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[Sammelthread] XFX nForce 790i Ultra 3-Way-SLI

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Alt 29.03.2008, 19:53   #1
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Standard [Sammelthread] XFX nForce 790i Ultra 3-Way-SLI



Dieses schicke Ding wird die Basis unseres ersten EffizienzGurus.de-Testsystem, bzw. ist es schon Was in diesem Ding alles drinsteckt, werde ich hier nach und nach zusammentragen.

Wichtige technische Eckdaten/ Features:

  • CPUs: alle Intel S775 C2Q oder C2D, 65nm sowie 45nm, C2D EE, Pentium D, Pentium
  • Speicher: Dual-Channel DDR3 bis 2000MHz (EPP2.0), maximal 8GB
  • Chipsatz: nVidia nForce 790i Ultra SLI, 3x PCIe 16x Slots
  • Laufwerke: 1x IDE, 6x SATA, 1x Floppy
  • Audio: Azalia HD-Audio, S/PDIF-Out, Jack-Sensing-Function
  • Externa: 2x Firewire, 10x USB, 1x COM-Port, Audio-Jacks, 1x eSATA
  • komplett passiv gekühlt, optionaler Lüfter im Lieferumfang
  • 2x GBit LAN
  • Besonderheiten: ESA-Unterstützung, SLI-ready Memory-Unterstützung bis 2000MHz (EPP 2.0), SLI oder Triple-SLI


    Takte und Spannungen:
  • FSB: 400 bis 2800MHz [1 MHz] ("quad-pumped")
  • VCore: 0.5125 bis 2.0V [0.0625 V]
  • RAM: 1.5 bis 2.275V [0.025V]
  • nForce SPP: 1.3 bis 1.55V [0.05 V]
  • nForce MCP: 1.5 bis 1.75V [0.05 V]
  • GTLVREF Lane 0 bis 3: ± 155mV [5 mV]
  • HT-Multiplikator: 1x bis 5x [1]
  • Wichtig: Das BIOS stellt 3 Profile bereit, in denen Spannungen, Taktfrequenzen und Timings gespeichert und nach Bedarf aufgerufen werden können.
  • Die CPU kann wahlweise syncron (1:1, 5:4 oder 3:2) oder gänzlich unabhängig vom RAM betrieben werden. D.h., der CPU-Takt kann im "unlinked-Modus" fix eingestellt werden, der RAM dabei innerhalb der theoretisch möglichen 400 - 2800 MHz. Wichtig: Nur die beiden schwarzen RAM-Slots ermöglichen Takte jenseits der 1800MHz.


    Offizielles Material
  • XFX-Produktpage
  • Treiber- und Utility-Downloads (erst nach Produktregistrierung möglich)


    Reviews:
  • Review (gamepyre.com)
  • Review (computerbase.de)
  • Review (enthusiast.hardocp.com)
  • Review (techEnclave.com)


Lieferumfang:


  • Das Board,
  • 1x Floppy- und 1x IDE-Rundkabel,
  • 6x SATA-Kabel, alle mit abgewinkeltem Stecker,
  • 1x Slot-Blende mit 4x USB, 1x Slot-Blende mit 2x 1394
  • 3x 4pin-Molex auf 2x SATA Stromstecker,
  • 1x SLI-Bridge, 1x Triple-SLI-Bridge,
  • Lüfter für Chipsatz und
  • Treiber-CD, Handbuch und QuickStart-Guide.

  • Hier ist alles dabei, die Kabel sind schwarz und somit passend zum Board. Lediglich die SATA-Stromadapter bieten das gewohnt bunte Bild aus schwarz rot gold


Handling & Allgemeines:

  • Installation Betriebssystem: Keine Besonderheiten - Alle Laufwerke werden problemlos erkannt und die Installation kann ohne weitere Treiber erfolgen. Wie immer muss für RAID-Installationen eine entsprechende Diskette vorbereitet werden.

  • CPU: Relativ enge Platzverhältnisse: Dadurch könnte sich das ein oder andere Kompatibilitätsproblem ergeben. Insbesondere dürfte dies ausladende Towerkühler und Kühler mit Bügelmontagesystem betreffen.

