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Selbstbau einer Makrobleuchtung für kleines Geld

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Alt 14.01.2008, 18:42   #1
EffizienzGuru
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Benutzerbild von Black Sheep
 
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Standard Selbstbau einer Makrobleuchtung für kleines Geld

Grüß Euch,

ich hab mir die Tage Gedanken gemacht, wie ich eine passende Beleuchtung für Makro bzw. Supermakros bekomme. Da besteht ja das Problem, dass das Objektiv nur wenige cm vom Objekt entfernt ist und so der interne Blitz nicht nutzbar ist. Sei es bei einer Kompaktkamera die eine Nahgrenze von bis zu 1cm hat oder einer DSLR mit einem per Retroadapter angebrachten Objektiv.

Ich wollte so wenig wie möglich ausgeben und dafür ein gutes Ergebnis erzielen. Nach langem suchen habe ich endlich beim Conrad LED`s gefunden, welche einigermaßen an Tageslichtfarbe grenzen. So erspart man sich einen mühsamen Weissabgleich.

Geplant war, dass ich in eine Box einen Trafo einbaue, den mit einer Spannungsreglerplatine verbinde, um so eine konstante Spannung zu erhalten. Leider erwies sich die Reglerplatine als defekt, darum hab ich nun ein anderes NT nehmen müssen und hab kurzerhand ein Poti dazwischengeklemmt. Zwar nicht die elegante Lösung aber effektiv.

Ziel war es auch die 3 LED`s einzeln anzuschalten um so im Falle eines Falles eine ideale Beleuchtung zu erzielen.

Hier mal ein Pic vom bereits fertigen Teil, jedoch noch mit der Spannungsreglerplatine die ja wie gesagt noch ausgetauscht wurde. (Mich hats nicht gefreut neue Fotos zu schiessen^^)

Drauf Klicken für MEHR Grösse.




die LED`s sind kurzerhand verlötet und mit Isolierband an ein Stück Starkstromkabel gebunden, welches sozusagen als Stativ dient:



Die Zahlen sind dazu da, damit ich je nach verwendeten Menge der LED`s (1-3) die richtige Spannung manuell einstellen kann.

bei Beleuchtung sieht das ganze dann so aus:



Der "Brennpunkt" der LED`s ist bewusst etwas höher gewählt um so waagrechter Fotografieren zu können. Ansonsten wär ja das Objektiv im Weg Die LED`s werden aber höchst wahrscheinlich noch flach geschliffen um einen weiteren Abstrahlwinkel zu erlangen.

das erste Testfoto hab ich eh schon gepostet, aber hier nochmal:




Mehr bzw besser abgestimmt ist momentan noch schwer, da ich noch auf den Retroadapter warten muss und es somit noch etwas wackelig ist kamera und Objektiv zusammen auszurichten.
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Alt 23.01.2008, 20:27   #2
EffizienzGuru
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So mal ein kleines Update:

Wie immer klick für volle Auflösung.

Endlich ist mein ersehnter Retroadapter eingetroffen.




Gleich mal angeschraubt und den Objektivdeckel freihand mit Blitz abgelichtet:



Dann mal ne Nahaufnahme meines Chronographen:




Soweit so gut. Ich hab mir noch zusätzlich um 1€ ein Objektiv der Marke Soligor in der Bucht geschossen. Beabsichtigt ist das als "dauerhaftes" Makroobjektiv zu nutzen und nur für extremes Makro das Kitobjektiv zu nutzen.



Das einzige wo es gehakt hat, der Retroadapter ist mit einem 58mm Gewinde versehen und das Soligor hat ein 52mm Gewinde. Aber wie der Zufall es so will ist der Vorsprung am Objektiv ideal das man den Retroadapter einfach mit etwas Druck drüberstülpen kann und es hält wunderbar



Und hier mal ein Vergleich zwischen Soligor und Kitobjektiv bei gleicher Brennweite und Blende. Alles freihand mit integrierten Blitz:

Kitobjektiv:




Soligor:




Find die Qualität des alten Objektivs eigentlich sehr gut
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Alt 23.01.2008, 20:30   #3
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Schön
Hast du mal ein Foto mit montierem Objektiv inkl Retroadapter, damit sich jeder bildlich vorstellen kann, wie genau das funktioniert?

Danke und Gruß Jan
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Alt 23.01.2008, 21:28   #4
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Türlich hier mal das Kitobjektiv in Normalstellung:



und hier mittels Retroadapter auf umgekehrter Stellung:




Der Grund warum ich ein altes manuelles Objektiv wollte ist die Blende. Beim Kitobjektiv muss man es vorher im Menü einstellen, abblenden und während abgeblendet wird das Objektiv abstecken und umdrehen, so bleibt die eingestellte Blende aktiv.

Beim manuellen kann ich bequem die Blende auf einen fixen Wert einstellen.
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