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[UserReview] Sandisk Sansa e270 6GB, oder: auch der schönste Apfel hat oft einen Wurm

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Alt 16.12.2006, 21:44   #1
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Standard [UserReview] Sandisk Sansa e270 6GB, oder: auch der schönste Apfel hat oft einen Wurm


Sansa e2**, hier e270: Apples Fundament gerät ins Wanken.






1. Einleitung

Mit der Zeit steigen die Ansprüche - Und nichts ist perfekt

Diese zwei Schlagworte erklären in etwa, warum ich mir einen neuen MP3-Player zugelegt habe. Mein alter iPod mini war mir richtig ans Herz gewachsen, direkt nach meiner Freundin der wichtigste Alltagsgegenstand in meinem Leben. Deshalb fiel mir der Entschluss, den mini zu verkaufen auch nicht wirklich leicht. Die intuitive Menüführung und Bedienung, das Jogwheel, iTunes, das Design... all das sollte mein neuer musikalischer Begleiter auch haben.

Nun kam gerade der iPod nano 2G auf den Markt: Ein ultraflacher Player, der eigentlich wie ein würdiger Nachfolger zum mini schien. Doch beim Blick auf den Preis musste ich dann doch erstmal die Brille putzen: 150€ für 2GB auf einem Player, der bis auf das Farbdisplay keine wirklichen Veränderungen aufweisen konnte?

Also schweifte mein Blick weiter durch etliche Magazine und Internetseiten, bis ich durch unseren Guru xe3tec auf den Sansa e270 von Sandisk stieß. Sandisk war mir von meinem Amerika-Trip im letzten Jahr noch gut in Erinnerung geblieben - schließlich arbeitete mein Host-Dad dort. Also beschloß ich mir den Sansa einmal genauer anzugucken.

Auf den ersten Blick sehr edel, überraschte mich der Sansa vor allem durch sein Preis/Leistungs-Verhältnis. Einen Multimedia-Flashplayer in edlem Design und 6GB für unter 150€? Das klang zu schön um wahr zu sein.

Ohne weitere Reviews oder Meinungen zu durchstöbern, bestellte ich mir den Sansa bei Amazon. Einen Tag später trudelte ein kleines Päckchen bei mir ein. Die nächsten 8 Stunden verliefen eher monoton, selbst meine Freundin hatte keine Chance mehr, Kontakt zu mir aufzunehmen. Der Sansa hatte meine volle Aufmerksamkeit:
Würde er meinen iPod mini würdig ersetzen, würde er sich im Vergleich zur neusten Produktpalette aus dem Hause Apple tapfer schlagen, oder würde er am Montag mit der Post wieder zur Amazon-Lagerhalle zurückreisen?








2. Technische Daten & Zubehör

Überblick
  • 6GB Flashspeicher
  • Schlankes Design (Abmessungen: 89 x 44 x 13 mm / Gewicht: 75,00 g)
  • 1.8 Zoll TFT Farbdisplay (220x176)
  • Robuste Flüssigmetallrückseite bietet große Belastbarkeit und Zerkratzresistenz
  • Erweiterbar mit microSD-Card (SanDisk microSD™ - TransFlash) auf bis zu 8GB
  • 20 Stunden Akkulaufzeit
Weitere Features
  • MP3, WMA und Audible-Format Wiedergabe
  • Sprachaufnahme
  • Unterstützt Musikabonnements
  • Clickwheel für einfache Navigation
  • Videowiedergabe und Diashowoptionen
Systemanforderungen
  • Windows XP
  • Windows Media Player 10+ oder ähnlicher Mediaplayer
  • Intel Pentium Class PC oder besser
  • CD-ROM Laufwerk
  • USB 2.0 Schnittstelle
Technisches
  • Stromversorgung: wiederaufladbarer, austauschbarer Lithium-Ionen Akku
  • Unterstützt SanDisk TrustedFlash und Gruvi Content Karten
Mitgeliefertes Zubehör
  • Kopfhörer
  • USB 2.0-Kabel
  • Treiber-CD (inkl. Bedienungsanleitung im PDF-Format)
  • Kurzanleitung
  • Reiseetui
  • Trageschlaufe