  • RAM: Relativ speicherunkritisch. Getestet: Aeneon PC3-1333, OCZ PC3-1600, Kinston HyperX PC3-1600, SuperTalent PC3-1800, Patriot Viper DDR3-1866
    Wichtig: Das Board bietet nur zwei 1800MHz+ RAM-Slots (Die schwarzen). Es können also nur zwei Riegel mit Frequenzen jenseits der 1800MHz betrieben werden. Bei der Installation beachten! Im Test aber wurden auch auf diesen RAM-Slots 1940MHz erreicht. Über 2000MHz dann aber nur bei den schwarzen Slots.

  • Lüfter: Anschlüsse 7x insgesamt, 1x davon 3- und 4-Pin PWM (CPU), 6x 3Pin. CPU-Lüfter nur bei PWM-Lüftern dynamisch regelbar!
  • CPU und Chassis 1: Dynamic Fan Control (automatisch oder manuell, Regelbereich: 0 - 100%)
  • nForce Fan Speed Control (regelt den Anschluss für den optionalen Lüfter für die Kühlung der SPP, autoamtisch oder manuell, Regelbereich: 30 - 100%)
  • Aux und Chassis 2: manuell, Regelbereich 50 - 100%
  • CPU Vreg: automatisch oder immer auf 100%


Overclocking und Temperaturen:


Disclaimer - zu Allererst:
  1. Durch das Übertakten geht in der Regel die Gewährleistung/Garantie verloren (hier: CPU, RAM, Grafikkarte), es sei denn der Hersteller erlaubt dies in einem vorgesehenen Rahmen! Weder der Hersteller noch die EffizienzGurus.de haften für Schäden, die durch Übertaktung entstehen können.
  2. Zum Übertakten sollte der optionale oder ein alternativer Lüfter auf die SPP montiert werden (Empfehlung laut Handbuch und auch durch eigene Erfahrung bestätigt).
  • Allgemein: Bei der Übertaktung werden die Spannungen aller chipsatzrelevanten Komponenten automatisch angehoben. So können CPU und RAM-Spannungen nach Bedarf angepasst werden, das Board selbst ist automatisch stabil.
  • maximaler FSB: 539 MHz (Auto-Spannung: SPP 1.4V, MPC 1.5V, FSB 1.3V - sehr moderat!) Es ist anzunehmen, dass hier die CPU den limitierenden Faktor darstellt. Ebenfalls wurden für diesen Wert noch keine Änderungen an der kritisch relevanten GTLVref-Spannungen vorgenommen.
  • Voltage-Mods: Entwicklungsthema bei Xtremesystems


  • Die nVidia System Tools erlauben das Ändern nahezu aller Einstellungen im BIOS aus Windows heraus. Das Herantasten an eine stabile Einstellung wird so erleichtert. Dennoch gilt auch hier wie bei den meisten anderen Windows-OC-Tools: Die Änderungen sollten alle nur in einem gewissen Rahmen erfolgen. Das Stufenweise Ändern des FSBs von beispielsweise 1333MHz bis hin zu 2000MHz wird innerhalb von Windows nicht funktionieren, da an diese Einstellungen RAM-Timings, Spannungen, etc. gekoppelt sind, welche dynamisch nicht geändert werden können! Daher immer nur in kleinen Schritten ändern, testen und dann nach einem Neustart im BIOS die Werte anpassen.


  • Leider funktionieren die gängigen Tools wie Everest oder auch die Nvidia-eigenen Programme zum Auslesen der Temperaturen noch nicht richtig. Der Chipsatz ist noch zu neu und die Softwareentwicklung scheint dabei vernachlässigt worden zu sein. Ich reiche, sobald möglich, Temperaturwerte des Mainboards nach.


