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Router Passwort knacken

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Alt 07.06.2008, 06:06   #1
EG-Staff
 
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Standard Router Passwort knacken

Hallo ihr!


Ich dachte ich kann mir einfach Zugang in ein gesichertes Netzwerk verschaffen, indem ich per Erlaubnis den Router resette, ihm ein neues Passwort gebe und ein neues Netzwerk einrichte. Die Theorie klingt gut, die Praxis sah anders aus.
Da die Besitzer ihr Router Passwort nicht kennen, habe ich das Gerät also auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und wollte mir somit Berechtigungen verschaffen. Nach dem Resetten wurden auch alle Einstellungen revidiert, bis auf das Passwort, das blieb erhalten. Nun habe ich meinen Router angeschlossen, um den geschädigten Leuten Internetzugang zu ermöglichen. Ferner habe ich mir ihren Router gekrallt und würde das Passwort nun gerne knacken, damit ich meinen Router endlich als Repeater aufstellen kann und Internet in mein Zimmer bekomme.

Ich habe mir also Brutus heruntergeladen, kriege es aber nicht zum Arbeiten. Hat irgendjemand von euch Erfahrung und weiß wie man das Programm erfolgreich nutzt? Ich brauche keinen Benutzernamen, sondern nur ein Passwort.


Danke euch!
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Alt 07.06.2008, 06:24   #2
EffizienzGuru
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Die meisten Router, die ich bisher genutzt habe, verwenden als Passwort "0000".
Schon probiert?
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2008, 06:30   #3
EG-Staff
 
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Dieser Router erzählt mir sogar "Default password = leave blank". Ich habe das auf viele mögliche Weisen interpretiert.
Dennoch, ich behalte es im Hinterkopf. Vielleicht klappt es ja. Momentan kann ich es nicht testen, da der Router die selbe IP hat wie der andere Router, über den ich ins Netz gehe.
35712 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2008, 06:31   #4
EffizienzGuru
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Womöglich ist im Lieferzustand gar keins verwendet?
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2008, 07:05   #5
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oder er hat sich nicht richtig resettet.

Probier mal aus, das Teil 24h ohne Strom zu lassen und dann neu zu verwenden.

Ansonsten gibt es kaum eine Möglichkeit, dass Passwort rauszubekommen, denn wenn du Bruteforce anwendest, blockiert der Router (der bei Überschreitung einer bestimmten Anzahl von Verbindungsversuchen einfach deine IP blockiert...)

Ansonsten gibt es noch 1234...; admin; password;....
Toby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2008, 08:42   #6
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Man muss eigentlich einen Router immer nur mehrmals (10-15 mal) hintereinander resetten - dann sollte alles auf Standard gesetzt sein, auch das Passwort.
__________________
dracoonpit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2008, 09:18   #7
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@ Toby: Wenn direkt unter dem Eingabefeld "(default = 'leave blank')" steht, dann gehe ich davon aus, dass man unter normalen Umstaenden kein Passwort eingeben muss. Die von Dir vorgeschlagenen Standards habe ich natuerlich alle ausprobiert. (siehe auch http://defaultpassword.com/?char=Belkin&action=dpl)
Dass bruteforce oder die Woerterbuchattacke nicht funktionieren sollen, kann ich bisher nicht nachvollziehen. Brutus hat schon 25.000 Versuche durch und es gab noch keinen disconnect zum Router. Oder drueckt sich ein Scheitern anders aus?
Und wieso sollten 24h ohne Strom mehr bewirken als 2 Minuten ohne Strom? Ich kenne keinen Arbeitsspeicher der auch nur 2 Sekunden ohne Strom die Daten retten kann.

@ dracoonpit: Bist Du sicher, dass das fuer alle Router gilt? Ich habe 3x hintereinander resettet, dazwischen ueber 2 Minuten lang den Strom abgeschnitten. Meine Erfahrungen decken sich mit Deiner Aussage, dieser juengste Fall jedoch absolut nicht.

Geändert von 35712 (07.06.2008 um 09:32 Uhr)
35712 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2008, 09:25   #8
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Was ist das für ein Router? Das Handbuch sollte darüber Aufschluss geben wie der Router resetted wird und wenn ja was alles gelöscht wird.
__________________
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Alt 07.06.2008, 09:35   #9
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Belkin Wireless G Router. Ich konnte online kein Handbuch finden. Da der Router auch nicht mir gehoert, zweifel ich ganz stark an, dass es das Handbuch noch gibt.
35712 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2008, 09:46   #10
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Habe folgendes gefunden in einem Forum als Antwort vom Belkin Support der User hatte anscheinend das gleiche Problem wie du:
Zitat:
Insert a Paperclip into the small Reset hole which is located at the back of the Router and hold it down for nearly 45 secs.
Make sure that all the lights flash when your resetting the Router.
After the Reset the Router will go back to factory settings.
__________________
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Alt 07.06.2008, 11:10   #11
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http://www.belkin.com/support/produc...&pid=F5D7230-4

Ich probiere das mal, danke Dir!


