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[User-Review] Acer Aspire 4625G-P824G32Mnks

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Alt 20.08.2010, 18:29   #1
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Standard [User-Review] Acer Aspire 4625G-P824G32Mnks

Hallo Leute,

Es war einmal, vor langer langer Zeit...
Naja, so lange ist es jetzt auch nicht her, zumindest global betrachtet .
Vor geraumer Zeit suchte ich einen Laptop mit folgenden Anforderungen:
  • stabiles Gehäuse
  • mind. 13,3", max. 15,6" , mind. 1366x768 Pixel
  • GBit-LAN für Backups
  • 4 GB RAM
  • Festplatte mit mind. 250 GB, oder SSD mit 120 GB
  • Intel MHD4500 oder ATI HD4xxx/HD5xxx -Grafik
  • lange Akkulaufzeit (>3h)
  • < 3 kg
  • max. 750 Euro

Damals lagen die neuen Acer Timeline-Modelle mit Core i3 in 13" und 14" ganz weit oben im Kurs. Leider sagten mir die meisten Tests bzgl. dieser Notebooks nicht ganz so zu. Des weiteren waren kurzzeitig, vor allem aufgrund der geforderten Akkulaufzeit, diverse Modelle mit Intels C2D SU7300 im Gespräch.

Nach längerem Durchsuchen diverser Händlerportfolios bzw. Testberichten, bin ich bei drei Bodys hängen geblieben: Acer Aspire 4625G (14") , Lenovo ThinkPad Edge (13" bzw. 15") und HP 625 (15"). Letzteres konnte allerdings bzgl. Akkulaufzeit und Soundausgabe (nur Mono, da nur ein Lautsprecher!) nicht überzeugen. Das ThinkPad Edge hat laut diverser Aussagen im Netz ebenfalls -zumindest in der AMD-Version des 13-Zöllers- Probleme mit dem Sound (Fiepen/Rauschen). Blieben also noch die Intel-Version des Edge 13 und der Aspire 4625G über.

Beide Geräte könnten unterschiedlicher kaum sein. Das Edge ist kleiner, bietet weniger Leistung und kann theoretisch 8 h per Akku betrieben werden.
Das 4625G bietet mehr Leistung, ist begrenzt spielefähig, besitzt einen Onboardgrafikchip für den Akkumodus (die dedizierte Grafikkarte schaltet sich dann ab), ist größer, kann aber andererseits mit einem 9000 mAh-Akku versehen werden, wodurch laut Hersteller 10 h Laufzeit möglich wären (der beiliegende 6000 mAh-Akku schafft theoretisch bis zu 6,5 h).

Damit fiel die Wahl auf das Acer Aspire 4625G für schlappe 699 Euro.

Folgende Hardware ist verbaut:
  • AMD® Phenom™ II P820 Prozessor 3x 1,8 GHz
  • 4 GB DDR3-1066
  • 14"-Display mit 1366 x 768 Pixel (Glare)
  • ATI Mobility Radeon HD 5470
  • ATI Radeon™ HD 4250 Grafik
  • 320 GB Festplatte mit 5400 U/min
  • DVD-RW-Laufwerk
  • VGA, HDMI, 4x USB 2.0, Card Reader (MMC/SD/Memory Stick (Pro)/xD-Card), Gbit-Lan, Acer Nplify 802.11b/g/Draft-N
  • 1.3 Megapixel Webcam
  • Microsoft® Windows® 7 Home Premium (64-Bit)
  • 6000 mAh-Akku für theoretisch 6,5 h Laufzeit
  • Maße: 342 (Breite) x 245 (Länge) x 24/25.4 (Höhe vorn/hinten) mm
  • 2.10 kg (mit 6000 mAh-Akku)

Soweit so gut. Der Eine oder Andere wird sich jetzt sicher fragen: Wieso zum Henker nimmt er eine AMD-Zusammenstellung, wo doch die Intel i3/i5-Prozessoren etwas bis deutlich mehr Leistung besitzen?
Ganz einfach: Preis/Leistung.
Der Phenom Mobile besitzt eine TDP von 25 W, der Grafikchip noch einmal etwa 10-11 W. Der i3-330M besitzt eine TDP von 35 W und hat die GPU mit unter dem Heatspreader. Die reale Akkulaufzeit bei vergleichbar großem Akku sollte also ebenfalls auf etwa dem selben Level liegen.
Zudem besitzt man für das kleine Spielchen zwischendurch auch mit dem Onboardchip HD4250 ausreichend Leistung und eine bessere Spielekompatibilität, als mit dem Intel GMA 4700MHD.
Ein weiterer Punkt: Ich mag AMD , also gebe ich der neuen Plattform eine faire Chance (wenn es nicht so ausfällt, wie ich mir das vorstelle, wird das Gerät eben entsprechend getauscht ).



