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Datenbank Lüfter: Statt Windgeschwindigkeit in m/s Fördervolumen in m³/h angeben?

Dieses Thema wurde 11 mal beantwortet und 5608 x angesehen.

Umfrageergebnis anzeigen: Angabe der Werte für Lüfter:
Windgeschwindigkeiten [m/s] 3 27,27%
Fördervolumen [m³/h] 8 72,73%
Keine Präferenz. 0 0%
Teilnehmer: 11. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 12.04.2010, 21:56   #1
Administrator
Everyone's Darling
 
Benutzerbild von dracoonpit
 
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Beiträge: 5.528
Standard Datenbank Lüfter: Statt Windgeschwindigkeit in m/s Fördervolumen in m³/h angeben?

Was ich mir schon immer dachte, und jetzt eingetroffen ist: Windgeschwindigkeiten untereinander zu vergleichen ist einfach, den Bezug zu den herstellerseitigen Angaben zur Förderleistung herzustellen, aber nicht.

Wir hatten uns damals auf die Angabe der Windgeschwindigkeit geeinigt, da ein Bezug zu den Herstellerangaben ohnehin nicht sorgenfrei herzustellen ist: Nach unserem Testverfahren erreichen wir zwar ähnliche Werte, wie sie auch die Hersteller angeben, meist liegen diese jedoch über oder unter deren Angaben. Da jeder Hersteller wieder auf eine eigene Art und Weise die Werte für seine Lüfter ermittelt, begibt man sich bei Angabe der Förderleistung in m³/h schnurstracks auf Dünnes Eis. Um Kommentaren, wie "Warum zeigt der Lüfter bei Euch nur 50m³/h, der Hersteller sagt aber 60m³/h?" u.ä., hatten wir uns auf die Windgeschwindigkeit verständigt.

Es wäre kein Problem, statt der Windgeschwindigkeit das Fördervolumen anzugeben, diese wird aber von den Herstellerangaben abweichen. Was wäre Euch lieber?

Link zur Datenbank (Beispiel: 120mm-Lüfter)
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dracoonpit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2010, 07:50   #2
Administrator
Mädchen für Alles
 
Benutzerbild von smoothwater
 
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Beiträge: 2.955
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Ich bin für die weitere Verwendung der Windgeschwindigkeiten bzw. die parallele Nutzung beider Angaben.

Vorteil:
-Herstellermessverfahren werden auf einen einheitlichen Nenner gebracht.
-bessere Luftstromplanung bei unterschiedlichen Lüftergrößen bzw. unterschiedlichen Geschwindigkeiten

Nachteil:
-Umrechnung notwendig
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Alt 13.04.2010, 12:14   #3
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Man kann die Windgeschwindigkeiten nicht einfach über den Querschnitt in m³/h Stunde umrechnen, da die Strömungsgeschwindigkeit zb. in der Mitte deutlich höher liegt als am Rand eines Querschnitts. Ich beschäftige mich mit solchen und ähnlichen Problemen jetzt seit über einem Jahr in der Firma und würde mich freuen, wenn es bloß so einfach wäre.

BTW: Ich wollte ja immer mal gucken, ob bei meinen Projekten mal was für den Teststand abfällt. Muss ich mir nochmal den Kopf drüber zerbrechen.
BigKahuna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2010, 13:35   #4
Administrator
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Vereinfachend aber kann man hier aber von einer idealisierten Strömungsfront ausgehen und auf Integrale, laminare Strömungen und sonstiges verzichten ... Du weißt ja, dass unser Testverfahren lediglich der Vergleichbarkeit dient - ob jetzt m/s oder mit festen Faktoren umgerechnet m³/h dastehen, ist prinzipiell ja unerheblich, wenn es nur um die Vergleichbarkeit bzw. den Bezug zu Herstellerangaben geht. Hätte das insgesamt auch lieber besser, aber so ist's eben nunmal derzeit.

2:2
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Alt 14.04.2010, 13:54   #5
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Würde wie smoothwater vorgehen und beide Varianten verwenden. Die Windgeschwindigkeit sind ein gemessener Wert, daran gibts nicht viel zu rütteln. Die Angabe zum Fördervolumen lässt sich jedoch besser mit anderen Modellen vergleichen, welche wir nicht im Test hatten, wobei hier natürlich die Frage besteht: wie ehrlich war der Hersteller bei seiner Angabe, Herstellermessumgebung vs. unsere Messumgebung usw.
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wolfram ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2010, 06:39   #6
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Ich fänd das Fördervolumen besser. Was mich als Verbraucher interessiert, wie laut der Gehäuselüfter ist, wenn er eine bestimmte Menge Luft durch den PC saugt. An der Menge kann ich dann sehen, ob die Kühlung reicht.