3. Optik, Haptik und Bedienung

Der Sansa ist kleiner, als man denkt: knapp 90mm lang und 45mm breit, ist er in etwa so lang wie ein Finger und so breit wie eine Streichholzschachtel. Deshalb ist es für Jemanden, der von einem iPod mini umsteigt, auch zunächst schwer, sich an die kleinen Maße zu gewöhnen. Meiner Meinung nach ist der Verkleinerungswahn ein Schritt in die falsche Richtung. Im Gegensatz zum iPod nano liegt der Sansa nur deshalb griffig in der Hand, weil die Aluminiumverkleidung auf der Rückseite ein angenehmes Haltegefühl bietet.

Sowieso ist die Verkleidung des Players sehr gelungen. Die Vorderseite bekommt einen edlen schwarzen Klavierlack spendiert und die Buttons rund um das Clickwheel sind passend eingefügt.
Das Wheel selbst ist aus weißem Plastik und wird bei Benutzung blau beleuchtet - sehr schick.

Die vier Buttons um das Clickwheel herum erklären sich von selbst - die untere Taste dient der Rückkehr ins Menü. Links unten befindet sich noch der Powerknopf, der, wie alle anderen Buttons auch, sehr kräftig gedrückt werden muss. In der Mitte des Clickwheels ist wie auch beim iPod der Button zum Bestätigen.

An der linken Außenseite findet man noch ein Record-Knopf, der eine direkte Sprachaufnahme starten kann - sehr praktisch!
Der Hold-Schieber versteckt sich oben zwischen Mikrofon und Kopfhörereingang. Auch er benötigt einen beherzten Handgriff, was nicht unbedingt von Vorteil ist.

Die Bedienung des Players ist sehr einfach, wenn auch nicht so selbsterklärend wie beim iPod. Das Rad läuft mechanisch und ist somit sehr präzise, dient aber nicht gleichzeitig als Button. Der befindet sich in der Mitte und ist, wie das Wheel auch, etwas kippelig. Wenn man den Player kräftig schüttelt, kann man das Wheel leise klappern hören. Soweit ich es beurteilen kann, schadet das weder der Qualität, noch der Präzision.

Die 4 Außentasten fordern, wie bereits erwähnt, einen kräftigen Daumen. Ebenfalls negativ: Die Tasten befinden sich so nah am Wheel, dass man mit Metzgerpranken ziemlich aufgeschmissen ist. Besonders zum Drücken der linken Außentaste muss man seinen Daumen (als Linkshänder) sehr hoch aufstellen. Eins steht sicher fest: Der Sansa trainiert den Daumen stärker als ein iPod.

Näher möchte ich hier nicht auf die Bedienung eingehen, da sie bereits nach 8 Stunden bei mir intuitiv funktioniert. Jeder, der schonmal einen iPod oder einen ähnlichen Player in der Hand gehabt hat, wird sich hier schnell zurechtfinden.




4. Kleiner Praxistest

Nach dem Einschalten über den Powerknopf leuchet das Display sofort hell auf und ein Sandisk-Schriftzug erscheint. Und in diesem Zustand bleibt der Sansa auch erst einmal gute 10 Sekunden. Warum ein MP3-Player mit Flashspeicher 10 Sekunden zum "Booten" braucht, erschließt sich mir nicht ganz. Zumal sich Sandisk als weltweit führender Speicherhersteller doch eigentlich mit Zugriffszeiten auskennen müsste...

*UPDATE vom 28.12.2006*
Die Frage nach der langen Startzeit ist geklärt. LINK

Das Menü glänzt mit detailreichen Icons, insgesamt stehen 5 Untermenüs zur Verfügung.

Einstellungen: Hier ändert man die Settings für den Player
Sprachaufnahme: Hier erstellt, bearbeitet und löscht man Sprachaufnahmen. Geht natürlich auch direkt über den Record-Button.
Musik: Hier findet man das Hauptmenü zur eigentlichen Aufgabe des Sansa
Foto: Hier versteckt sich die Foto-Funktion.
Video: Hier kann man Videos anschauen.

Das Navigieren fällt leicht, alle Menüs sind sorgfältig strukturiert. Bonus: Wenn man am Ende einer Liste angekommen ist, führt ein erneuter Dreh am Wheel wieder nach oben.

Beim Musikhören fällt auf: Die Lautstärke lässt sich per Wheel verändern, im Lied "scrollen", wie man es vom iPod gewohnt ist, kann man ebenfalls, indem man im Musikmenü die Option "Kurz anspielen" wählt.

Will man ins Menü zurück, drückt man auf den unteren Menübutton. In dem folgenden Menü hat man die Wahl: Entweder, man geht nun wirklich ins Musikmenü zurück, oder man stellt hier komfortabel einige Musik-Optionen ein und benutzt den Equalizer.
Manchen wird es wohl stören, dass man nicht direkt eine Ebene höher gelangt, aber ich halte dieses Feature für sehr innovativ, da man so nicht jedes Mal wieder ins Settings-Menü muss, um den Equalizier dem jeweiligen Lied anzupassen.
An dieser Stelle sei gesagt: Der Equalizer bringt mit den Presets sehr wenig. Erst das manuelle Panel bietet, aktuelle Firmware vorausgesetzt, den richtigen Kick. Hier kann man nach Herzenslust Höhen, Tiefen und andere Dinge einstellen. Sehr edel.

Das Musikmenü ist deckungsgleich mit dem des iPods. Man kann zwischen der Sortierung nach Interpreten, Albums, Songs, Genres, Wiedergabelisten, Favoriten und Aufnahmen wählen.

Zur Soundqualität: Mit den mitgelieferten Earplugs erhält man bereits bei den vorinstallierten Songs ein klares, sehr luftiges Klangbild. Die Bässe sind, sobald man mal Seeed auf den Player geladen hat, deutlich stärker zu spüren als beim iPod. Als Laie bleibt mir nichts anderes übrig, als die Soundqualität zu loben. Verschiedene Tests haben allerdings bereits gezeigt, dass der Klang des Sansa tatsächlich einer der Besten ist. Das Knackgeräusch-Problem, was ein viel diskutiertes Topic im Internet war, ist durch ein aktuelles Firmware Update beseitigt worden - ebenso wie die Lautstärkebegrenzung.

Auf die Videowiedergabe gehe ich nur kurz ein: Mit der mitgelieferten Video-Software kann man Filme aller Art auf ein spezielles Format codieren.
Der Player zeigt bereits durch das vorinstallierte Demovideo, dass die Bildqualität für die Bildschirmgröße akzeptabel ist. Das Bild ist hell, kontrastreich und scharf. Viel mehr darf man nicht erwarten. Nur dies noch: Videos sind komplett ruckelfrei. Wenn also etwas den visuellen Genuss stört, dann ist es das kleine Display, was aber im Vergleich mit anderen Flashplayern immer noch zu den größten zählt.

Die Bildwiedergabe und Diashow ist schlicht und funktionell gehalten. Selbstverständlich kann man gleichzeitig MP3s hören. Auch Fotos müssen mit der speziellen Software auf den Sansa geladen werden.

Und damit kommen wir auch schon zum großen PLUS dieses Players: Der Sansa wird unter Windows als ein normales Laufwerk erkannt! Dies bietet entscheidende Vorteile bei der Verwaltung der Musik. Man ist an keine Software mehr gebunden. Im besten Fall zieht man sich also alle, mit ID3-Tags versehenen Songs direkt per Drag&Drop in die entsprechenden Ordner. Die Sortierung erledigt der Player automatisch selbst.