[Stand: 20.08.2010] Das Gerät ist nun geordert und sollte im Verlauf der nächsten Woche bei mir aufschlagen.

[Stand: 31.08.2010] Das Gerät ist nun endlich auf dem Weg zu mir. So schnell werden aus 2-4 Tagen fast zwei Wochen. Sei es drum: ich kann es kaum noch erwarten.

[Stand:01.09.2010] Endlich hat das kleine Acer den Weg zu mir gefunden. Der Ersteindruck ist schon einmal super. Anders als Erwartet, besteht der Barebone nicht vollständig aus Aluminium, sondern ist größtenteils aus Kunststoff gefertigt. Einzig die Deckelrückseite ist mit einer Metalloberfläche versehen. Alles war schön sicher und sauber verpackt. So soll es sein.








Ausstattung und Lieferumfang

Lieferumfang:
  • Acer Aspire 4625G-P824G32Mnks
  • Akku mit 6000 mAH bzw. 66 Wh bzw. 11,1 V
  • Netzteil mit Kabel
  • schwarzes Mikrofasertuch
  • Kurzanleitung
  • Garantiepass
  • Garantieheft mit Notfalltelefonnummern
  • Heftchen mit allen Acer-Standorten in Europa, im Mittleren Osten und Afrika
  • Hinweisblatt für die Erstbenutzung

Ein Windowsdatenträger bzw. eine CD mit Softwaredreingaben liegen nicht vor.

Ausstattung im speziellen:
  • AMD® Phenom™ II Mobile X3 P820 mit 1,8 GHz
  • 4 GB DDR3-1066
  • 14"-Display mit 1366 x 768 Pixel (Glare)
  • ATI Mobility Radeon HD 5470 mit 512 MB DDR3
  • ATI Radeon™ HD 4250 Grafik mit 384 MB DDR2 (laut Acer Produktinfo)
  • 320 GB Festplatte mit 5400 U/min von Western Digital (WD3200BEVT-22A23T0, 8 MB Pufferspeicher)
  • DVD-RW-Laufwerk von Samsung (TSSTcorp CDDVDW TS-U633F)
  • VGA, HDMI, 4x USB 2.0, Card Reader (MMC/SD/Memory Stick (Pro)/xD-Card)
  • Atheros AR5B93 WLAN-Modul
  • Atheros AR8151 PCI-E-GBit-LAN-Adapter
  • 1.3 Megapixel Webcam
  • Microsoft® Windows® 7 Home Premium (64-Bit)
  • 6000 mAh-Akku
  • Maße: 342 (Breite) x 245 (Länge) x 24/25.4 (Höhe vorn/hinten) mm




Das Barebone

Wie bereits erwähnt, besteht das Gehäuse nicht in voller Gänze aus Aluminium (bei dem Preis sicherlich auch nicht mit dieser Hardwarekonfiguration machbar). Lediglich die Deckelrückseite wurde großflächig mit einer gebürsteten und schwarz eloxierten Metalloberfläche versehen. Insgesamt sieht das gesamte Barebone von außen sehr wertig aus.

Die Vorderseite beherbergt, neben diversen Lüftungsschlitzen, lediglich den Card-Reader und die drei Status-LEDs für den Betriebszustand, den Akkuzustand bei der Verwendung des Netzteils und den WLAN-Zustand.

Auf der rechten Geräteseite wurden drei USB2.0-Anschlüsse, das DVD-RW-Laufwerk, sowie die Netzsteckerbuchse verbaut.

Die gegenüberliegende, linke Geräteseite weißt neben der Aussparung für ein Kensington-Schloss noch den Lüfterausgang, einen VGA-Anschluss, einen HDMI-Port, einen GBit-LAN-Port, einen weiteren USB2.0-Anschluss und zu guter Letzt noch je eine Buchse für Line-In und Line-Out auf. Einen ExpressCard-Slot oder eSATA-Port wurde nicht verbaut.