@Vorher: Absolut richtig! Hardcore-Resetten in Verbindung mit hartnaeckigem Resetknopfdruecken und resetten der Einstellungen - das hat geholfen. Unglaublich diese Router, da sollte mal jemand bessere Arbeit machen.

Geändert von 35712 (07.06.2008 um 11:59 Uhr)
35712 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2008, 13:51   #12
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Der Unterschied zwischen 24h und 2 Minuten liegt darin, dass ein Router durchaus eine Backup Batterie hat, damit er nicht sämtliche Einstellungen verliert.

Und ein Speichersystem mit RAM zu vergleichen ist nicht gerade sinnvoll Da wäre ein Vergleich mit dem BIOS schon sinnvoller, denn dieser besitzt ebenfalls eine Batterie...die man rausnehmen kann und selbst beim heraus nehmen soll man noch ne Stunde warten....

Die Daten aus dem RAM benötigst du beim ausschalten i.d.R. nicht mehr, weswegen es vollkommene Stromverschwendung wäre, diese zu refreshen...
Außerdem...ein RAM verliert seine Daten innerhalb von 1s ohne Refresh. Deswegen wird dieser auch alle 0,5 Millisekunden refresht.
Toby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2008, 13:58   #13
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Sehr schön zu hören das es funktioniert hat. Also scheint der Router wohl einen Flashspeicher( oder ähnliches) zu besitzen der erst durch ein Resetsignal im Betrieb mit den Daten aus einem nicht flüchtigen Speicher oder anderen Teil des Flashs überspielt wird.

Ein komplett nicht resetbarer Router wäre ja sehr komisch:

Viel Glück das du jetzt ein Inet Signal in dein Zimmer bekommst.
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Alt 10.10.2008, 09:00   #14
EG-Staff
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Benutzerbild von Drag
 
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Nur so zur info, ein RAM verliert nicht alle Daten sofort, das kann bis zu mehreren Minuten dauern, auch wenn man ihn nicht "kühlt". ("Cold Boot Attack")

Ausserdem verschwinden die Daten nicht auf einen Schlag sondern nach und nach.

Falls es jemanden interressiert, hier ein Link dazu:

http://www.hartware.de/news_44528.html
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Geändert von Drag (10.10.2008 um 09:15 Uhr)
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Alt 10.10.2008, 10:49   #15
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Das dürfte m.W. am Aufbau einer DRAM-Zelle liegen:
http://upload.wikimedia.org/wikipedi...DRAM_Zelle.png
Es ist noch ein Kondensator vorhanden. Richtig?
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Holzscheite sind wie Menschen, außer sie sind gestapelt. Dann sind sie wie Stapelholzscheite.
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Alt 15.10.2008, 15:50   #16
EG-Staff
Pixeldompteur
 
Benutzerbild von Drag
 
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Hm ich bin zwar kein Experte in dem Gebiet aber ich würde schon sagen das es an den Kondensatoren liegt. Die "speichern" den Strom ja noch für eine gewisse Zeit wenn ich mich da nicht ganz täusche.

Deswegen sollte man auch aufpassen wenn man an einem Gerät mit verbauten Kondensatoren rumschrauben will, welches man gerade erst vom Strom getrennt hat. Da hats mich mal ganz schön gerissen.
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Alt 15.10.2008, 16:31   #17
EffizienzGuru
 
Benutzerbild von xpate
 
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Ort: Ostfriesland
Beiträge: 895
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Stimmt so weit Drag

Ich weiß aber nicht genau, ob ein Kondensator die gespeicherte Spannung linear wieder abgibt. Sprich ob sich der Zeitpunkt der vollen Entladung feststellen lässt.
__________________
xpate ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2008, 19:39   #18
Profi
 
Benutzerbild von Dhanek
 
Registriert seit: 10.2007
Ort: Dresden
Beiträge: 358
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Entladekurven von Kondensatoren sind meines Wissens nach nicht linear.
Dhanek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2008, 21:30   #19
Administrator in Rente
Bughunter
 
Benutzerbild von buyman
 
Registriert seit: 09.2006
Ort: Salzburg (Österreich)
Beiträge: 3.571
Standard

Nein, Lade- und Entladekurve eines Kondensators verlaufen Exponentiell.

Außerdem sollte man bei großen Elkos (damit meine ich wirklich große Elkos) aufpassen - die werden nicht ohne Grund mit Stromschiene über die Anschlüsse gelagert. Sonst kann sich da wieder eine Ladung "ansammeln" ohne dass eine Spannung angelegt wurde
__________________
Früher im Sandkasten war das alles viel einfacher:
Da gabs was mit der Schüppe auf die Fresse ... und gut wars - aber Heute?
Werd auch du ein Guru
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