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Massensterben bei Seagate Barracuda 7200.11 HDDs?

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Alt 15.01.2009, 10:53   #1
EffizienzGuru
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Standard Massensterben bei Seagate Barracuda 7200.11 HDDs?

Update:

News

Dort gibts eine Liste, der potentiell betroffenen Laufwerke. Betroffene Nutzer können sich an Seagate wenden und bekommen eine neue Firmware. Ist das Kind in den Brunnen gefallen, übernimmt Seagate die Datenrettung auf Kulanz.

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Ich beziehe mich hier kurzerhand auf die heutige Newsmeldung bei Computerbase:

Zitat:
Zitat von ComputerBase.de
Überall im Internet machen sich Foreneinträge mit Problemen betroffener User breit, die über den Ausfall ihrer Seagate-Festplatten klagen. Betroffen sei vor allem die Barracuda-7200.11-Serie, die völlig unvermittelt nicht einmal mehr im BIOS erkannt wird.

Threads zum seltsamen Verhalten der Festplattenserie des Herstellers Seagate häufen sich überall im Internet. Stets steht die 7200.11er-Serie im Mittelpunkt der Kritik, wobei vor allem das 1-TByte-Modell betroffen sein soll. Festplatten fielen demnach unvermittelt und irreparabel aus, nachdem sie zuvor noch einwandfrei funktionierten. Es ließe sich weder ein Hardwaredefekt feststellen, wie übereinstimmend berichtet wird, noch ein unruhiges Laufgeräusch, ein Klackern oder ein seltsames S.M.A.R.T.-Verhalten. Zum Zeitpunkt des Ausfalls würden alle Seagate-Festplatten korrekt anlaufen, sie werden allerdings nicht im BIOS erkannt oder werden als Massenspeicher mit einer Kapazität von 0 GByte ausgewiesen. Das Booten eines Betriebssystems ist daraufhin nicht mehr möglich. Selbst Laufwerke, die als Nicht-OS-Partition eingesetzt werden, verhindern den Bootvorgang, bis die Laufwerke abgeklemmt werden.

Das Problem betrifft gemäß der zahlreichen Berichte – etwa im MSFN-Forum (siehe auch hier, hier und hier) – alle Betriebssysteme sowie jede denkbare Hardwarezusammenstellung. Einmal betroffen, können die Laufwerke mit normaler Datenrettungssoftware nicht mehr hergestellt werden, wie es heißt. Gemäß den professionellen Datenrettern von Salvation Data handele es sich um ein Firmware-Problem der Festplatten. Betroffen seien gemäß zahlreicher Nutzerberichte vor allem Modelle mit der Firmware SD15; gefertigt wurden diese in Thailand. Aber auch andere Modelle fallen mit dem beschriebenen Verhalten aus.

Die gespeicherten Daten seien laut Salvation Data noch zur Gänze vorhanden und fehlerfrei, ließen sich allerdings nur mit professionellem Equipment auslesen. Bereits betroffene Laufwerke könnten zudem nicht mehr mittels eines Firmwareupdates gerettet werden – ein solches ist nämlich nicht möglich, da die Firmware direkt auf den Plattern gespeichert wurde und ein Zugriff auf diese unmöglich ist.

Im offiziellen Seagate-Forum komme es vermehrt zur Löschung unliebsamer Posts zu dem Thema. Fehlerbeschreibungen würden mit dem Kommentar „self solved“ (selbstständig gelöst) versehen und geschlossen werden. Offiziell ist außerdem weder von einer erhöhten Rücklaufquote noch einem Firmware-Update zu hören. Unter der Hand soll ein Service-Mitarbeiter von Seagate jedoch zugegeben haben, dass die Rücklaufquote der Festplattenserie bei 30 bis 40 Prozent liege, was exorbitant viel wäre. Fällt die Festplatte während der Garantiezeit aus, tauscht Seagate die Modelle problemlos um. Ein Datenverlust bleibt in diesen Fällen jedoch unbehoben.
Benutzern eine solchen Festplatte kann also nur geraten werden, keine Daten auf ihr zu speichern, die nicht zusätzlich durch ein Backup gesichert sind! Es ist dringend zu empfehlen, unverzüglich entsprechende Maßnahmen einzuleiten, wenn eine solche Platte genutzt wird!