Die Rückseite gibt sich recht unspektakulär, denn hier befindet sich lediglich die Aussparung für den Akku.

Ebenso wenig interessant gibt sich die Unterseite des Aspire 4625G. Unter der Akkuaussparung befinden sich rechts und links zwei kleine Schieber. Der Rechte dient zur Lösung der Akku-Verriegelung, der Linke ist zur zusätzlichen Sicherung des Akkus gedacht. Einmal arretiert, bleibt der verbaute Akkumulator auch bei Betätigung der Verriegelung fest und sicher an seinem Platz.
Darunter wurden noch diverse Lüftungsschlitze, sieben Standfüße, die Wartungsklappe, sowie die spezifischen Kenndaten an die üblichen Stellen verteilt.


Öffnet man den Deckel, fällt sofort die fehlende Displayverriegelung auf. Hier empfiehlt sich eine Neoprenhülle oder etwas Ähnliches, da sonst beim Transport im Rucksack schnell kleinere Gegenstände zwischen Display und Tastaturfläche gelangen können und eine Schädigung möglich ist.
Das Display selbst ist ebenfalls spiegelnd, kann hier allerdings nicht mit meinem alten One C7002-Laptop mithalten- soll heißen: Das Display spiegelt zwar, jedoch nicht so schlimm, wie das 2 Jahre alte Gerät von One.

Der Displayrahmen und die obere, sowie seitliche Tastenfeldumrahmung wurden, im Gegensatz zum Rest des Bodys, mit Klavierlackoptik ausgestattet. Hier sind also Fingerabdrücke vorprogrammiert. Im Ausgleich dafür wurde wohl das schwarzes Mikrofasertuch beigelegt.
Um das etwas in den Rahmen versenkte Display herum wurden insgesamt acht Gummiabstandhalter platziert. Diese dienen in erster Linie dazu, dass das Display im zusammengeklappten Zustand nicht gegen das Tastenfeld gedrückt werden kann.
Des weiteren befindet sich am Displayrahmen oben links ein Mikrofon und mittig des oberen Displayrahmens eine WebCam für Videotelefonie und ähnliches.

Über dem Tastenfeld wurde links der, verhältnismäßig große, Powerschalter platziert. direkt daneben liegen drei Status-LEDs für die HDD-Aktivität, die Caps-Lock- und die Num-Pad-Aktivierung.
Auf der gegenüberliegenden, rechten Seite befinden sich die PowerSmart- und die Auswurftaste des optischen Laufwerks. Dieses besitzt selbst keine eigene Taste zur Öffnung.
Dazwischen wurden zwei "Dolby Home Theater"-fähige Virtual Surround-Lautsprecher verbaut. Darüber kann man zwischen den beiden Displayscharnieren einen Teil des Akkus erblicken. Insofern dieser nicht verbaut ist, klafft zwischen den beiden Scharnieren eine entsprechend deutliche Lücke.

Die Tastatur selbst wurde in üblicher Weise ausgeführt. Die FN-Taste befindet sich erfreulicherweise zwischen der STRG- und Windows-Taste. Einzig die Pfeiltasten auf der rechten Seite sind in ihrer baulichen Ausführung etwas kleiner geraten, als die anderen Tasten. Erwähnenswert wäre an dieser Stelle noch die linke Umschalttaste, denn diese besitzt die selbe Größe, wie die Buchstabentasten und erfordert so die ein oder andere Übungsminute, bis man diese wie gewohnt trifft.

Unter der Tastatur befindet sich, wie nunmehr üblich, das Multi-Gesture-Touchpad, womit man mit mehreren Fingern iPhone-ähnlich arbeiten kann.