Da wahrscheinlich nur wenige ihre MP3-Sammlung "kopierbereit" vorliegend haben, bietet der Sansa auch die Option, als MP3-Player erkannt und von einem Programm wie WMP10 oder MediaMonkey gefüllt zu werden.

Interessant für alle iPod'ler ist aber sicher: Lässt sich das Gerät mit iTunes verwalten?

Antwort: JA, es geht tatsächlich. Mit einem speziellen Plugin ist es möglich, den Player als eine iTunes-Playlist zu behandeln und dementsprechend Musik direkt aus der Bibliothek auf den Player zu ziehen. Wer iTunes nutzt, weiß, dass es kein anderes Programm gibt, was so viele Funktionen (MP3-Store, Brennfunktion, Importfunktion von CD, ...) in sich vereint, ohne den Überblick zu verlieren. Deshalb kann es als ganz großer Fortschritt angesehen werden, dass sich ein paar Entwickler die Mühe gemacht haben, den Sansa iTunes-kompatibel zu machen.

Eine nähere Erklärung zu der Benutzung der iTunes Plugins befindet sich HIER.

Die Übertragungsgeschwindigkeit ist, wie erwartet, sehr schnell und eine komplette Befüllung des Players dauert etwa 10 Minuten.




5. Fazit

Lange besitze ich den Sansa noch nicht, und trotzdem könnte ich nicht mehr ohne ihn auskommen. Das liegt nicht zuletzt an seinen Allroundtauglichkeiten, auch die vielen Verbesserungen, die als direkte Antwort auf Apples iPod gesehen werden können, überzeugen auf der ganzen Linie. So ist z.B. der Akku ein handelsüblicher Lithium-Ionen-Akku, der sich dank 4 Gehäuseschrauben auf der Playerrückseite selbst austauschen lässt. Dort, wo Apples Kunden auf teure Reperaturlösungen ausweichen müssen, kann man hier den Akku für 10€ innerhalb von einer Minute wechseln.

Auch die Bedienung des Players weiß zu überzeugen, wenngleich die Tasten und ihr Druckpunkt einer der Negativaspekte beim Sansa sind. Das Wheel ist gegenüber des Jogwheels von Apple ein Fortschritt, der Record-Button an der Seite zeigt einmal mehr die konstruktive und durchdachte Planung des Players.


Alle Vorteile gegenüber des iPods auf einen Blick:
  • Weiterentwickeltes Wheel
  • Größeres Display
  • SD-Kartenslot
  • Erkennung als eigene Festplatte
  • Video-Funktion
  • Austauschbarer Akku
  • Klang
  • Sehr günstiger Preis

Es gibt, however, auch ein paar Dinge zu kritisieren, die eigentlich nicht hätten sein dürfen, weil sie als Anfängerfehler bezeichnet werden können:

  • Schlechte Platzierung der Außentasten
  • Klavierlack hinterlässt jede Fingerspur
  • Lahmer Bootvorgang



Wo haben wir angefangen? Bei einem gut in der Hand liegenden iPod mini. Wo sind wir hingekommen? Zu einem unnötig kleinen Player mit einer schnell schmutzigen Oberfläche.

Ein Gewinn? Vielleicht nicht, wenn man sich die neuesten Trends in Sachen HDD-Player anguckt. Hier erzielen die Hersteller enorme Fortschritte und bieten inzwischen Player an, die für wenig Geld eine große Kapazität besitzen und selbst beim Joggen nicht sehr empfindlich sind.

