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[User-Review] Corsair HX1050 in Cartago´s Review

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Alt 21.10.2011, 23:45   #1
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Standard [User-Review] Corsair HX1050 in Cartago´s Review

Corsair HX1050 Netzteil in Cartago´s Review






Hallo und herzlich willkommen






Das HX1050 ist das leistungsstärkste Netzteil der Professional-Serie des US-amerikanisches Hersteller Corsair.
Zu dieser Serie gehören auch Netzteile mit 650, 750 und 850 Watt, das HX1050 zeichnet sich durch 80Plus Silber Zertifizierung, 7 Jahren Garantie und Kabelmanagement aus
und soll vor allem eins, genug Power bitten.
Und das tut sie mit satten 87,5 Ampere an der 12V Schiene, dazu bedient sich das Netzteil der DC to DC Technologie.


Was bedeutet DC-to-DC?

In den bisherigen Netzteilen werden jeder Spannung, also +3,3V, +5V und +12V, aus den internen AC/AC Wandler erzeugt,
was zu folge hat das jeder Spannung seinen eigenen Wandler und Filtereinheit benötigt.
Nachteile dieses Aufbaus waren öfters auftretende Störsignale und vor allem der Verlust an Wirkungsgrad.
Auch die Spannungsstabilität der einzelnen Schienen musste aufwendig überwacht werden.
Mit DC-to-DC Technologie wird nur eine sehr starke +12V Schiene erzeugt, die mit starken Wandlern und filtern stabilisiert und gefiltert wird,
aus diese +12V Schiene werden nun die beiden anderen Spannungsschienen erzeugt (+5V und +3,3V).
Dafür notwendige Regelelektronik (Regler, Wandler und filter) werden auf eigenen Platinen innerhalb des Netzteils montiert (dazu gibt es später ein Bild des Inneres des Netzteils).

Der größte Vorteil hat diese Technik in ihrer erhöhter Wirkungsgrad und verminderter Anfälligkeit der einzelnen Spannungsschienen gegenüber Schwankungen und Störeinflüsse.



Nun kommen wir zu dem Netzteil selbst und schauen wir uns die technischen Details an:










Schauen wir uns das Netzteil mal von außen an.






























Geliefert wird das NT in einem sehr stabilen Karton, in mit Bildern und technischen Details versehene Umverpackung. Das Netzteil selbst ist noch einmal in einem Samtbeutel verstauch und die modulare Kabel in eigene, verschließbare, Tasche.
Die äußere Verarbeitung stimmt auf jeden Fall, das Netzteil ist nicht tiefschwarz sonder mehr Dunkelgranit.
Anschlussseitig sehen wir 6 schwarze Buchsen für Peripheriegeräte, vier blaue Buchsen für PEG Kabel und die festmontierte Kabel.
Auf andere Seite sehen wir den obligatorischen Anschluss für Stromkabel und den Netzschalter.
Die Lüfterseite des NTs ist mit Längstverstrebungen versehen die, den Lüftergitter muster folgen, mittig ist das Corsair-Logo.
Die fest montierten Kabel sind ummantelt und ausreichend lang, alle steckbaren Kabel sind als flexible Flachbandkabel ausgelegt, hier die Kabeln im Einzelnen.



Fest montierte Kabel:

1 x ATX / BTX Stecker (20 + 4 Pin) 610mm
1 x ATX 12V / EPS Stecker (P4 + P4) 650mm.
2 x PEG Stecker (6 + 2 Pin) 600mm.



Steckbare Kabel:

1 x ATX 12V / EPS Stecker (P4 + P4) 650mm.
4 x PEG Stecker (6 + 2 Pin) 600mm.
3 x Kabel mit je vier 5-Pin Stecker (SATA) 400mm, 550mm, 700mm, 850mm.
3 x Kabel mit je vier 4-Pin 5.25“ Stecker (HDD usw.) 450mm, 550mm, 650mm, 750mm.

Zusätzlich werden zwei Kabeladapter von 4-Pin 5.25“ Stecker auf 4-Pin 3.5“ mitgeliefert.






















Der Lüfter.




Corsair verbaut in diesem Netzteil einen Lüfter aus dem Hause Yate Loon mit der Bezeichnung D14H-12. Die Werksangaben von Yate Loon sprechen dabei von einem Lüfter der bis zu 2800u/min. macht bei maximaler Lautstärke von 48,5db. Wie schnell sich jedoch der Lüfter im Netzteil dreht, weiß ich leider nicht, aber im idle ist das NT praktisch unhörbar nur ein leichtes Luftrauschen ist, aus einer Entfernung von weniger als 20 cm, wahrnehmbar.
Bei Full-load, bei mir erzeugt durch Prime95 und FurMark, ist das Netzteil, wohl gemerkt für mich, jedoch auch aus einer Entfernung von 1 m. noch hörbar. Gut möglich das Ich, durch mein auf absolut „Silentbetrieb“ ausgelegtes System, da ein wenig überempfindlich bin. Der Lüfter an sich ist nie wirklich laut. Das, was ich als störend empfinde, ist das Luftrauschen, was wiederum darauf schließen lässt, dass er mit relativ hoher Drehzahl bei Full-load arbeitet. Dafür ist aber die Regelung sehr gelungen, der Anstieg der Drehzahl wird sehr zurückhaltend vorgenommen dafür ist der Abfall in „idle-modus“ sehr schnell.
Mangels professioneller Messgeräte ist das mein rein Subjektives empfinden und bezieht sich rein auf mein System.