Vorinstallierte Software:
  • Windows 7 Home Premium 64 Bit
  • Adobe Reader 9
  • Microsoft Office PowerPoint Viewer 2007
  • Microsoft Works
  • Acer eRecovery Management
  • Acer Updater
  • Acer Video Conference manager
  • Acer Identitätskarte
  • Acer Welcome Center
  • Acer Arcade Deluxe
  • Acer Backup Manager
  • Acer CrystalEye Webcam
  • Acer GameZone (Amazonia, Cake Mania, Chicken Invaders 2, Dairy Dash, Dream Day First Home, Farm Frenzy 2, Galapago, Granny In Paradise, Heroes of Hellas, Spin & Win)
  • Acer System User Guide
  • Acer System User QuickGuide
  • ATI Catalyst Control Center Version 8.713.3.3 vom 20.4.2010
  • EgisTec Shredder
  • EgisTec MyWinLocker
  • eSobi v2 (News-Center)
  • Acer Launch Manager
  • McAfee Internet Security
  • Microsoft Office 2007 Testversion (60 Tage)
  • Norton Online Backup
  • NTI Backup Now 5
  • NTI Media Maker 8
  • Skype Web-Installer
  • Windows Live (Call, Fotogalerie, Mail, Messenger, Movie maker, Writer)



Festplattenkonfiguration:
  • Bereich 1: PQSERVICE -> 13 GB , NTFS, versteckt
  • Bereich 2: System Reserved -> 100 MB, NTFS, versteckt
  • Bereich 3: Acer ->285 GB, NTFS, Systempartition


Komponenteneigenschaften laut Everest/CPU-Z/GPU-Z:
  • Prozessor:
    • HT-Link: 1,8 GHz
    • NB-Takt: 1,8 GHz
    • CPU-VCore: Idle: 0,85 V, Load: 1,037 V
    • L1-Cache: insgesamt 128 KB je Kern
    • L2-Cache: insgesamt 512 KB je Kern
    • Tjmax: 100 °C
  • Akku
    • Kapazität laut Everest: 66,9 Wh
    • 11,1 V (Everest: 10,95 V), 6000 mAh (-> in Bezug auf die Kapazität wären es real etwa 6100 mAH)
  • Mainboard:
    • Acer JM41_DN
    • Phoenix Bios V1.08 vom 27.4.2010
    • PCIe-x8 für Grafikkarte
    • SB750 ist verbaut
  • Arbeitsspeicher:
    • DDR3-1066
    • unganged
    • CL 7,7,7,20, 1T
  • Grafikkarten:
    • HD5470:
      • GPU-Takt: 750 MHz (default: 157 MHz)
      • RAM-Takt: 800 MHz (default: 200 MHz)
      • Speichergröße: 512 MB DDR2
    • HD4250:
      • GPU-Takt: 500 MHz
      • RAM-Takt: 533 MHz
      • RAM-Größe: 320 MB
    • es sind immer bis zu 512 MB des Arbeitsspeichers für die Grafik reserviert



Lautstärke
  • Idle mit HD4250: Kaum bis gar nicht hörbar. Einzig das DVD-Laufwerk ist bei Benutzung mit einem deutlichen Rauschen präsent.
  • Idle mit HD5470: Leichtes, aber nicht nervendes, Rauschen vorhanden, welches bei Benutzung des DVD-Laufwerks untergeht.
  • CPU-Load (egal welche Grafikkarte Idle hinzugefügt wird): Markantes Rauschen auf dem Niveau des Laufwerksgeräusches.
  • Full-Load: Deutliches Rauschen, welches bei fehlender Soundausgabe nach wenigen Minuten nervt.



Temperaturentwicklung nach 30 min

Raumtemperatur: 23,6 °C
Software: GPU-Z 0.4.5/ CoreTemp64 0.99.7
Stressprogramme: LynX 0.5.5, Real-Time High-Danamic Range Image-Based Lightning V1.2 in mehreren Instanzen (rthdribl)
  • Idle CPU: 47°C, HD5470: 42 °C / HD4250: kein Auslesen möglich
  • Idle CPU: 51°C + Load: HD5470: 61 °C / HD4250: kein Auslesen möglich
  • Load CPU: 73 °C + Idle: HD5470: 42 °C / HD4250: kein Auslesen möglich
  • Load CPU+HD4250: CPU= 75 °C, GPU= kein Auslesen möglich
  • Load CPU+HD5470: CPU= 79 °C, GPU= 61 °C



Stromverbrauchswerte

Die nachfolgenden Messwerte gebe einen guten Überblick auf die Leistungsaufnahme des Laptops, sollten aber bis zu einem Gegentest unter Vorbehalt bleiben. Die geringen Unterschiede zwischen der HD4250 und der HD5470 sind aufgrund der sehr eng beieinander liegenden TDP (11-13 W gegenüber 13-15 W) nicht sonderlich verwunderlich. Da das Messgerät aber bereits für das Netzteil allein 7 W anzeigt, kann nicht von 100 %-verlässlichen Werten ausgegangen werden. Ich versuche in nächster Zeit noch einen Gegentest mit einem anderen Gerät vorzunehmen.

