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[User-Review] Xigmatek Centauro XTK CB 800W in Cartago´s Review

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Alt 23.01.2013, 16:43   #1
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Standard [User-Review] Xigmatek Centauro XTK CB 800W in Cartago´s Review

Xigmatek Centauro XTK-CB-0800M Netzteil in Cartago´s Review




Hallo und herzlich willkommen.




Heute im Test ist das Xigmatek Centauro XTK-CB-0800M mit 800 W und 80+ Bronze Zertifizierung.



Über Xigmatek.


„Im Gründungsjahr 2005 setzten wir uns das Ziel eine der führenden Firmen der PC Peripherieindustrie zu werden. Harte Arbeit, Erfahrung und Kundenfreundlichkeit legte sich Xigmatek's Leitung als Voraussetzung um dieses Ziel zu erreichen. Das Management verfügt über mehrere Jahre Erfahrung in der PC Thermal- und PC Peripherie Industrie sowie auch der Herstellung und anderer Applikationen.
Den Wachstum führt Xigmatek durch extreme Investitionen in R&D, strategische Allianzen mit Lieferanten und Akademikern, einen Aufbau in den wichtigsten ökonomischen Regionen herbei und verfügt über eine der weltweit hochwertigsten und effizientesten Produktionsstätten.
Wir vereinen die Elite von Produktdesignern, 20 R&D Ingenieuren und Technischen Fachleuten (ein Hauptteam in Deutschland). Voller Stolz und Zuversicht präsentiert Ihnen Xigmatek hoch qualitative Produkte und Service um den Bedarf der Kunden zu decken.
Nicht nur durch die Standardkanäle wie der Markt der CONSUMER und die Distribution von elektronischen Geräten, sondern auch durch die Fokussierung auf neue Verkaufskanäle strebt Xigmatek an, um jegliche Veränderungen und Bedürfnisse zu abzudecken.
Wir verfügen über mehrere Jahre Erfahrung in der IT Thermal- und Peripherie Industrie Branche, was unseren Kunden das Beste, zuverlässigste, umweltfreundlichste und effizienteste Computer Peripherie Produkt bietet und darüber hinaus einen exzellenten, einzigartigen Service um die Bedürfnisse weltweit zu befriedigen.“





Kommen wir nun zum Netzteil und schauen wir uns als Erste die technische Daten.









Schutzschaltungen.









Verpackung, Äußeres und Verarbeitung

Xigmatek liefert das Centauro Netzteil in recht schicker und reichlich bebilderter Verpackung aus.
Alle wichtigen Informationen zum Netzteil sind somit leicht ersichtlich und alle Features sind, leider nur in englischer Sprache, aufgelistet.
Im Lieferumfang befinden sich, außer dem Netzteil natürlich, eine Tasche mit den modularen Kabel, vier Schrauben für die Montage im Gehäuse, vier kleine schwarze Kabelbinder und eine Kurzanleitung.
Das Netzteil selbst ist komplett schwarz, abgesehen von den seitlichen Aufklebern, und recht kompakt. Auch die Lüftergitter, Lüfter selbst und die Anschlussbuchsen für die modularen Kabel sind komplett schwarz gehalten, die Lüftergitter verziert außerdem ein Centauro Logo.
Auf der Rückseite finden wir den obligatorischen Netzschalter und die Strombuchse ansonsten ist die Rückseite komplett mit einem Wabengitter versehen, was der Entlüftung des Netzteils zu gute kommt.
Die Verarbeitung ist sehr gut, das Netzteil weist keine scharfen Kanten auf und alles ist sauber verschraubt inklusive Buchsen für die modularen Kabel.









Xigmatek liefert zu dem Netzteil folgende Kabel mit:









Die Kabel sind wie folgt lang:

20+4 Pin – 50cm
2x 4+4 Pin – 70cm
4x 6+2 Pin PCIe – 50cm
2x SATA – 90cm, wobei der erste Stecker nach 45cm kommt und dann 3 weitere im Abstand von 15cm
2x Molex – 90cm, wie bei PCIe Kabel folgt der erste Stecker nach 45cm und zwei weitere je 15cm, Ende bildet ein FDD-Stecker.
Zusätzlich sind am Netzteil zwei fest angeschlossene, rund 50cm lange, 3 Pin Lüfteranschlüsse, die von der Temperatursteuerung des Netzteils mit geregelt werden.









Alle Kabel, außer den Lüfterkabel, sind ummantelt, leider ist die Ummantelung nicht blickdicht und man kann die Kabel im inneren deutlich sehen. Zwar ist die primäre Funktion solch einer Ummantelung das Verbessern des Luftstroms im Gehäuse aber auch die Optik spielt hier eine nicht unwesentliche Rolle.