Nehm ich einen kleineren Lüfter, hat der möglicherweise das gleiche Fördervolumen wie ein Goßer, dreht aber viel schneller und hat eine höhere Windgeschwindigkeit. Deswegen würd ich da in einen Konflikt kommen, wenn ihr nur die angebt.
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Alt 20.04.2010, 11:39   #7
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Zitat:
Zitat von grille Beitrag anzeigen
In Lüfter, hat der möglicherweise das gleiche Fördervolumen wie ein Goßer, dreht aber viel schneller und hat eine höhere Windgeschwindigkeit. Deswegen würd ich da in einen Konflikt kommen, wenn ihr nur die angebt.
Gleiches Fördervolumen heißt auch gleiche Windgeschwindigkeit bei gleichem Querschnitt. Und der Querschnitt unseres Messgerätes verändert sich ja nicht. Trotzdem gilt auch mein Post weiter oben: Mit dieser Methode wird man keine absolut genauen Werte messen können. Für den relativen Vergleich ist die Methode aber durchaus brauchbar.
BigKahuna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2010, 12:45   #8
Fachmann
 
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Mal was anderes.
Wie bekommt man eigentlich raus, wie viel m³/h ein Lüfter schaffen muss, damit das System ausreichend gekühlt wird? Gibt es da irgendwo eine Spezifikation zu? Ich meine ein i7 920 produziert ja doch schon etwas Abwärme. Wenn dann noch eine Grafikkarte dazu kommt - wer sagt mir, ob der von Werk im Gehäuse verbaute Lüfter ausreichend ist, oder eher zum vorzeitigen Tod der Hardware führen wird?
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Alt 20.04.2010, 13:47   #9
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Errechnen könnte man sowas mit Sicherheit, aber was bringt dir das? Der Wert den ein Lüfter schaffen muss ist von Kühler zu Kühler verschieden. Das ist zu sehr abhängig von Faktoren wie dem Lamellenabstand oder Oberfläche.
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Alt 20.04.2010, 14:14   #10
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Ne, mich interessiert jetzt nur der Gehäuselüfter.
Es muss doch irgend jemanden geben, der vorschreibt, wie viel Luft am Board und dem restlichen Zeugs vorbei strömen muss, ohne dass die Hardware hops geht.

Die Mainboard-Hersteller rechnen doch mit einer Belüftung durch den Boxed Kühler. Die CPU-Hersteller rechnen doch mit einer Entlüftung des Gehäuses. Und die Netzteil-Hersteller rechnen doch damit, dass es Kunden gibt, die keine Lüfter benutzen -> folglich müsste ein Netzteil (dass man oben verbauen muss) sämtliche Abwärme des Systems (u.a. eines i7 920 und einer 150 Euro Karte) abführen können. Hoch drehen können die ja und Enermax gibt z.T. an, dass die NTs bis 80° Luft ausgelegt sind.

Würde jetzt mal ganz krass gesagt für mich heißen, dass ich ruhig eine Lufttemperatur im Gehäuse von 60-70° haben darf, ohne dass die CPU kaputt geht oder irgendwelche anderen Komponenten. Intel sagt ja, dass max. 100° an der CPU i.O. sind - mal ehrlich - aber wer schafft das schon?
Und Boardhersteller hab ich noch keine gesehen, die eine Max. Temp. vorschreiben...
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Alt 20.04.2010, 16:18   #11
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www.formfactors.org --> atx-norm neben den Maßen für die Montagelöcher sind da auch solche Sachen festgeschrieben (maximale Temperaturen usw). Daraus eine notwendige Lüfterleistung zu errechnen ist aber immer noch nicht möglich, da sich die Gehäuse in ihrer Belüftung zu sehr unterscheiden. Hinzu kommt der Faktor Netzteil, das entlüftet in der Regel nämlich auch mir, und zwar jedes unterschiedlich, je nach verbauten Lüfter und dessen Drehzahl.

edit: es kann natürlich vorkommen das Hersteller höhere oder niedrigere Werte für ihre Komponenten (Chipsätze, Grafikkarten etc.) haben, die musst du dann beim jeweiligen Hersteller herausfinden. Für andere elektronische Bauteile (ElKos, Widerstände usw) ist es abhängig von deren Typ.
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Geändert von wolfram (20.04.2010 um 16:20 Uhr)
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Alt 20.04.2010, 18:53   #12
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Intel schreibt als maximale Gehäusetemperatur 35°C vor. Ab dieser Temperatur ist eine ausreichende Kühlung durch den boxed Kühler alleine nicht mehr möglich, zumindest laut Spec.
MZec93 ist offline   Mit Zitat antworten
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