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[User-Review] Fractal-Design Define R4 Black-Pearl in Cartago´s Review

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Alt 02.01.2013, 13:25   #1
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Standard [User-Review] Fractal-Design Define R4 Black-Pearl in Cartago´s Review

Fractal-Design Define R4 Black-Pearl in Cartago´s Review






Hallo und herzlich willkommen.





Im heutigen Review möchte ich euch das Fractal-Design Define in der vierten und aktuellen Version vorstellen.
Fractal-Design, wie der Name schon vermuten lassen würde, hat sich bei seinen Gehäusen immer stets daran gehalten sie eher unauffällig und Elegant zu gestalten.
Zeitloses Design und die Inneren werte sollen die Käufer überzeugen, und nicht ein schrilles und auffälliges Design.
Ob das Gehäuse mich auch überzeugen konnte werdet ihr in diesem Testbericht lesen können.






Technische Daten, Belüftung und Lieferumfang:


Schauen wir uns als erstes die Technischen Daten des Define R4:









Belüftung







Der Lieferumfang des Fractal-Design Define R4 umfasst folgende Teile:

Einbauanleitung (mehrsprachig)
Diverse Schrauben und Mainboardabstandhalter getrennt in einzelnen Beuteln verpackt
Kabelbinder
Das komplette Zubehör ist in einer schönen, mit Fractal-Design logo versehenen, Schachtel.








Bei der Fülle an Schrauben und Zubehör ist man froh das Fractal-Design sie in einzelne Beutel verpackt hat,
so ist es nicht schwer die passenden herauszunehmen ohne sich durchwühlen zu müssen wenn sie alle in einem Beutel wären.
Die Einbauanleitung, in Form eines DIN-A5 Blattes, sieht zwar sehr edel aus ist aber recht knapp.
Außer eine Explosionszeichnung werden auf nur einem Blatt die Algemeinen Informationen und Warnhinweise geboten.
Das Gehäuse selbst wird in einem schlichten, zur Marke passenden, Karton geliefert.
Keine schrillen Farben, keine kauernde Scharfschützen oder andere Spielfiguren verziehen die Verpackung.
Einfach und funktionell oder bieder das muss jeder Käufer für sich selbst entscheiden, für mich ist es halt nur eine Verpackung die nach dem auspacken im Keller landet.
Das Gehäuse selbst ist sehr gut darin aufgehoben und vor äußeren Einflüssen geschützt, zusätzlich zu dem Styropor und der Folie die das gesamte Gehäuse schützt, wird die Front extra mit einer Klebefolie geschützt.









Kommen wir nun zu den Optischen eindrücken und den Inneren Werten:

Das schwarze Fractal-Design Define R4 sieht äußerst schlicht und elegant aus, was mir persönlich, nach den vielen „Hype-Cases“, sehr gefällt.
Die Laufwerke sind hinter einer massiven Tür versteckt welche selbst gut mit einem Schaumstoff gedämmt ist. Die Tür macht einen sehr stabilen Eindruck und schließt sauber ab.
An den Seiten der Tür befinden sich Lufteinlässe für die dahinter montierten Lüfter, zwischen Tür und Lüfter befindet sich ein abnehmbarer und somit waschbarer Staubfilter. Hinter der Tür,
rechts neben den Laufwerksschächten befindet sich ein Schalter für die Lüftersteuerung. Die Einstellung ist nicht Stufenlos sondern in 5 Volt - 7 Volt - 12 Volt schritten unterteilt, was absolut kein Nachteil ist,
da so nerviges Brummen durch pulsierende Lüftersteuerungen vermieden werden kann.
Die verbauten Lüfter selbst sind aber keine Ultra-Silent Lüfter, vielmehr decken sie mit ihrer 140mm Größe und 1000 rpm jede mögliche Situation ab.
Im Sommer bei großer Hitze kann man sie auch mit 12V laufen lassen, das zwar nicht unhörbar ist aber auch nicht wirklich laut, bei 7V und viel mehr bei 5V werden die Lüfter dann angenehm leise.











In dem vorderen Bereich des Deckels befinden sich die Tasten für Power und Reset,
weiterhin sind rechts neben dem großen Einschaltknopf je zwei USB3 und USB2 Anschlüsse, links vom Reset-Taster befinden sich die obligatorischen 3,5mm Klinkestecker für Kopfhörer und Mikrofon.
Weiter hinten im Deckel, der übrigens komplett von unten gedämmt ist, befinden sich zwei Lüftergitter für die Montage von zusätzlichen Lüftern.
Die sind standardmäßig durch Dämmmaterial geschlossen, sollten jedoch, wie auch immer, Thermische Probleme auftreten kann die Dämmung abmontiert werden und durch Lüfter ersetzt werden. Das ist sehr einfach gestaltet da die Dämmung and den Gittern wie ein Lüfter angeschraubt ist.
Diese Möglichkeit besteht auch in der Seitenwand Links, dort befindet sich auch eine durch Dämmung verschlossene Möglichkeit einen Lüfter zu montieren.