Wozu dann dieser Player von Sandisk. Wahrscheinlich deshalb, weil hier endlich mal ein Player auf den Markt gekommen ist, der sich eine vernünftige Verbesserung des kultigen iPods zum Ziel gesetzt hat und daran wahrlich nicht gescheitert ist. Wo andere Hersteller sich mit pseudoinnovativen Bedienlösungen herumquälen, löst Sandisk hier ein paar viel wichtigere Probleme. Die Folgekosten für den Player sind gering, die Erweiterbarkeit ist gesichert, der Player kann an jedem Computer mit Musik beladen werden. Doch es sind auch die Details, die den Sansa im direkten Duell mit dem iPod nano als klaren Gewinner herausstellen lassen: Apples Menüstruktur wurde sinnvoll erweitert, der Record-Button sorgt für spontane Aufnahmen und die mitgelieferten Earplugs haben eine deutlich bessere Qualität als die weißen Standarddinger von Apple.

Meine Freundin ist "für heute schon gegangen", deshalb werde ich den Rest des Abends mit meinem neuem "Schatz" verbringen. Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, ich würde wieder Sansa nehmen.


Kommt der Sansa ins Haus, ist für den iPod Sense!



Kommentare sind ausdrücklich erwünscht, ebenso wie Ergänzungen und eigene Erfahrungen. Der aktuelle Neupreis des Geräts liegt bei 147€. Es gibt jetzt auch ein Battery Replacement Kit für knappe 15€: http://geizhals.at/deutschland/a209457.html









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Geändert von bert000l (12.06.2007 um 10:00 Uhr)
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Alt 16.12.2006, 22:08   #2
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Sehr gutes Review!

Dickes Lob!

Hast mich in meiner positiven Meinung vom Sansa nur bestätigt...dann wird wohl auch mein alter Player wohl bald mal ausgemistet werden...freu mich schon auf den Sansa, unteranderem deinet wegen
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Alt 17.12.2006, 11:05   #3
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Dankö. Werd mich jetzt mal ans Tutorial für Sansa+iTunes machen
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Alt 17.12.2006, 11:27   #4
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Zitat:
Zitat von bert000l Beitrag anzeigen
Dankö. Werd mich jetzt mal ans Tutorial für Sansa+iTunes machen
Darauf bin ich auch mega gespannt
FInde iTunes auch nicht schlecht...von daher wäre das echt cool zusammen mit dem Sansa
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Alt 17.12.2006, 14:14   #5
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Vielen Dank an chibu für die optische Verschönerung des Threads


Link zum Tutorial:
Hier klicken
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bert000l ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2006, 14:51   #6
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hey hab den sansa schon was länger,..
ich wurd durch das bittechnet review auf den player aufmerksam
hab den e250 (2gb)

sound ist dank der aktuellen firmware echt wunderbar,..leider hab ich jetzt das fm menue, was der player leider dank fehlernder hardware nicht nutzen kann
hab beim eqalizer "pop" eingestellt,.. echt wunderbar,..kommt fast an den klang meiner audigy2zs ran ,...für unterwegs auf jeden fall sehr geil

schon getestet, wie sich ne microsd karte einbindet?
ob die als extraspeicher angezeigt wird, oder ob die bundlos mit in den speicher eingeknüpft wird?

habe noch ein rieeeeeeesen defizit am player zu bemängeln:
KEINE möglichkein ein leid einzureihen (bei winamp: enqueue selected)
das nervt echt tierisch,..
playlist vorher erstellen ist einfach unflexibel,..und mit der "go list" kannman eh nix anfangen, weil wenn man ein leid hinzufügen möchte während sie läuft, muss man das laufende leid abbrechen und in ne andre playlist wechseln -.-

* die tasten find ich auch ätzend angeordnet
* die rec taste find ich mal derbst überflüssig,..(nervt wenn man ausvershen dran kommt und das laufende lied wird für rec unterbrochen [taste sollte amn ausschalten können, oder umbelegen auf ne andre funktion])
* video funktion: sehr flüssig, lässt sich sehr gut vor/rückspulen
doof ist, das das codec prog die filme hächselt und teils teile verschluckt,..
hatte mal en 700mb film umgewandelt,..und die komplette mitte hatte gefehlt -.-
Andreoid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2006, 14:58   #7
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Die Möglichkeit, ein Lied während der Wiedergabe der OnTheGo-Playlist hinzuzufügen, besteht. Einfach während der Wiedergabe die Menü-Taste drücken, auf "Zur Gehe-Liste hinzufügen" klicken und feddich

Und Playlisten vorher zu erstellen, ist dank zweier Freeware-Tools (http://www.anythingbutipod.com) inzwischen auch kinderleicht.

