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[Projekt] Mein neuer Heimserver

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Alt 29.09.2012, 20:54   #1
Administrator
Mädchen für Alles
 
Benutzerbild von smoothwater
 
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Ort: Halle (Saale)
Beiträge: 2.955
Standard [Projekt] Mein neuer Heimserver

Hallo Community,

nach gut zwei Jahren Abstinenz beginnt nun endlich mein neuer Worklog.
Geplant ist ein kleiner Heimserver für mein Wohnungsnetzwerk als Ersatz für die bisher verwendete Seagate Dockstar mit Arch-Linux (bekannt als "20€-Server").

Die Basis des System stellt ein ITX-Mainboard mit APU dar, welches ich vor Kurzem gebraucht erstanden habe.

Folgende Komponenten sind derzeit fest:
  • MSI E350IA-E45 (AMD E350 mit 2x 1,6 GHz, HD6310, 2x USB3.0, 10x USB2.0, 4x SATA 6GBit/s, VGA, HDMI, Sound: 7.1+Optisch+SPDIF)
  • 8 GB Kit DDR3-1333 von Kingston (1,5 V, nur knapp 2 cm hoch!)
  • Storage:
    • zwei Seagate Barracuda ST3000DM001 mit je 3 TB (3,5", 7200 U/min, 64 MB Cache) als Datenspeicher im SoftwareRAID oder mit Kopierskript
    • eine WesternDigital Scorpio Blue 160 GB (2,5", 5600 U/min, 8 MB Cache) als Systemplatte
    • eine WesternDigital Caviar Green 2 TB (3,5", 7200 U/min, 32 MB Cache) als Backupspeicherplatte

Folgende Komponenten sind noch ungewiss:
  • Netzteil
  • Lüfter


Falls sich der Eine oder Andere fragen sollte, warum kein Gehäuse auf der Liste steht:
Der Server soll in einen Holzkasten mit Winkeln direkt unter meine Schreibtischarbeitsplatte montiert werden.

Als Festplattenaufbewahrungsort werden die beiden HDD-Einbaurahmen aus meinem SilverStone TJ07 mitsamt des Arretierungssystems herhalten. Da sitzt bei mir eh die Laing Pro@Ultra drin.

Der quirlige Lüfter der MSI-Platine wurde bereits gegen einen 80 mm-Lüfter mit Silikonentkopplern getauscht und Wärmeleitpaste hinzugefügt (war weder Paste noch Pad vorhanden!). Eventuell baue ich da aber noch einen 120er mit Adapter auf 80 mm drauf. Mal schauen, wie laut es im verbauten Zustand ist- derzeit sind eh die Platten lauter. Mit Glück lässt sich der Prozessor und der Chip mit dem Luftstrom der HDD-Rahmen anständig kühl halten.


Insgesamt sollen mehrere Funktionen abgedeckt werden:
  • