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LCD- / Plasma-TVs - worauf ist zu achten? FAQ und die Unterschiede

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Alt 02.12.2006, 13:36   #1
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Standard LCD- / Plasma-TVs - worauf ist zu achten? FAQ und die Unterschiede

Bei der Entscheidung zum Kauf eines Flachbildschirms als TV-Ersatz wird man unweigerlich vor die Frage gestellt: LCD oder Plasma-Bildschirm?


Die Folgebeiträge aus der "Entwicklungszeit" habe ich stehenlassen, da sie schon einen guten Einstieg in die Thematik bieten! Viel Spass beim Lesen - Konstruktive Kritik, Verbesserungen, Vorschläge, eigene Erfahrungsberichte... alles gerne hier.





LCD/PLASMA TVs - die Unterschiede
  • Kurzabriss Technik LCD
    Liquid Crystal Displays (Flüssigkristalldisplays) bestehen aus Pixeln, die zwischen zwei optisch transparenten Scheiben (Glas oder Kunststoff) auf die entsprechende Größe nebeneinander positioniert sind. Die Pixel sind dabei wie folgt aufgebaut: Jedes Pixel besteht aus einer Kammer mit Flüssigkristallen, einer Elektrode zur Regelung der Helligkeit und einer Elektrode zur Ausrichtung der Flüssigkristalle in den 3 Subpixeln, die je nach Dicke dann als Farbfilter wirken und nur das polarisierte Licht der entsprechenden Farbwellenlänge hindurchlassen. Das weisse Licht der Hintergrundbeleuchtung (Leuchtstoffröhren) wird somit in der gewünschten Helligkeit und Wellenlänge (Farbe) transmittiert. Das ist auch der grundlgegende Nachteil eines LCDs: Licht wird nicht selbst erzeugt, sondern nur moduliert. Durch die permanente Hintergunrdbeleuchtung kommt der schlechte Schwarzwert zustande.
    Dieser Vorgang wird für jedes einzelne Pixel im Abstand von einigen Nanosekunden durchgeführt, wodurch ein Bild auf dem Schirm entsteht.

    Vorteile verglichen mit Plasma-TVs
  • geringe Wärmeabgabe, kein Lüfter erforderlich
  • höhere Lebensdauer ohne Nachlassen der Leuchtkraft
  • kein Einbrennen eines Bildes möglich
  • höhere Auflösung schon bei kleineren Bildschirmdiagonalen
  • etwas geringerer Stromverbrauch
  • geschätzte Lebensdauer bei 8 Stunden täglichen Betriebs: 20 Jahre
  • besser geeignet zum Anschluss an den PC als Monitor
  • Kurzabriss Technik Plasma
    Wie auch bei LCDs besteht das Display aus Pixeln, die wiederum aus 3 Subpixeln bestehen. Allerdings beinhalten diese Kammern keine Flüssigkristalle und "Farbfilter", sondern die Edelgase Neon, Xeon und auch Helium. Die Wände der Kammern sind mit Phosphor beschichtet.
    Wird nun eine Spannung angelegt, emittieren die Gase UV-Strahlung, die wiederum das Phosphor zu Emission von Strahlung anregt. Die Strahlung des Phosphor hat nun die entsprechende Farbwellenlänge. Je nach Dauer (Aufrechterhaltung der Emissionen) ergibt sich der Helligkeitswert der Farbe, durch additive Farbmischung (das gleichzeitige "Zünden" der 3 Subpixel) entsteht die Farbe selbst.
    Das Phosphor ist die Schwachstelle der Plasma-TVs: Die Wirkung lässt im laufe der Zeit nach, die Farben verblassen. Da aber keine Hintergrundbeleuchtung vorhanden ist, glänzen diese Panels mit sattem Schwarz.