Zitat:
Zitat von anythingbutipod.com
Q. How do I create a "Go-List"?

A. To create a go-list, there are two seperate methods based on which firmware you are using. If you are using Firmware 1.00.12, to create a go list, you will have to start playing a song that you intend on adding to the list. Then pull up the menu and select "Add to go-list". Repeat for additional tracks. This method is very time consuming. It is recommended that you upgrade to the latest firmware, Version 1.01.11. With the latest firmware, to add a song to the go-list, find the track you wish to add as though you were going to play it. When it is highlighted, click the center button and hold. The screen will confirm that it was added to the go-list. Repeat with any desired tracks.
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Geändert von bert000l (17.12.2006 um 15:05 Uhr)
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Alt 17.12.2006, 17:19   #8
EffizienzGuru
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Zitat:
Zitat von bert000l Beitrag anzeigen
Vielen Dank an chibu für die optische Verschönerung des Threads


Link zum Tutorial:
Hier klicken
Büdde, büdde...

Der Link ist bereits im Text mit verankert... habe deinen Satz mal etwas umformuliert.
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2006, 20:07   #9
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Haben sich denn mittlerweile neue Defizite aufgetan am Sansa oder bist du immer noch vollends mit dem Gerät zu frieden

Mal hoffen, dass ich über Weihnachten die fehlenden Euros zusammen bekomme und mir dann das gerät holen kann
Toby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2006, 21:59   #10
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bilderdieb
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Alt 21.12.2006, 10:12   #11
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Neue, positive Eindrücke: Mit dem Programm Media Monkey geht das Befüllen noch flotter von der Hand. Ist ähnlich aufgebaut wie iTunes, besitzt aber nativen Support für jeden MP3-Player.

Negativ: Es ist wirklich extrem schwierig, mit einer Hand zu navigieren, da man an die rechte Taste (als Rechtshänder) kaum mit dem Daumen herankommt.
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Alt 22.12.2006, 14:52   #12
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@bert000l

sach mal,.
du hattest ja vorher nen nano
sind die anschlusskabel die selben?
dann könnte man ja evtl für den sansa eine 230v ladetei besorgen,..wenn man mal nich grade en pc in der näöhe hat um den zu laden
Andreoid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2006, 15:01   #13
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Ich hatte vorher nen mini. Die Anschlusskabel sind sehr verschieden. Glaube kaum, dass man da was machen kann
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Alt 28.12.2006, 22:25   #14
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Zitat:
Zitat von bert000l Beitrag anzeigen
Die Möglichkeit, ein Lied während der Wiedergabe der OnTheGo-Playlist hinzuzufügen, besteht. Einfach während der Wiedergabe die Menü-Taste drücken, auf "Zur Gehe-Liste hinzufügen" klicken und feddich

Und Playlisten vorher zu erstellen, ist dank zweier Freeware-Tools (http://www.anythingbutipod.com) inzwischen auch kinderleicht.
hey thx! hab ich garnich gewusst XD ,..geht aber nur teilweise -.-
weil wenn man in der golist drin ist, und noch ein weiteres leid einreiht, begreift die golist nich automatisch wenn ein neues leid dazugekommen ist -.-
man muss erst wieder von außen in die golist wieder neu rein
also doch kein einrehen, sondern wieder nur ne erstellung einer playlist!!!

naja was ich gut find ist, das man tracks auch mit der selben methode wieder aus der playlist rausbeförden kann,....

jetzt ist mir mein sansa noch ein stück näher ans herz gewachsn XD
Andreoid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2006, 22:37   #15
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Du erinnerst mich gerade daran, dass ich mein Update hier posten wollte

Deshalb *UPDATE*




Das Problem der kleinen Seitentasten ist wirklich nicht mehr gravierend. Inzwischen kann ich den Player problemlos auch mit einer Hand bedienen.