Pics:








BIOS:

  • Wichtig: Zwingend unter DOS flashen! Viele tote BIOS-Chips bei Update über Windows sind die Folge! Hier finden sich alle BIOS-Dateien, auch ältere, zum Download.
  • Empfehlung: Neueste Version P05. Die ebenfalls erhältliche Version P06 scheint laut diverser Berichte weniger empfehlenswert zu sein.
  • Version P04: Augenscheinlich kommen die bekannten P1 und P2-Settings hinzu und das Problem, dass der PC sofort nach dem Einstecken des NT-Stromkabels hochfährt, ist behoben. Zudem lassen sich RAMs nun deutlich besser Übertakten.
  • Version P03. Als auffälliges Merkmal ermöglicht diese höhere RAM-Spannungen zur Auswahl im BIOS (Jetzt: 2.275V, vorher 2.0V).

  • BIOS-Updates: Bei den nVidia System Tools findet sich auch eine Option zum Flashen eines neuen BIOS unter Windows. Sie funktionierte bei mir in der neuesten Version 6.1 nicht, zudem ist das Flashen außerhalb von Windows dringend empfohlen. Umständlich: Die größe eines BIOS-File beträgt 1024kB und der Flashvorgang muss per Diskette oder CD erfolgen (Nach Systemstart "Alt+F2" drücken ruft das Flashprogramm auf und aktualisiert das BIOS ohne weitere Benutzereingabe). Das Update per USB-Stick ist nicht möglich.


Fazit:


Diese Boards basierend auf dem nVidia nForce 790i SLI stellten bis zum Erscheinen der Core i7-Systeme das Maximum für Overclocker dar. Ausgestattet mit EPP 2.0 und der automatischen Spannungsanpassung wird auch dem unbedarfterem Nutzer die Option auf maximale Performance ohne fortgeschrittenes technisches Fachwissen ermöglicht. Wer dieses hat kann seine Hardware mit diesem Board komplett ausreizen, ohne jedoch einen nenneswerten Leistungsgewinn verwirklichen zu können.
Die Kühlung bei starker Übertaktung ist sehr zu empfehlen, ebenfalls aber auch, sich einen alternativen Lüfter dafür zu besorgen. Auch wenn dieser nur provisorisch befestigt werden kann: Der bei voller Drehzahl mit 5.000 U/min rotierende Quirl auf der SPP ist nicht zu ertragen
DDR3-Speicher rutscht immer weiter in erschwingliche Regionen. Allerdings ist der Betrieb mit hochfrequenten 4GB-Kits (beispielsweise DDR3-2000) und einem Quadcore nur beschränkt möglich. Ob das funktioniert, ist ein reines Glücksspiel und hauptsächlich von der Güte des Mainboards abhängig. Mittlerweile sollte ein AM3-System oder ein Intel S1366 ins Auge gefasst werden.

P.S.: Dieses Board bildete das Herzstück unseres ersten offiziellen Testsystems - Hier kann ein Blick darauf erfolgen: EG.de Testsysteme
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Geändert von dracoonpit (17.10.2008 um 18:11 Uhr) Grund: Update..
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Alt 29.03.2008, 21:01   #2
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Sehr schön Peter, haben wir also mit dem XFX mehr Glück gehabt.
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Alt 29.03.2008, 21:23   #3
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Definitiv.

Ich werde später nochmal schnellere RAMs einbauen um den RAM als limitierenden Faktor definitiv ausschliessen zu können. Der kleine E8200 ist aber dennoch hart am Limit, denke ich. Der FSB wurde ja bereits um mehr als 200MHz angehoben.
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Alt 29.03.2008, 21:32   #4
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Die SuperTalent bieten sich ja an.
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Alt 29.03.2008, 22:03   #5
Könner
 
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Schöner Sammelthread!

Ist echt nett, was Nvidia da mal auf die Beine gestellt hat. Da machen sie einiges wieder gut.

PS: Nochmal eine Frage:

Wie spät ist es denn gerade auf deiner FSB-Uhr

Geile Übersetzung in den nVidia System Tools....
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"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral."
John Osborne (1929-94), brit. Bühnenautor u. Filmproduzent
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Alt 29.03.2008, 22:19   #6
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Das kommt eben davon, wenn man die erste Bedeutung aus dem Wörterbuch benutzt.

Ich habe ausreichend schnellen RAM für den kleinsten RAM-Teiler verbaut, aber selbst mit gefährlicher CPU-Spannung und allen Boardspannungen manuell auf ebenfalls rotem Niveau lassen sich stabil nur ein paar weitere MHz herauspressen. Ich schätze immer noch, dass die CPU nun das Ende sieht - dennoch könnte auch das Board nun am Limit sein.

Unerheblich aber: Einen E8500 bekäme man damit auf über 5GHz, RAM auf knappe 2200MHz - alles, ohne weitere Kühlung des Boards. Somit ist es für jeden Einsatzzweck "ausreichend"
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Alt 29.03.2008, 22:48   #7
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Wie sieht es eigentlich mit den Temperaturen vom Chipsatz mit und ohne Lüfter aus? Und ist das Board mit Lüfter überhaupt ertragbar?
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"Fry, du kannst doch nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher verbringen, du musst auch mal raus und die echte Welt sehen..."

"Aber wir haben HDTV, das hat eine wesentlich bessere Auflösung als die echte Welt"
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Alt 29.03.2008, 23:10   #8
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Leider liest kein Tool bis jetzt die Temperaturen auch korrekt aus. Fühlbar ohne Lüfter ists allerdings schon bei geringer Übertaktung ganz schön sonnig im Bereich um die CPU

Ich warte auf weitere Releases, dann poste ich natürlich oben Vergleichswerte ein.
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Alt 30.03.2008, 13:54   #9
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Ich habe eins verbaut für jemanden und bei OC ist der Kühler meiner Meinung nach Pflicht.
Der Chipsatz wird verdammt heiß ohne den Kühler.
Vor allem finde ich den errecihten FSB interessant.

Was mich brennend interessieren Würde welche Ram-Speeds das Board mitmacht.
Es soll ja bis DDR3 2000 abkönnen.
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Alt 25.04.2008, 12:50   #10
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Direkt testen konnte ich es mangels schneller Speicher noch nicht - allerdings ist es dafür zertifiziert: EPP 2.0 beinhaltet diese Taktfrequenz, das Board muss diese Geschwindigkeit mit machen.

Edit: Ein Update für dich, Don: Ein wunderschönes Patriot Viper Kit läuft auf dem System mit 2000MHz stabil. Den Maximaltakt ermittle ich gerade.
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Alt 26.04.2008, 04:44   #11
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Genial...
Bin gespannt was der Ram noch schafft, interessant wären auch die schärfstmöglichen Timings bei 2000MHz.

Interessant wäre auch zu wissen ob sich zwei verschiedene Kits vertragen.
Zudem ob OC dabei noch gut ,möglich ist (auf CPU bezogen).

Geändert von Chibu (26.04.2008 um 07:02 Uhr) Grund: Aus 2 mach 1
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Alt 26.04.2008, 17:23   #12
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Also der Stand momentan ist wohl der, dass sich RAMs nicht mit einer 45nm Dual Core CPU auf mehr als Punkt 2000MHz betreiben lassen. Ich habe alles versucht, rockstable ist nur 2000MHz, und das bei sehr geringer RAM-Spannung. Rein von den RAMs müsste da noch deutlich mehr gehen. Die CPU kann auch mehr als 500MHz, also bleibt nur das Board. (Ob das für alle oder nur auf genau dieses zutrifft, kann ich natürlich nicht sagen).

Bestes Ergebnis bis jetzt: DDR3-2000 mit 8-7-6-18-1T
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Alt 07.05.2008, 11:29   #13
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Nach einem Gespräch mit unserem Corsair-Kontakt hat sich folgende Sachlage ergeben:

So wie es derzeit aussieht, limitieren alle 790i-Boards im RAMtakt. 2040MHz funktionieren, ab 2050MHz ist Schluss. Auf der CeBIT war es Herstellern nur deshalb möglich, DDR3-2133 vorzustellen, da ein speziell für diesen Zweck angepasstes BIOS mit einem solchen EPP-2.0-Profil zur Verfügung stand. Warum diese Funktion nicht weiter angeboten wird, liegt wohl darin begründet, dass der Performancegewinn auf 2133MHz gegenüber 2000MHz nicht vorhanden ist, da durch den höheren Takt die Timings des Chipsatzes noch weiter entschärft werden müssen. Warum aber nicht weiter Übertaktet werden kann, EPP hin oder her, ist unklar.