Lastmessung mit LinX 0.5.5 und rthdribl V1.2 in mehreren Instanzen
Messgerät: WeTekom PM-30
  • CPU+HD5470@Full Load, Display auf hellster Stufe, WLAN aktiv, Akku voll: 58 W
  • CPU+HD4250@Full Load, Display auf hellster Stufe, WLAN aktiv, Akku voll: 55 W
  • CPU@Full Load, HD5470@Idle, Display auf hellster Stufe, WLAN aktiv, Akku voll: 52 W
  • CPU@Full Load, HD4250@Idle, Display auf hellster Stufe, WLAN aktiv, Akku voll: 51 W
  • CPU@Idle mit HD5470@Idle, Display auf hellster Stufe, WLAN aktiv, Akku voll: 33 W
  • CPU@Idle mit HD4250@Idle, Display auf hellster Stufe, WLAN aktiv, Akku voll: 24 W
  • Laptop aus: < 1 W
  • Energiesparen: < 1 W
  • Laden bei abgeschaltetem Laptop: 33 W



Akkulaufzeit
  • sehr geringe Nutzung, Displayhelligkeit auf kleinster Stufe, DVD-LW abgeschaltet, WLAN deaktiviert: über 6 h real
  • normales Surfen in Foren und sozialen Netzwerken, Displayhelligkeit auf geringster Stufe, DVD-LW abgeschaltet, WLAN aktiviert: knapp 3 h real
  • DVD-Wiedergabe, Display bei maximaler Helligkeit, DVD-LW aktiv, WLAN abgeschaltet: gute 3,5 h real


Akkuladezeiten
  • Mit ausgeschaltetem Laptop: 4 h
  • Im laufenden Betrieb: max. 6 h

Benchmarks
  • 3dMark06
    • mit HD5470: 3953 Punkte (SM2: 1352, HDR/SM3: 1684, CPU: 2067)
    • mit HD4250: 1909 Punkte (SM2: 618, HDR/SM3: 756, CPU: 2077)
  • 3dMark Vantage (über externen 17" TFT)
    • mit HD5470: 1294 Punkte (CPU=4472, GPU=1046)
    • mit HD4250: 257 Punkte (CPU=4357, GPU=195)
  • HDTach:
    • Random Access: 36,6 ms
    • Burst Speed: 196,3 MB/s
    • Average read: 66,8 MB/s
  • HDTune:
    • Read:
      • Minimum: 18,4 MB/s
      • Maximum: 89,6 MB/s
      • Average: 67,5 MB/s
      • Access time: 19,0 ms
      • Burst rate: 119 MB/s
    • Write:nicht möglich, da partitioniert
  • Windows Leistungsindex:
    • Prozessor: 5,4
    • RAM: 5,9
    • Grafik: mit HD4250: 4,4 mit HD5470: 5,1
    • Grafik (Spiele): mit HD4250: 5,4 mit HD5470: 6,2
    • Primäre Festplatte: 5,9




Praxiseinsatz

Das Gerät zeichnet sich zunächst erst einmal durch eine gute Stabilität aus. Sowohl das Display, wie auch die Basiseinheit sind ausreichend stabil. Etwas verwunderlich ist allerdings, dass die Basiseinheit weniger verwindungssteif ist, als das Display.