In einem PC bei mir in der Familie tut ebenfalls eine solche Platte Dienst, das Backup läuft gerade.

Geändert von BigKahuna (17.01.2009 um 14:49 Uhr)
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Alt 15.01.2009, 11:04   #2
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Ich hab seit einem Jahr 2 Stück im Raid0, allerdings als 500 GB-Version. Da heisst es wohl mal lieber wieder alles kopieren ^^
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Alt 15.01.2009, 11:46   #3
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Seagate oder Seagate nicht, wie man so schön sagt
KaiZen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2009, 11:49   #4
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Bei dir hat sich demnach das Datenverlustrisiko potenziert.

An diesem Beispiel sieht man wieder, dass es letztendlich egal ist, auf welchen Hersteller man zurückgreift. Mal liest man von Problemen bei dem einen, dann wieder bei dem anderen. Bis jetzt habe ich, mehrfach auf Holz klopfend, noch keinen Ausfall gehabt und das, obwohl die Festplatten bei mir eine lange Nutzungsdauer haben.
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2009, 12:25   #5
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...wer holt sich auch schon 1TB?!?

Datenverlust kannst Du überall haben, egal ob Seagate oder bei einem anderen! Aber wenigstens ist der Support gut.
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Alt 15.01.2009, 12:38   #6
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Ich bin noch am grübeln mit 1TB im HTPC

Seagate war die Marke, die ich noch nie wirklich gekauft habe. Ok im PC meiner Eltern ist eine mit 200GB drin, aber auch nur weil sie extrem günstig war (gebraucht). Einen Ausfall hatte ich bisher nur mit einer Samsung HDD, jedoch sind insgesamt 8 andere bei mir ordentlich durchgelaufen.
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"Fry, du kannst doch nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher verbringen, du musst auch mal raus und die echte Welt sehen..."

"Aber wir haben HDTV, das hat eine wesentlich bessere Auflösung als die echte Welt"
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Alt 15.01.2009, 13:26   #7
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Geht mir ebenso. Bis jetzt hatte ich nur mit einer IBM/Hitachi-Platte Probleme (lag damals an dem verwendeten Schmiermittel). Ansonsten liefen/laufen alle Platten täglich mehrere Stunden und das teilweise über Jahre (die Seagates ziemlich genau 1 Jahr ^^). Das Raid0 nicht sicher ist, wusste ich bereits vorher. Deshalb besitze ich ja eine 1 TB HDD als Backupplatte und eine 500 GB HDD für die wichtigsten Dateien, damit die doppelt vorhanden sind.

Zudem wird in der Meldung vorrangig von den 1 TB-Modellen gesprochen. Diese Modelle gab es aber erst deutlich später (die ersten gingen nur bis 750 GB). Könnte also auch an einer Umstellung im Produktionsablauf liegen.
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Alt 17.01.2009, 14:48   #8
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Dort gibts eine Liste, der potentiell betroffenen Laufwerke. Betroffene Nutzer können sich an Seagate wenden und bekommen eine neue Firmware. Ist das Kind in den Brunnen gefallen, übernimmt Seagate die Datenrettung auf Kulanz.
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Alt 18.01.2009, 00:16   #9
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also meine alte Seagate ST225 (okay die haben meine Eltern gekauft, da es mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gab) läuft heute immer noch einwandfrei .....
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A computer is only so stupid, like that one, who's sitting in front of it.


Lerne aus den Fehlern anderer! Du hast nicht die Zeit sie selbst zu machen.
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Alt 19.01.2009, 18:43   #10
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Zitat:
Zitat von heise.de;
In ihrer Support-Datenbank bietet die Firma Seagate jetzt Firmware-Updates für zahlreiche Laufwerke an, die aufgrund eines Fehlers plötzlich ausfallen können. Dabei nennt der Hersteller auch Details, welche Laufwerke aus den Serien Barracuda 7200.11, Barracuda ES.2, SV35 und DiamondMax 22 tatsächlich betroffen sind. So sind offenbar die Laufwerke ST3500320AS, ST3640330AS, ST3750330AS und ST31000340AS aus der Reihe Barracuda 7200.11 mit der Firmware SD15, SD16, SD17, SD18, SD19 oder AD14 fehlerbehaftet. Seagate empfiehlt in diesem Fall eine Aktualisierung auf SD1A. Alle anderen Modelle der Reihe Barracuda 7200.11 sollen nur von dem Fehler betroffen sein, wenn sie nicht mit einer "CC- oder LC-Firmware" arbeiten. Ein Firmware-Update hierfür ist noch in Arbeit.