Testsystem, Tests und Messungen



Testsystem:

Mainboard: Asus Maximus V Formula
CPU: Intel Core i7 3770K @ 4,2Ghz bei 1,1V
RAM: 8GB (2x4GB) ADATA XPG G Series v2.0 DDR-3 2400MHz
Grafik: Club3D HD7970@ umgebaute Musashi
Netzteil: Xigmatec Centauro XTK CB 800W
SSD: ADATA S510 für OS
HDD: TOSHIBA MQ01ABD075
CPU Kühler: Xigmatek Dark Knight-SD1283 Night Hawk Edition




Da das Netzteil eine Wirkungsgradklasse 80+ Bronze aufweist hier noch mal eine Tabelle des notwendigen Wirkungsgrades für eine Zertifizierung








Hier ein Link zum Xigmatek XTK CB 800W Zertifikat: Zertifikat



Für die Tests verwende ich ein Voltcraft Multimeter VC120, als Belastungstests kommen Prime95 und Prime95 + FurMark. Außerdem muss sich das Netzteil einem 7-tägigen Dauertest unterziehen bei dem in regelmäßigen Abständen die Testprogramme gestartet werden.

Die vorgeschriebenen Toleranzen sind laut ATX-Norm so:







Gemessen wurden die +3.3V, +5V, und +12V Leitungen, und das sind die Ergebnisse:









Wie man sehen kann, liefen alle drei Schienen, sowohl im Idle wie auch unter Last, stets innerhalb der ATX Toleranzen. Auch die Ablufttemperatur, von maximal 44 °C, war absolut in Ordnung.
Der temperaturgesteuerte Lüfter erzeugt genug Luftstrom blieb dabei allerdings nicht unhörbar. Bei voller Last und ab einer Ablufttemperatur von ca. 40 °C konnte man ihn aus eine 0,5m Entfernung wahrnehmen. Zwar verursachte er dabei keinerlei störender Geräusche aber ein hörbares Luftrauschen.
Aus einem Abstand von 1m und mehr konnte man das Luftrauschen kaum noch wahrnehmen.
Der Standby verbrauch lag bei relativ hohen 10W.




Das Innere:

Wie man den Bildern weiter unten entnehmen kann, ist das Innere des Netzteils sehr sauber aufgebaut, und aufgeteilt.
Die Eingangsfilterung übernehmen insgesamt vier Y-Kondensatoren, zwei X-Kondensatoren, zwei Ringkernspulen, ein MOV (Varistor) und eine Schmelzsicherung. Als PFC/PWM Controller kommt ein ST P223 zum Einsatz. Im primären Kanal verwendet Xigmatek nur einen einzigen 390μF 400V Kondensator von Teapo der bis 85 °C ausgelegt ist. Die Leistungstransistoren kommen von Infineon, genau sind es die CoolMOS 20N60C3, verschraubt auf den großen Aluminium Kühlkörper werden sie gut gekühlt.
In sekundären Kanal sind dann wiederum Kondensatoren der Marke Teapo verwendet worden jedoch qualitativ bessere die bis 105 °C ausgelegt sind.
Alles wirkt sehr durchdacht und ordentlich, hier ein paar Bilder:









Lüfter:

Als Lüfter verbaut Xigmatek ein Globe Fan RL4Z S1352512H DC12V 0,33A der maximal mit 1500 u/min laufen kann und eine maximale Luftfördermenge von 119,8 CFM oder über 203 m³/h hat (1cfm=1,699m³/h).
Wie ich schon oben erwähn habe, ist der Lüfter nicht unhörbar aber zur keiner Zeit wirklich störend.










Verbrauchsmessungen:

Werden nachgereicht





Preis.
Der Preis des Xigmatek XTK CB 800W geht, mit knapp 100€, für das gebotene noch in Ordnung.

Aktuelle Preis: geizhals



Fazit.

Das Xigmatek Centauro XTK CB 800W ist durchaus ein gutes Netzteil, sowohl was Verarbeitung wie auch Leistung angeht.
Kleinere Abstriche sind nur bei der Optik der Kabel zu nehmen und der Lautstärke des Lüfters, sofern der PC auf dem Schreibtisch stehen sollte.
Der Lieferumfang ist komplett und es gibt genug Kabel um eine Vielzahl an Komponenten gleichzeitig anschließen zu können. Auch die Länge der Kabel ist mehr als ausreichend.
Summieren wir das Ganze in pro und kontra:


Pro:

- Verarbeitungsqualität
- Leistung und Stabilität
- Modulare Kabel
- Länge der Kabel
- Anzahl der Anschlüsse

Neutral:

- Preis

Kontra:

- Lüfter nicht ganz unhörbar
- Relativ hoher Standby Verbrauch


Für die erbrachte Leistung und die gute Verarbeitungsqualität verdient sich das Netzteil ein Cartago´s Review Award in Silber.








Mein Dank geht an Caseking und Xigmatek für die Bereitstellung des Testmusters.
__________________

Geändert von Cartago2202 (27.01.2013 um 12:06 Uhr)
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