Die Bildqualität ist im Vergleich zu meinem HP w2207 ebenfalls sehr gut. Die Schriften sind scharf und der Kontrast, sowie die Helligkeit sind im Vergleich zu meinem alten One C7002 je nach Blickwinkel deutlich besser.
Im Gegensatz zu besagtem C7002 besitzt das Acer Aspire 4625G nur eine geringe horizontale Darstellungsabweichung. Lediglich die Helligkeit nimmt nach recht bzw. links etwas ab. Vertikal kommt es dagegen zu deutlicheren Bildveränderungen. Nach oben hin wird die Darstellung deutlich heller, nach unten hin deutlich kontrastreicher mit entsprechenden Farbveränderungen. Beim Öffnen bzw. Schließen des Displaydeckels sollte man darauf achten, dass man mit den Fingern nicht die WebCam berührt. die hinterlässt unschöne Fingerabdrücke und kann die Bildqualität bei Übertragungen mindern. Ebenfalls erwähnenswert ist die Haltefähigkeit der Scharniere. Dreht man den Laptop auf den Kopf, öffnet sich der Displaydeckel etwa 4 cm weit. Dieser magische Punkt findet sich auch beim Schließen: Wird der Deckel bis etwa 4 cm zur Basis hin zusammengeklappt, fällt er ohne Gegenhalt bis hin zur geschlossenen Position. Nicht unbedingt schön, aber zumindest halten die Scharniere das Display in allen anderen Winkeln sicher an seinem Platz.

Da die Tastaturbelegung mittlerweile als Quasi-Standard betrachtet werden kann, konnte ich mich recht schnell an das neue Schreibgefühl mit den Acer-typischen "schwebenden" Tasten anpassen. Im Vergleich zu einer Standardtastatur sind die Anschläge deutlich sanfter und leiser.
Das entsprechende Touchpad lässt sich ebenso leichtgängig und präzise steuern. Die Maustasten besitzen einen deutlichen, aber nicht zu niedrigen Druckpunkt, sind allerdings bei Benutzung durch ein minimalst lauteres Klickgeräusch gekennzeichnet.

Im Bezug auf die Wärmeentwicklung hat sich Acer ebenfalls nicht Lumpen lassen. Einzig bei maximaler Auslastung von Grafikkarte und Prozessor wir der Bereich links zwischen der linken STRG- und der R-Taste etwas mehr als handwarm und der Luftauslass an der linken Seite deutlich, aber nicht zu warm. Ansonsten bleibt das Notebook auch an der Unterseite angenehm kühl.

Mit etwas Kraft verbunden ist das Einstecken des Netzsteckers an der rechten Notebookseite. Dieser lässt sich nur mit deutlichem Druck in die vorgesehene Position bringen. Eventuell lässt dies mit der Zeit ein wenig nach.

Leider gibt es auch weniger erfreuliche Punkte. Darunter zählt die Aktivierung des WLAN-Moduls bei einem Kaltstart. Selbst bei vorheriger Abschaltung per FN-Kombination wird diese nach dem nächsten Kaltstart erneut aktiviert. Somit gehen bei Verwendung des Akkus mit jedem Start wertvolle Laufzeitminuten verloren.

Ebenso unerfreulich verhält sich die Displayhelligkeit. Trotz Einstellung auf minimale Werte wird bei einem Kaltstart das Display zunächst auf einem mittleren Wert eingestellt, nach der Windows-Anmeldung jedoch auf die eingestellten Werte geregelt. Auch hier gehen wertvolle Laufzeitminuten verloren.

Bei Benutzung des Netzsteckers wird zudem immer die dedizierte Grafikkarte aktiviert, selbst wenn per PowerPlay/Energieoption ausschließlich der integrierte Chip ausgewählt wurde.
Des weiteren sind laut Bios 512 MB des Arbeitsspeichers für die Grafik reserviert. Real zeigen sowohl Linux, wie auch Windows 3,75 GB RAM an, was lediglich 250 MB entsprechen würde. Everest gibt dagegen 3,84 GB RAM aus. Dies lässt darauf schließen, dass das Bios diesen Wert entweder bei jedem Start neu aushandelt oder von vornherein lediglich knapp 200 MB vom RAM abzwackt. Eine Einstellung diesbezüglich existiert im Bios nicht, wodurch der physikalische Arbeitsspeicher, trotz ausreichend großem, dedizierten RAM bei Grafikchip und Grafikkarte, fortwährend reduziert ist. Andererseits könnte man mutmaßen, dass diese Arbeitsspeichermenge für den Grafikchipwechsel notwendig ist. Spezifische Angaben darüber konnte ich bisher nicht finden.
In diesem Zusammenhang existiert noch ein weiterer unklarer Punkt: So wirbt Acer auf der Produkthomepage mit 384 MB dediziertem RAM für die Onboardgrafik, laut GPU-Z und Everest sind es jedoch 320 MB.