Auch das Firmware-Update für Platten der Reihe Barracuda ES.2, die unabhängig von ihrem gegenwärtigen Firmware-Stand vom Bug betroffen scheinen, trägt derzeit noch den Status "In Validation" und wird erst später erscheinen. Dafür gibt es bereits Firmware-Updates für die Maxtor-Platten DiamondMax 22, das dann eingespielt werden sollte, wenn das Laufwerk mit der Firmware MX15 oder höher arbeitet. Für SV35-Laufwerke ist noch kein Update aufgetaucht.

Im Heise-Forum häufen sich derzeit Berichte, wonach das Firmware-Update in einigen Fällen nicht durchgeführt werden kann. Unklar ist daher, ob der Firmware-Stand wie von Seagate angegeben als Abgrenzungsmerkmal zwischen einer vom Bug betroffenen und einer nicht betroffenen Platte ausreicht. Am Wochenende war für kurze Zeit über die Seagate-Homepage ein Tool erreichbar, mit dem man anhand der Seriennummer prüfen konnte, ob man ein vom Fehler betroffenes Laufwerk besitzt oder nicht. Diese Anwendung ist aber zur Zeit offline – möglicherweise ist die Serveranwendung aufgrund der hohen Zugriffszahlen in die Knie gegangen.

Aus Firmenkreisen verlautet inzwischen, dass entgegen der Beschreibungen in der Support-Datenbank nicht pauschal bei jedem der vermeintlich betroffenen Laufwerke ein Firmware-Update nötig sein soll. Insgesamt müssten drei bislang nicht näher genannte Faktoren erfüllt sein, damit eine Platte überhaupt ausfallgefährdet sei, was die Anzahl der tatsächlich von dem Fehler betroffenen Laufwerke stark einschränken könnte. Eine Erklärung dazu soll folgen.

Wer unsicher ist, ob eine Platte wirklich ein Firmware-Update benötigt, wendet sich nach wie vor am besten per E-Mail mit Modell- und Seriennummer sowie gegenwärtigem Firmware-Stand der Platte an den Seagate-Support (discsupport@seagate.com). Da sich dort offenbar aber die Anfragen häufen, muss aber mit längeren Antwortzeiten gerechnet werden. Auch die Support-Datenbank leidet derzeit unter dem großen Ansturm und ist zeitweise nicht erreichbar. Um die Firmware-Download-Seiten überhaupt erreichen zu können, muss bei der Sprachauswahl in der Datenbank im rechten oberen Bildschirmbereich stets "Englisch" ausgewählt sein.
Quelle: Heise.de
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Alt 20.01.2009, 16:32   #11
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Seagate bekommt die Probleme mit ihren Festplatten anscheinend nicht in den Griff:

Die Firma Seagate stolpert derzeit von einem Problem in das nächste: Sie hat ihre gestern vorab bereitgestellten Firmware-Updates für fehlerhafte Festplatten der Reihen Barracuda 7200.11 und Maxtor DiamondMax 22 wieder zurückgezogen. Ursache hierfür könnten einige Anwenderberichte sein – beispielsweise aus dem Seagate-Forum – wonach die Updates nicht richtig funktionierten. Vermehrt sollen besonders 500-GByte-Platten der Reihe Barracuda 7200.11 (ST3500320AS) nach dem Aufspielen der Aktualisierung nicht mehr ansprechbar gewesen sein – genau das sollte das Update eigentlich verhindern. Wann es nun neue Updates geben wird, ist derzeit nicht bekannt.
Bis dahin hilft es nach derzeitigem Kenntnisstand bei den potenziell von einem Firmware-Bug betroffenen Platten der Reihen Barracuda 7200.11, Barracuda ES.2 und Maxtor DiamondMax 22, vorsorglich unnötige Ein- und Ausschaltvorgänge (Power Cycles) zu vermeiden, da die Laufwerke aufgrund des Firmware-Problems wohl nur beim Einschalten des Rechners auszufallen drohen. Seagate schweigt zur genauen Fehlerursache bislang beharrlich.

