend ist aber eben immer die Temperatur, die natürlich mit der höheren Frequenz oder Spannung zunimmt und damit auch die Lebensdauer der CPU beeinflusst (auch gebräuchlich, nagt aber definitiv etwas an der Lebensdauer der CPU und ist nur mit besserer CPU-Kühlung als den Standard-Boxed-Kühlern möglich). Je geringer die Temperatur, desto besser. |
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