    Vorteile verglichen mit LCD-TVs
  • größere Bildschirmdiagonalen möglich (bis 71 Zoll, ca. 180cm)
  • schnelleres Antwortzeit-Verhalten der Pixel als bei LCDs, geringe Nachzieheffekte (bessere Reaktionszeit, kein "motion blur")
  • deutlich besserer Schwarzwert als bei LCD-TVs
  • bei selber Größe günstiger
  • höhere Leuchtdichte, besserer Kontrast und größere Anzahl darstellbarer Farben (auch trotz Verringerung im Laufe der Jahre immer noch besser als jedes LCD-Display)
  • geschätzte Lebensdauer bei 8 Stunden täglichen Betriebs: 15 Jahre
  • Empfehlung für Cineasten




Anschlussmöglichkeiten im Detail
  • SCART

    Da ein SCART-Kabel eine analoge Verbindung ist, bei der analoge Signale des Zuspielers (z. B. VHS-Videorekorder) an den Fernseher übertragen werden, kann ein gutes Kabel die Bildqualität, insbesondere gegenüber billigen, enorm steigern. Wobei das Bild mit einem guten Kabel insgesamt ruhiger und ausgewogener, in manchen Fällen sogar etwas schärfer erscheint.





  • RGB

    Beim RGB-Signal werden die sogenannten Primärfarben rot, grün und blau jeweils in einem eigenen Kanal übertragen.







  • DVI

    Digital Visual Interface (DVI) ist eine Schnittstelle zur digitalen Übertragung von Videodaten. Im Computer-Bereich entwickelte sich DVI zu einem Standard für den Anschluss von hochwertigen TFT-Bildschirmen an die Grafikkarte eines PCs.







  • VGA D-Sub

    Der analoge Standard der Bildübertragungsschnittstelle im PC-Bereich.





  • S-Video (S-VHS)

    Die Bezeichnung S-VHS wird oft fälschlicherweise für S-Video benutzt, S-VHS ist aber bekanntlich ein Videoband-Aufzeichnungsverfahren, während S-Video die Beschaffenheit des Signalwegs in Kabeln und Steckern beschreibt. Die Steckerform für S-Video ist der sogenannte Hosidenstecker, der die Trennung von Luminanz (Schwarz-Weiß-Signal) und Chrominanz (Farbsignal) möglich macht.




  • FBAS Composite

    Eine Trennung in Luminanz und Chrominanz besteht nicht - daher nur ein einfacher Chinch-Stecker, durch die nötige Umwandlung des Signals allerdings deutlich schlechtere Bildqualität zur Folge.








  • HDMI

    High Definition Multimedia Interface (kurz HDMI) ist eine Mitte 2003 neu entwickelte Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten (Musik, Filme; Verbindung des PC zum Monitor) und liegt seit dem 23. Juni 2006 in der Version 1.3 vor.






Empfohlene technische Daten/Merkmale:
  • realer Kontrast:
  • LCD: mindestens 1000:1
  • Plasma: mindestens 10000:1
  • Helligkeitswerte:
  • LCD: mindestens 500cd/m²
  • Plasma: mindestens 1100cd/m²
  • Auflösung:
  • LCD: mindestens 1366x768px
  • Plasma: mindestens 1024x768px
  • Anschlüsse:
  • mindestens 1x HDMI (besser 2)
  • Scart
  • VGA
  • S-Video
  • YUV
  • Die digitalen Anschlüsse (DVI, HDMI) sollten dringend HDCP-Unterstützung bieten!
  • Allgemeines:
  • Plasma-TVs sind nur als TV-Gerät sinnvoll - aufgrund der geringeren Auflösung und sehr großen Bildschirmdiagonalen als PC-Monitor denkbar ungeeignet. Ein LCD als PC-Monitor ist ebenfalls kritisch: Wird ein Gerät für das Arbeiten über den PC auf dem LCD gesucht, ist eine weitere Recherche notwendig. Das würde hier den Rahmen sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es gibt sehr wenige Geräte, die uneingeschränkt auch als PC-Monitor verwendet werden können. Die Probleme sind "Overscan" und das "Scaling" der Auflösungen.
  • Wahlweise einen integrierten DVB-Tuner.