Der wohl wichtigste Punkte bei einem Notebook ist letztlich doch die Laufzeit im Akkubetrieb. Kritiker können beruhigt sein: Der Acer 4625G hält, was er verspricht. Mit knapp über 6 h Laufzeit bei geringster Helligkeit (über Zuhilfenahme diverser ATI-Catalyst-Einstellungen bzgl. PowerPlay), abgeschaltetem WLAN und Sound ist es, für schlichtes, gemächliches Durchstöbern von PDF- bzw. Office-Dokumenten im Unterricht, eine deutliche Kampansage gegenüber der Timeline-Reihe mit bis zu 8 h Laufzeit, aber dafür geringerer Leistung. Ist das WLAN-Modul aktiv, reduziert sich die Laufzeit mit normalem Surfverhalten auf vergleichsweise geringe, mir persönlich aber vollkommen ausreichende drei Stunden.
Der Laufzeit kommt zudem Acers ePowerManager zugute. Dieses, im Hintergrund laufende Programm schaltet zum Beispiel das optische Laufwerk bei Nichtbenutzung ab, wodurch zusätzlich Strom eingespart werden kann.

Schaut, oder vielmehr hört man sich die verbauten Lautsprecher an, wird schnell klar, dass "Dolby Home Theater" bzw. "Virtual Surround Sound" zwar schöne, werbewirksame Wortgruppen bilden, im wahren Leben aber klanglich nicht im geringsten mit Standard-Stereo-Lautsprechern mithalten können. Der Ton ist etwas hell und besitzt kaum Tiefen. Für den ein oder anderen Film von DVD oder Youtube reicht dies zwar aus, für gehobenere Ansprüche in Richtung BluRay oder Musik sollte man allerdings doch lieber auf externe Lautsprecher ausweichen.


Fazit

Das Acer Aspire 4625G-P824G32Mnks ist genau das, was ich gesucht habe. Das Gerät ist sehr gut verarbeitet, glänzt durch eine gute Laufzeit und bietet dank Dreikern-Prozessor und dedizierter Grafikkarte auch noch ausreichend Leistung für das eine oder andere Spielchen zwischendurch- insofern man keine allzu große Detailanforderungen stellt.
Das Umschalten zwischen den beiden Grafikchips gelingt dank PowerSmart-Taste binnen weniger Sekunden und funktioniert, bis auf die besagte, kleine Unannehmlichkeit bzgl. Netzadapter und dedizierter Grafikkarte, tadellos. Ebenso erfreulich ist die Temperaturentwicklung: Selbst bei maximaler Last braucht man keine Angst um Verbrennungen zu haben. Einzig der Lüfterauslass an der linken Seite ist von deutlich warmer Luft gekennzeichnet, im Akkubetrieb bleibt aber auch hier alles sehr kühl.
Wermutstropfen sind zwar vorhanden, aber nicht gravierend. So wird das Display beim Hochfahren immer auf eine mittlere Helligkeit eingestellt, bis Windows geladen ist. Erst hier greifen dann die zuvor gesetzten Einstellung diesbezüglich und die Helligkeit wird entsprechend der Vorgaben geregelt. Ebenso leidlich ist die automatische WLAN-Aktivierung nach Kaltstarts. Hier wäre ein kleiner Schalter in der Nähe des CardReaders durchaus förderlich gewesen, denn so könnte man die ein oder andere Akkuminute von Beginn an einsparen.

Wägt man alle Punkte an Für und Wider ab, bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen:

Klasse Notebook mit kleinen Mäkelchen, aber insgesamt ein sehr gelungenes Gerät.
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Alt 02.09.2010, 22:17   #2
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Update in Post 1.

Bin zwar noch nicht zu einem abschließendem Ergebnis gekommen, aber bisher spricht das Notebook deutlich für sich. In den nächsten Tagen wird die Akkulaufzeit, Stromaufnahme aus der Steckdose und der praxisnahe Einsatz getestet.

Wenn noch Wünsche oder Benchmarktipps vorhanden sein sollten, immer her damit.
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Alt 10.09.2010, 22:12   #3
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Fertig. Kritiken erwünscht ;-)
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