Aus der Support-Datenbank hat Seagate inzwischen den Hinweis entfernt, dass auch Platten der Reihe SV35 von diesem Fehler potenziell betroffen sind. Ob dies Absicht oder nur ein Versehen des Festplattenherstellers war, ist wie so vieles derzeit unklar.

Quelle: heise online

Geändert von MZec93 (22.01.2009 um 18:01 Uhr)
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Alt 22.01.2009, 18:00   #12
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Zitat:
Zitat von heise.de
Seagate startet einen erneuten Anlauf, den Firmware-Fehler bei Festplatten bestimmter Baureihen auszubügeln, und stellt neue Firmware-Updates zum Download bereit. Damit korrigiert der Hersteller seinen übereilten Schnellschuss von Montag, als er Firmware-Updates anbot, die nicht bei allen Laufwerken funktionierten.So ist inzwischen zumindest wieder für Festplatten mit 500 GByte (ST3500320AS und ST3500620AS), 750 GByte (ST3750330AS und ST3750630AS) und 1 TByte (ST31000340AS) der Reihe Barracuda 7200.11 eine neue Firmware erhältlich. Besitzer der 640-GByte-Modelle (ST3640330AS und ST3640530AS) erhalten Updates dagegen nur auf E-Mail-Anfrage beim Support (discsupport@seagate.com).

Sämtliche genannten Modelle sollen dann fehlerhaft sein, wenn sie mit den Firmwares SD15, SD16, SD17, SD18 oder SD19 arbeiten. Anders als Seagate vor einigen Tagen noch gemeldet hatte, brauchen Laufwerke mit der Firmware AD14 offenbar nun doch kein Update. Hilfe zum Auslesen des gegenwärtigen Firmware-Stands einer Festplatte liefert ein Artikel aus der Seagate Knowledge Base.

Für alle weiteren Festplatten der Reihe Barracuda 7200.11 – darunter auch das Spitzenmodell mit 1,5 TByte – gibt es nach wie vor noch keine Updates. Anwender deren Platten nicht mit einer "CC- oder LC-Firmware" arbeiten, sollten daher in den nächsten Tagen immer mal wieder nach Aktualisierungen Ausschau halten.

Gleiches gilt für Besitzer von Festplatten der Reihe DiamondMax 22. Sie benötigen ein Update, sofern sie mit einer Firmware MX15 oder neuer arbeiten. Barracuda-ES.2-Festplatten müssen dagegen nur aktualisiert werden, wenn sie einen Firmware-Stand vor SN06 aufweisen. Updates für die ES.2-Modelle bekommt man nur auf Anfrage beim Support.

Wie berichtet können die genannten Seagate-Festplatten unter bestimmten Umständen aufgrund eines Firmware-Fehlers beim Einschalten des Rechners abrupt ausfallen. Die Platten laufen zwar korrekt an, lassen sich aber nicht mehr ansprechen. Der Fehler hängt laut Seagate mit dem Firmware-internen Event Log zusammen, das die Platte in einem Ringpuffer speichert. Steht der Pointer für den aktuellen Eintrag beim Ausschalten der Festplatte genau am Ende des Puffers, so inkrementiert ihn die Firmware über die Puffergrenze hinaus. Ein Notfallmechanismus bemerkt dann den Fehler und nimmt die Platte sicherheitshalber außer Betrieb.

Ein falsch konfiguriertes oder fehlerhaftes Testgerät in einer Fertigungslinie führte dazu, dass der Firmware-Fehler nicht bei allen, sondern nur bei bestimmten Festplatten auftritt. Die versprochene Liste, mit der sich anhand der Seriennummer einfacher prüfen lassen soll, ob man ein fehlerhaftes Laufwerk besitzt oder nicht, bleibt Seagate noch schuldig.