Links:




Liste monitortauglicher LCD-TVs:

Die im folgenden aufgelisteten LCD-TVs erlauben die Ansteuerung in nativer Auflösung über den PC (1:1 Pixel-Mapping).
  • Alle Samsung HD-ready-TVs mit 1366x768 WXGA-Auflösung, allerdings nur über analoges VGA-Kabel.
  • Fast alle LG-TVs, sowohl analog als auch digital (DVI)
  • Alle DELL LCD-TVs
Ein weiteres Problem ist die Grafikkarte: Diese sollte optimalerweise 1366x768px bei 50Hz darstellen können - oftmals können aber nur 1360x768px dargestellt werden - die paar Pixel fehlen dann und geben unter Umständen einen kleinen schwarzen Rand und/oder schneiden das Bild ab. Mit Powerstrip können vor allem nVidia-Karten besser an die Bedürfnisse (zum Beispiel die 50Hz-Ausgabe) angepasst werden. Das hat jedoch auch nur für den analogen VGA-Eingang Gültigkeit. Der DVI-Eingang verarbeitet Material in 60Hz. ATI-Karten liefern allerdings das bessere Bild, da die nVidia-Karten der 7er-Generation zu einem Magentastich neigen.




Glossar:
  • Übertragungsstandards PAL und HDTV
    Das Phase Alternating Line-Verfahren, kurz PAL, ist ein Verfahren zur Farbübertragung beim analogen Fernsehen. Es wurde mit dem Ziel entwickelt, das Problem der unästhetischen, störenden Farbton-Fehler im NTSC-Verfahren zu lösen. Grundlegend für das Verfahren ist der Gedanke, dass zwei aufeinanderfolgende Bildzeilen mehr Ähnlichkeiten aufweisen sollten als Unterschiede, weil Bilder aus Flächen bestehen. Der technische Kniff, die Farbe jeder zweiten Bildzeile zur vorhergehenden um 180° phasenverschoben (darum der Name) zu übertragen, ermöglicht es, auf der Empfängerseite durch Verrechnung der beiden Zeilen einen eventuell auftretenden Farbton-Fehler in einen Farbsättigungs-Fehler umzuwandeln. Ein Fehler der Farbsättigung ist für den Menschen wesentlich schwerer wahrzunehmen als ein Farbtonfehler. Zusätzlich ist die räumliche Auflösungsfähigkeit des menschlichen Sehsystems für Farbinformationen gegenüber derjenigen für Helligkeitsunterschiede deutlich geringer, so dass die halbierte vertikale Auflösung der Farbe, die das Verfahren mit sich bringt, nicht auffällt. PAL wird vor allem in Europa benutzt, aber auch in Australien, Südamerika und vielen afrikanischen und asiatischen Ländern.

    Die Vorteile des nun in den Markt drängenden HDTV-Standards werden nach einem Blick auf folgende Grafik schnell klar:


    High Definition Television (HDTV, engl. für hochauflösendes Fernsehen) ist ein Sammelbegriff, der eine Reihe von Fernsehnormen bezeichnet, die sich gegenüber dem herkömmlichem Fernsehen (Standard Definition, SDTV) durch eine erhöhte vertikale, horizontale und/oder temporale Auflösung auszeichnen.

    „HDTV“ sollte nicht mit 16:9 oder digitalem bzw. digitalem terrestrischen Fernsehen DVB verwechselt werden, wie es durch die gemeinsame Einführung in manchen Ländern geschieht. Allerdings ist genau deshalb ein HDTV-Gerät interessant: Programme die per DVB ausgestrahlt werden, erlauben den HD-Fernseh-Genuss.

  • DVB
    Digital Video Broadcasting, Übertragungsstandard für Digitales TV nach dem MPEG-2-Standard. DVB regelt nicht nur die Codierung von Bild und Ton, sondern berücksichtigt auch die Übertragungstechniken (Kabel, Satellit, Sendeturm usw.) und die Zugangsberechtigung bei Verschlüsselung (CA, Conditional Access). Die Datenrate ist bei DVB variabel und kann von 1,5 Mbit/s (geringe Anforderungen) bis 24 Mbit/s (HDTV) betragen.

  • TFT
    Thin Film Transistor, ein technisches Qualitätsmerkmal mit dem sich hochwertige LCD-Displays auszeichnen. TFT-Panels reagieren schnell auf Bewegungen und helfen so, unschöne Nachzieheffekte zu verringern.

  • HDCP
    HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection) ist der Kopierschutz für die neuen digitalen Videoschnittstellen DVI und HDMI. Nur wenn HDCP korrekt vom Hersteller in beiden verbundenen Geräten implementiert wurde, ist für Videodaten ein problemloses Funktionieren der Interfaces DVI und HDMI sichergestellt. Für die Zukunft ein notwendiges "Übel".
    Hat die Quelle kein HDCP (z.b. DVI vom PC) ist es völlig egal, ob das Display HDCP versteht oder nicht. Hat die Quelle dagegen HDCP (z.b. BluRay Player), dann muss das Display ebenfalls den HDCP Handshake verstehen, sonst wird kein Bild angezeigt (Problem bei vielen LCDs, Beamern und Plasma-Panels von vor 2005).
    Wichtig: HDCP entwickelt sich gerade (Q3 2006) zum totalen Fiasko. Der HDCP Handshake zwischen Geräten ist mehr als instabil und die Industrie hat schon insoweit nachgegeben als das HD-DVD und BluRay erstmal auch analog über YUV in vollem HD übertragen werden dürfen.


  • Dynamischer/echter Kontrast
    Der dynamische Kontrast ist der echte/reele Kontrastwert mit 5 multipliziert. Leider ist der Kontrast keine aussagekräftige Größe, da er nur den Unterschied zwischen einem Schwarzen und weissen Pixel zeigt. Er gibt aber keinerlei Auskunft, über die möglichen Abstufungen dazwischen, also der Feinheit der Übergänge (Gamma-Wert). Ein hoher Gammawert führt zu einem lebendigen und somit besseren Bild, dieser wird allerdings nicht (oder nur selten) auch angegeben.

  • HD-ready?
    Das "HD ready"-Siegel der EICTA bezeichnet eine Mindestnorm, die Hersteller umsetzen sollten, wenn ihr Gerät diese Spezifikationen durch das Logo anpreist. Die technischen Anforderungen ermöglichen den HDTV-Genuß und sind wie folgt definiert:
  • Das Display oder der Panel-Prozessor muss mindestens eine native Auflösung von 720 Pixel in der Vertikalen bei einem 16:9-Format aufweisen. Es müssen also physisch 720 Pixel vertikal vorhanden sein.
  • Es muss entweder ein analoger YUV (YPbPr) (auch Componenten-Video) oder ein digitaler DVI oder HDMI (mit Kopierschutz HDCP) Eingang vorhanden sein.
  • Die HD-Videoeingänge müssen die Formate 1280x720 bei 50Hz und 60Hz progressive ("720p", Vollbilder) sowie 1920x1080 bei 50Hz und 60Hz interlaced ("1080i", Halbbilder) verarbeiten können.
  • Die digitalen Eingänge DVI und HDMI müssen den Kopierschutz HDCP unterstützen.
  • HDTV-Geräte müssen genau folgendes Logo tragen! Beim Kauf unbedingt darauf achten:

  • Full HD
    Full HD bezeichnet Geräte, die das Format 1920x1080 bei 50Hz und 60Hz interlaced ("1080i") verarbeiten können. Erhältlich bei Geräten ab 37".

  • Scaler
    Scaler übernehmen die Funktion der Umwandlung der Frequenz und Auflösung für natives 1:1-Mapping der Quelldaten auf den Monitor. Sehr gut - sehr teuer. Alles Wissenswerte darüber findet sich hier.
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Geändert von dracoonpit (03.07.2008 um 11:08 Uhr) Grund: Update.
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Alt 02.12.2006, 15:32   #2
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Ich kann dir mal den Test hier empfehlen ist sehr interessant.
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Alt 03.12.2006, 18:51   #3
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Super dracoonpit!
Allerdings habe ich da mal eine Frage:
Du gibst als Vorteil der Plasmas an, sie seien günstiger. DAs kann ich nicht finden. Die Preise sind nahezu identisch, v.a. wenn man bedenkt, dass man keine volle HD-Auflösung hat, was bei einem FLat-TV ja eigentlich essentiell ist.
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Alt 03.12.2006, 19:58   #4
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Ich würde es definieren mit "günstigerer Preis pro Zoll Bildschirmdiagonale" oä

Zu den Größen. Ich habe mal schnell bei Geizhals die aktuell größten gelisteten Fernseher gesucht:

Plasma: 71"
LCD 65"

Die Preise bitte nicht beachten das ist nur was für Lottomillionäre..

Und schreib oben nicht "Technik TFT" sondern "Technik LCD" und statt "LCD/PLASMA TFTs - die Unterschiede" "LCD/PLASMA TVs - die Unterschiede" wäre in meinen Augen besser.
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Alt 04.12.2006, 07:39   #5
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Auf chip.de gibt es zur Zeit einen, wie ich finde, recht informativen Bericht, in dem kurz angerissen wird, worauf man unbedingt achten sollte. Zudem gibt es einige Modellempfehlungen.
Schau einfach mal hinein, vielleicht nutzt es Dir ja etwas.

@vorher
So richtig perfekt ist Dein Bespiel nicht, denn Dein Plasma kostet glatt doppelt so viel wie das LCD und ist lediglich 6'' größer.
Allerdings hast Du und v.a. dracoonpit trotzdem Recht. Wenn man in die Preisklasse zwischen 1000 und 1500€ geht, sieht man, das LCDs geringfügig teurer sind.
__________________

Geändert von Skyman (04.12.2006 um 07:43 Uhr)
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Alt 04.12.2006, 08:59   #6
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Die Preise nähern sich mittlerweile schon an - so gravierend wie noch vor 1 bis 2 Jahren sind die Unterschiede nicht mehr.

Ich werde aber noch versuchen in Erfahrung zu bringen, wie es die Plasmas schaffen, trotz der geringeren nativen Auflösung ein so gutes Bild hinzubekommen...

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto deutlicher wird ein Fakt: Will man ein LCD auch als vollwertigen PC-Monitor betreiben und wirklich gutes Bild (so wie mit einem TFT), gibt es nur ganz wenige Modelle die man zum Kauf in Betracht ziehen kann.

Das ist echt ein wenig ärgerlich, da die sehr teuer sind.
__________________

Geändert von dracoonpit (05.12.2006 um 19:39 Uhr)
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Alt 05.12.2006, 10:01   #7
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Zitat:
Zitat von dracoonpit Beitrag anzeigen
Danke.

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto deutlicher wird ein Fakt: Will man ein LCD auch als vollwertigen PC-Monitor betreiben und wirklich gutes Bild (so wie mit einem TFT), gibt es nur ganz wenige Modelle die man zum Kauf in Betracht ziehen kann.

Das ist echt ein wenig ärgerlich, da die sehr teuer sind.
Das habe ich dir ja schon gestern im ICQ zu erkennen gegeben... beim LCD Kauf sollte man wahrlich nicht sparen, sonst kann die Enttäuschung sehr groß sein...
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 10:05   #8
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Eigentlich dürfte man zur Zeit gar kein Gerät kaufen. Die Technik ist noch nicht ausgereift, die Standards noch nicht sinnvoll umgesetzt.
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dracoonpit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 10:30   #9
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Chibu bringt es auf den Punkt. Der preisliche Unterschied zwischen Plasma und LCD wird zwar immer kleiner, aber beim LCD greift man halt öfter mal "daneben" bzw muss sich, wenn man ein vergleichbar gutes Bild haben will, doch schon an den teureren Modellen orientieren.

Fest steht zumindest: Wahllos den günstigsten LCD greifen (wie man das z.B. bei einem Computer-CRT inzwischen durchaus machen kann), sollte man lieber nicht.

Danke an Pete für den ersten Post
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The remainder is an unjustifiable egostical power struggle at the expense of the american dream, of the american dream,of the american...
bert000l ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 10:38   #10
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Ein Plasma als Monitor fällt aber leider ganz raus... Die Auflösung ist zu schlecht, bei den Bildschirmdiagonalen... Das ist ja der Mist. Ich seh schon, es gibt doch kein Weihnachtsgeschenk für mich
__________________
dracoonpit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 10:44   #11
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Doch doch... du kannst schon heute einen LCD kaufen, der annähernd alles bietet, was eine LCD haben muss.... wie z.B. den hier ... jaaa, ich weiss... der Preis ist heiss.
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 10:47   #12
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Puuh - allerdings.

Auch gibt es noch eingige andere Tücken, die mit der nativen Auflösung, der Auflösung des ausgestrahlten Signals und den "Scalern" dazwischen zu tun hat.