Jedoch ist unser Corsair-Kontakt informiert und wird diesen Sachverhalt im Zuge seines Aufenthalts in der amerikanischen Niederlassung zur Sprache bringen.
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Alt 07.05.2008, 15:30   #14
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Ich habe es etwas weiter geschafft:

Allerdings seltsamerweise nur mit P2 auf "Enabled", außer der SPP-Spannung sind alle im grünen Bereich.

Immerhin bootet das System dann auch noch hoch, wenn mit 2070 oder mehr, allerdings hängt er dann an verschiedenen Postcodes, die auf die SPP und/oder den Speicher hinweisen. Irgendwas läuft da nicht rund.
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Alt 07.05.2008, 15:37   #15
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Welche Postcodes sind das genau?
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Alt 07.05.2008, 15:52   #16
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52, C1, 56 und 16.

16 | Init Clock | Initialize onboard clock generator
52 | Memory test | Test all memory above 1MB
56 | reserved (?)
C1 | Memory Presence | Base Memory Detect

Allerdings läuft das Ganze mit 1980MHz und dafür aber P1 und P2 aktiviert deutlich besser, siehe Screen. Wesentlich höhere Durchsatzraten trotz etwa 400MHz weniger CPU-Takt.
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Alt 07.05.2008, 15:59   #17
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Könnte an den internen Latenzen des Motherbaords liegen.
Also an den sogenannten Straps. Welche evtl die Timings stark reduziert...

Interessant wäre auf jedenfall noch wie weit OC möglich ist bei Vollbestückung also 4 Riegeln.
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Alt 07.05.2008, 17:47   #18
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So, finales Statement: Schneller RAM macht auf diesem Board nur soweit Sinn, wie die Settings P1 & P2 im BIOS aktiviert bleiben können. Bei meinem ist bei 1950MHz FSB Schluss. Wenn P1 & P2 nicht aktiviert sind, sinkt der Durchsatz der RAMs in den Keller. Abgesehen davon, dass man die Taktunterschiede in der Anwednung sowieso nicht merkt und daher schnelle RAMs leider sowieso nichts wert sind ..

Empfehlung für alle DDR3'ler: Kauft Euch ein gutes DDR3-Kit, dass dem FSB der CPU syncron mitlaufen kann, dann die Timings scharf ziehen und die Subtimings optimieren (Guide folgt in Kürze). Dabei den FSB so hoch wie möglich mit aktivierten P1 & P2 Settings. Sind diese nicht aktiviert, ist es alles langsamer!

Das hat momentan natürlich nur für die aktuelle Motherboard und CPU-Generation Gültigkeit. DDR3-2000 auf derzeitigen Systemen ist rausgeworfenes Geld und eignet sich nur zum Benchen bzw. Spaß an der Freude, sofern P1 & P2 Settings nicht aktiviert bleiben können.
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Alt 07.05.2008, 18:00   #19
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Dazu muß man ja erwähnen, daß ein höherer Ramtakt zu einem niedrigeren FSB bei Intel praktisch nichts bringt, da bekanntlich das Speicherinterface in der Northbridge sitzt welche ja über den FSB mit der CPU verbunden ist.

Mal kurz für mich...
Demnach sollte logischerweise 1600er Rams welche runtergesetzt werden im Takt (syncron zum FSB, ausgegangen von einer ExtremeEdition CPU QX9750, welcher native 400Mhz hat und eben den freien Multiplikator). Dafür soweit wie möglich die Latenzen herabsetzten.
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Alt 07.05.2008, 18:05   #20
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Benches:





Hier sieht man klar die Unterschiede: Beim zweiten Bench können nicht P1 und P2 aktiviert bleiben, sonst bootet das System nicht. Man muss sich für eines entscheiden, also wenn möglich P1 nehmen. Dennoch kostet das Lese- und somit auch Kopier-Performance, und das nicht zu knapp. Ebenfalls geht die Latenz deutlich nach oben.
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