Was ganz wichtiges: Die lange Einschaltzeit resultiert aus der Tatsache, dass hier der Player komplett neu gestartet wird und auch vorher wirklich AUS ist. Beim iPod z.B. wird der Player immer nur in einen Standby-Modus versetzt, was ihn viel Energie kostet. Ich hab den Player jetzt einfach mal 2 Tage rumliegen lassen. Nichts, aber auch wirklich garnichts hat er am Ladebalken eingebüßt.

Diese Eigenschaft muss man also auch loben: Lässt man z.B. den voll aufgeladenen Sansa mal 10 Tage lang liegen, ist er nicht direkt halbleer, sondern immer noch randvoll mit Energie

Das Musik-Optionsmenü gefällt mir immer besser. Es ist viel wichtiger, direkt auf den Equalizer und andere Musikoptionen zurückgreifen zu können, als direkt vom laufenden Lied ins Liedermenü zurückzuspringen. Und selbst das kann man ja mit immer noch wenigen 2 Klicks

Aktuelles Zwischenfazit: Der Sansa wird immer besser.

Großes Must-Have für alle Sansa-User: Einen Bookmark der Seite http://www.anythingbutipod.com/forum...isplay.php?f=9
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Alt 29.12.2006, 11:16   #16
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Hab heute meinen Sansa bekommen

Es ist ein e260 geworden und hab ihn für 119€ geschossen
Gleich ausgepackt, angeschlossen, Firmwareupdate drauf, Musik drauf und einfach nur geil

Die Musikwiedergabe kann ich mit meinem alten MP3 Player überhaupt nicht vergleichen. Der Sansa ist um längen besser, schöne klare Bässe und Wiedergabe der Musik...einfach perfekt
Was will man mehr

Kann ihn wirklich uneingeschränkt empfehlen
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Alt 29.12.2006, 11:40   #17
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Der Sansa erobert das Forum, scheint es mir



*UPDATE*

Man kann durch ein Lied auch per Wheel scrollen. Dazu einfach im Musikmenü auf "Kurz wiedergeben klicken. Jetzt ist die Steuerung des Wheels umfunktioniert
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Alt 29.12.2006, 12:19   #18
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Ich würde mich über ein paar mehr Fotos freuen, die vom Hersteller sind mir immer zu sehr geschönt und nachbearbeitet und die drei vorhandenen nicht sehr aussagekräftig.

Wie sieht es mit dem Display in Bezug auf Leuchtkraft und Schärfe aus?
Kann davon jemand während des Betriebes Fotos machen?
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2006, 13:10   #19
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Kommen die Tage noch von mir. Leider ist es extrem schwierig, den Player von oben zu fotografieren, da die Klavierlackfront wirklich alles spiegelt...
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Alt 03.01.2007, 14:59   #20
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*UPDATE*

Hatte gestern einen merkwürdigen Bug: Die LED leuchtete, ohne dass ich irgendetwas am Player verändert hatte. Der Player ließ sich weder ein- noch ausschalten.

Mal abgesehen davon, dass der Bug nicht wirklich gravierend war, ließ er sich auch kinderleicht beheben. Einfach Case aufschrauben, Akku kurz rausnehmen und wieder einsetzen - fertig


Hab nochmal Fotos gemacht...leider etwas unscharf. Und es spiegelt halt extrem




Das hier ist etwas schärfer:
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Geändert von bert000l (03.01.2007 um 15:07 Uhr)
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