Ihr könnt gespannt sein Das muss alles auch noch irgendwie hier rein...
__________________

Geändert von dracoonpit (06.12.2006 um 08:57 Uhr)
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Alt 05.12.2006, 11:05   #13
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Zitat:
Zitat von dracoonpit Beitrag anzeigen
Auch gibt es noch eingige andere Tücken, die mit der nativen Auflösung, der Auflösung des ausgestrahlten Signals und den "Scalern" dazwischen zu tun hat.
Du benennst den springenden Punkt, der normale LCD's und eben gute LCD's unterscheidet... genau das ist der Grund, warum manche LCD's mal 1.000 Euro mehr kosten.

Im TV integrierte Scaler kann man auch gleich getrost vergessen. Auch da muß man tiefer in die Tasche greifen um eine deutliche Bildverbesserung zu spüren.
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 17:36   #14
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Zitat:
Zitat von dracoonpit Beitrag anzeigen
Eigentlich dürfte man zur Zeit gar kein Gerät kaufen. Die Technik ist noch nicht ausgereift, die Standards noch nicht sinnvoll umgesetzt.
Ach, so kann man das auch nicht sagen, dann könnte man ewig warten. Ich (bzw. wir) haben letztes Jahr zu einem Sony Bravia 32" LCD gegriffen, womit wir sehr zufrieden sind.
BigKahuna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 19:15   #15
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Wie siehts denn da mit dem Anschluss des PCs dran aus?

Veröffentlichung!
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dracoonpit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2006, 05:52   #16
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Man könnte aber auch noch warten, was ich dracoon gestern auch gesagt habe, bis Samsung oder Toshiba die ersten Laser-TV's auf die Welt bringen (Weihnachten 07).

Diese sind bei einer Größe von 127cm halb so teuer wie ein Plasma (ca. 800€) und bieten keine der heutigen Bekannten Schwachstellen, die man von LCD oder Plasma kennt. Die verwenden Laserdioden, die mit einer Rückprojezierung das Bild erzeugen und damit ziemlich intensive und lebensechte Farben erzeugen!
Toby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2006, 06:24   #17
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Zitat:
Zitat von perdlox Beitrag anzeigen
Man könnte aber auch noch warten, was ich dracoon gestern auch gesagt habe, bis Samsung oder Toshiba die ersten Laser-TV's auf die Welt bringen (Weihnachten 07).

Diese sind bei einer Größe von 127cm halb so teuer wie ein Plasma (ca. 800€) und bieten keine der heutigen Bekannten Schwachstellen, die man von LCD oder Plasma kennt. Die verwenden Laserdioden, die mit einer Rückprojezierung das Bild erzeugen und damit ziemlich intensive und lebensechte Farben erzeugen!
Alles richtig, was du sagst, jedoch sollte man darauf hinweisen, dass die Laser-TV's in etwa die halbe Tiefe eines Röhren-TV's haben und somit schon wieder nicht mehr ganz so elegant aussehen wie ein LCD oder Plasma.
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2006, 13:00   #18
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Sollten die Preise aber wirklich so günstig sein, kann man Erwarten, dass durch die neue Konkurrenz die Preise für LCDs/Plasmas stärker sinken als ohne. Das begrüsst der Konsument natürlich!
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dracoonpit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2006, 13:11   #19
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Werden sie so oder so... denke mal, was ein 32" LCD noch vor einem Jahr gekostet hat...

Ich denke eher, dass die Plasmas dann der Vergangenheit angehören.
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2006, 13:33   #20
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Zitat:
Zitat von Chibu Beitrag anzeigen
Alles richtig, was du sagst, jedoch sollte man darauf hinweisen, dass die Laser-TV's in etwa die halbe Tiefe eines Röhren-TV's haben und somit schon wieder nicht mehr ganz so elegant aussehen wie ein LCD oder Plasma.
ABer mal ganz ehrlich...mir wäre das egal

Wenn für dich je dünner = eleganter wirkt, dann darfst du dir ja keinen Fernseher mehr Kaufen, bis wir Technik ala Stargate Atlantis besitzen...einfache Plastikscheibe, die gestochen scharfe Bilder liefert

Das ist meine Meinung
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