Das Innere:




Wie man den Bildern weiter unten entnehmen kann, ist das Innere des Netzteils sehr sauber aufgebaut, und aufgeteilt.
Die Eingangsfilterung übernehmen insgesamt vier Y-Kondensatoren, zwei X-Kondensatoren, zwei Drosseln, ein MOV (Varistor) und eine Schmelzsicherung. Als PFC/PWM-Controller kommt ein CM6800 zum Einsatz. Die einzelne Spannungsregulatinsmodule für die 3.3V und 5V Leitungen, befinden sich auf eigenen Platinen und werden durch eine Kupfer-Folie abgeschirmt.
Alles wirkt sehr durchdacht und ordentlich, hier ein paar Bilder:





















Testsystem und Tests.



Als Erste stelle ich euch mein Testsystem vor:

Mainboard: Asrock P67 Professional
CPU: Intel Core i7 2600K @ 4,5Ghz bei 1,35V
RAM: 16GB (4x4GB) Corsair Vengeance
Grafik: POV GTX580 TGT
Netzteil: be quiet! P9 850W
HDD: Samsung F3 HD502HJ
Gehäuse: Xigmatek Elysium Super Tower


Wasserkühlung:



CPU: EK WaterBlocks Supreme HF Full Nickel
Grafik: EK WaterBlocks EK-FC 580
Pumpe: Phobya DP-12 400
AGB: Alphacool HF 38 Cape Cyclone 150 V.2
DFM: AC Highflow
Temperatursensoren: 2x Phobya IG/AG
Überwachung: Aquacomputer Aquaero 5 XT
Schnellkupplungen: 4x Koolance VLN3
Schlauch: 16/10 Masterkleer
Als Flüssigkeit diente destilliertes Wasser mit Phobya ZuperZero Clear Concentrate




Für die Tests verwende ich ein Voltcraft Multimeter VC120, als Belastungstests kommen Prime95 und Prime95 + FurMark.
Die vorgeschriebenen Toleranzen sind laut ATX-Norm so:



+3,3 Volt: +/- 4% (3,14 V bis 3,43 V)
+5,0 Volt: +/- 5% (4,75 V bis 5,25 V)
+12 Volt: +/- 5% (11,4 V bis 12,6 V)




Gemessen wurden die +3.3V, +5V, und +12V Leitungen, und das sind die Ergebnisse:




Stabilität +3.3V





Stabilität +5V





Stabilität +12V








Testauswertung:




Wie man den Tabellen entnehmen kann, verhält sich das HX1050 absolut stabil und durch mein System überhaupt nicht gefordert.
Die Laststabilität ist hervorragend und sehr stabil, bei Lastwechsel zwischen Idle und Last sink die Spannung einmalig und verbleibt auf dem wert,
selten habe ich ein NT gesehen der so „stur“ auf einer Spannung verharrt. Es gab keinerlei „rauf/runter“ mit der Spannung
sonder errichte das NT die, ich nenne es „Sollspannung“, und das war es, egal ob der Wechsel von Idle zu Last stattfand oder umgekehrt.






Fazit:




Corsair hat bei HX1050 alles richtig gemacht und bietet ein Netzteil der sehr schön und sauber aufgebaut ist und dessen Verarbeitung und Haptik, auf sehr hohem Niveau liegt.
Die Leistung des Netzteils, mit ihren über 1KW, reicht auch für anspruchsvollste Systeme inklusive CF/SLI. Ich mit meiner, zwar übertakteter, Hardware
vermochte das Netzteil nicht mal ansatzweise ins „schwitzen“ zu bringen. Der verbaute Lüfter ist zwar bei Volllast hörbar aber nie wirklich störend,
da er selbst keinerlei Nebengeräusche erzeugt, nur das Luftrauschen ist bei Volllast wahrnehmbar.
Aber wie schon vorher gesagt vielleicht bin ich einfach durch mein wassergekühltes System zu verwöhnt.
Die gegebenen Anschlussmöglichkeiten sind enorm und meistens mehr als ein User in einem PC benutzt oder braucht.
Corsair hat sich wirklich was Gutes mit dem steckbaren Kabeln einfallen lassen und gestaltet sie als Flachbandkabeln,
das sieht nicht nur sehr gut aus sonder spart platz und ermöglich eine saubere Verlegung der Kabel im Gehäuse.
Für User, die solche ein starkes Netzteil benötigen, kann ich das Corsair HX1050 nur wärmsten empfehlen und vergebe hiermit auch den Cartago´s Review Award in Gold.









Danksagung.
Für die freundliche Unterstützung und Bereitstellung des Testmusters möchte ich mich bei Corsair herzlich bedanken.
__________________
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