In US-Foren ist derweil ein Dokument aufgetaucht, das noch weitere Details zu den Firmware-Problemen bei Seagate-Festplatten nennt. Demnach könnten morgen auch noch Firmware-Updates für die in der Seagate Knowledge Base zuletzt nicht mehr als betroffen genannten Platten der Reihe SV35 erscheinen. Außerdem werden auch die externen Laufwerksfamilien Seagate FreeAgent und Maxtor OneTouch 4 als potenziell vom Firmware-Bug betroffen genannt. Ob es bei dem Dokument tatsächlich um ein offizielles Seagate-Statement handelt, alle Informationen dort noch aktuell sind und wie es ins Netz geraten ist, ist derzeit ungewiss.
Quelle: heise online
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Alt 22.01.2009, 22:49   #13
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Oh mann was ein quark. Hab meine 500GB 7200.11 seit märz 08 und noch keinerlei probleme gehabt.
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jhonnyX ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2009, 07:52   #14
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Das Problem ist ja, dass die Platte von jetzt auf gleich nicht mehr geht. Da gibt es keine Kratzgeräusche, Abschaltvorgänge oder SMART-Fehler. Ich hab zwei ST3500320AS von Dezember 2007. Kann durchaus sein, dass da die Firmware AD14 drauf ist, die Platten den Ausfall noch vor sich haben, oder das Problem nur bei AHCI-/IDE-, nicht aber bei Raid-Konfigurationen auftreten.
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smoothwater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2009, 18:41   #15
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Ich habe vor Kurzem eine Probleme mit Maxtor STM31000340AS gehabt. Mit Firmware Tool von Seagate Seagate drivedetecthabe ich rausgefunden dass meine Festplatte die Firmware MX15 hat. Auf der Webseite Seagate Barracuda 7200.11 Festplatten Datenrettung habe ich eine Tabelle mit meiner Festplatte FW MX15 gefunden. Die Firmware MX1A kann ich aber auf meine Festplatte nicht flashen. Habt ihr ne Idee wo das Fehler liegt ? Danke !
Sekirbaska ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2009, 20:41   #16
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Hallo, Willkommen im Forum!

Lese dir am Besten einmal diesen Artikel durch - hier stehen alle Möglichkeiten und Vorgehensweisen drin. Sofern ein Firmware-Update nicht möglich ist, bleibt wohl nur der Austausch.
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dracoonpit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2009, 15:35   #17
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Gibt es mittlerweile eine Entwarnung bzw eine definitive Aussage zum Status der Festplatten?
Wenn ich mir so eine kaufe und ein Modell mit älterer Firmware erwische wäre es mir ganz lieb wenn ich wüsst ob ich die gleich zurückschicken muss weil es zu unsicher ist, oder obs mit nem Update dann getan ist.
(Bevor die Daten draufkommen^^)
Therapy87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2009, 19:46   #18
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Hi allerseits!
Bei mir ist der Fehler gestern eingetreten, hatte aber davon nie zuvor gehört (und bin seit zwei min deswegen Forenmitglied lol) und bin jetzt dementsprechend perblex. Ein Image habe ich zwar vor langem gemacht, aber aus Platzgründen auf der HDD selbst gespeichert (übrigens eine ST3500320AS Firmw.: SD15 falls es jemanden interessiert). Habe gerade an discsupport@seagate.com geschrieben - bin ja mal gespannt.

Geändert von M3N-HT deluxe (08.05.2009 um 19:49 Uhr)
M3N-HT deluxe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2009, 20:10   #19
EffizienzGuru
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Zitat:
Zitat von M3N-HT deluxe Beitrag anzeigen
Hi allerseits!
Bei mir ist der Fehler gestern eingetreten, hatte aber davon nie zuvor gehört (und bin seit zwei min deswegen Forenmitglied lol) und bin jetzt dementsprechend perblex. Ein Image habe ich zwar vor langem gemacht, aber aus Platzgründen auf der HDD selbst gespeichert (übrigens eine ST3500320AS Firmw.: SD15 falls es jemanden interessiert). Habe gerade an discsupport@seagate.com geschrieben - bin ja mal gespannt.
Willkommen im Forum... auch wenn es ein äußerst schlechter Grund für die Registrierung war

Das ist natürlich ungünstig, ein Image eines Systems auf dem selben Laufwerk zu speichern. Bin mal gespannt, was für eine Antwort von Seagate kommt.
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2009, 22:09   #20
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Benutzerbild von jhonnyX
 
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Herzlich willkommen im Forum auch von mir.
Ich arbeite zurzeit in einem PC Laden. Vor ca. ner Woche haben wir genau dieses Problem bei einem Kunden behoben. Wenn du die Dateien behalten willst und sie wichtig für dich sind, kaufe dir genau die gleiche Platte nochmal und baue den Controler um. Andernfalls musst du auf den Seagate Support hoffen der angeblich ungefär das gleiche macht.
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