Kommen wir jetzt zum Inneren des Gehäuses:

Das innere ist wie auch außen in schwarz, einzig die Festplattenhalter, Slotblenden und der hintere Lüfter strahlen uns Schneeweiß an.
Die Festplattenkäfige können gedreht oder komplett ausgebaut werden, das Mainboardtray bietet genug Gummidurchführungen für Kabel und eine große Öffnung für die Montage von CPU Kühler
ohne das Mainboard ausbauen zu müssen.
Die Kabel der Internen Anschlüsse sind ausreichend lang und ebenfalls komplett schwarz.
Im Boden sind Lüftergitter für das Netzteil und einen zusätzlichen Lüfter vorhanden, die werden ebenfalls durch ein Staubfilter geschützt der sich unten am Boden befindet.
Er ist so angebracht das man ihn von außen, ohne das man viel schrauben muss, herausziehen und reinigen kann. Allerdings ist die Arretierung nicht besonders stark, es hält zwar den Filter, aber man kann ihn auch zu weit reinschieben.
Das Netzteil liegt auf vier gummierten Noppen und wird durch eine Schaumdichtung vom Gehäuse entkoppelt.

Die Verarbeitung innen wie außen ist auf allerhöchstem Niveau.









Einbau der Hardware.

Der Einbau der Hardware gestaltet sich sehr einfach, einzig das eindrehen der Mainboard Abstandhalter war ein wenig schwer, da hat der Hersteller nach der Lackierung vergessen die Gewinde nachzuschneiden. Ansonsten ist der Einbau problemlos verlaufen, vor allem die Möglichkeit die Laufwerksschächte auszubauen erleichtert die Sache ungemein.
Übrigens verfügen alle HDD halter die Möglichkeit zur Montage von kleinen 2,5 Zoll HDD oder SSDs, sehr löblich.
Schlechte Nachricht für die Nutzer einer externen Wasserkühlung, Fractal-Design verzichtet bei Define R4 komplett auf Schlauchdurchführungen.









Nun da das Gehäuse komplett auf Luftkühlung konzipiert wurde testen wir mal ein wenig die Temperaturen der Hardware in drei verschiedenen Situationen.

1. Gehäuse bestückt nur mit der Serien Belüftung die ab Werk montiert ist bei 7V. (Serie)
2. Gehäuse bestückt mit Serien Lüfter (7V) und Dämmung von Deckel und Seite abmontiert. (Serie offen)
3. Gehäuse mit Vollbestückung an Lüfter, allesamt Fractal (Vollbestückung)



Testsystem:

Mainboard: Asus Maximus V Formula
CPU: Intel Core i7 3770K @ 4,2Ghz bei 1,1V
RAM: 8GB (2x4GB) ADATA XPG G Series v2.0 DDR-3 2400MHz
Grafik: Club3D HD4890@ umgebaute Musashi
Netzteil: Sea Sonic Platinum Series 860W ATX 2.3
SSD: ADATA S510 für OS
HDD: TOSHIBA MQ01ABD075
CPU Kühler Xigmatec Dark Knight-SD1283 Night Hawk Edition




Hier die Ergebnisse:







Als Testprogramme sind gleichzeitig gelaufen FurMark und Prime95, alle Temperaturen wurden durch HWInfo64 ausgelesen, Testdauer 3x 30min, in die Tabelle kommen Durchschnittswerte aus allen drei Läufen.



Wie man sieht sind die Temperaturen durchweg ein wenig höher als in üblichen Gehäusen
Aber immer noch in unbedenklichen Höhen. Schon die Entfernung der Dämmung an Lüfterplätzen bringt deutlich was, allerdings wird es mit steigender Lautstärke des Systems erkauft.
Die Vollbestückung bringt zwar nochmals bessere Temperaturen ist aber nicht empfehlenswert da der Sinn der schallgedämmten Gehäuse komplett außer acht gelassen wird. Dafür ist das Gehäuse eigentlich nicht Konzipiert worden.




Fazit.

Fractal-Design hat es geschafft ein wirklich tolles Gehäuse auf die Beine zu stellen, es überzeugt mit seiner eleganten Schlichtheit, Unaufdringlichkeit und Unauffälligkeit eines Noblen Produkts, diese stille Eleganz sollte vielen Usern gut gefallen, wie natürlich mir auch.
Die Ausstattung ist völlig ausreichend und zweckmäßig. Baut man den oberen HDD-Käfig aus können Erweiterungskarten bis zu einer länge von 430mm verbaut werden, zwar büßt man fünf Einbauplätze für HDDs ein aber es bleiben noch drei weitere übrig. Die Dämmung ist sehr gut und lässt sich bei Notwendigkeit an sinnvollen plätzen entfernen und durch Lüfter ersetzen. Einziger mir auffallender Minuspunkt wäre die nicht Werkzeuglose Montage von Laufwerken, zwar werden die meisten von uns die Teile nur einmalig verbauen oder äußerst selten wechseln aber hier konnte Fractal noch nachbessern.
Wie bei dem Vorgänger dem Define R3 ist auch der Nachfolger in drei Farbkombinationen erhältlich,
Titanium-Grey-Version, Black-Pearl und Arctic-White jeweils mit oder ohne Seitenfenster.
Mit einem Preis von ca. 99€ für die getestete Version ohne Seitenfenster steht das Fractal-Design Define R4 gut da.

Zusammen gefasst sieht es so aus:

Pro

+ sehr gute Verarbeitung
+ schlichtes, elegantes Design
+ Lüftersteuerung
+ einfache Montage der Hardware
+ durchdachte Dämmung
+ geringe Geräuschentwicklung
+ Kabelverlegung
+ Platz im Innenraum

Neutral

+/- Temperaturen etwas hoch
+/- mitgelieferte Lüfter

Contra

- keine Werkzeuglose Montage



Das Fractal-Design Define R4 bekommt von mir den Cartago´s Review Award in Gold.





Das Testgehäuse wurde von Fractal-Design zu Verfügung gestellt, dafür vielen Dank
__________________
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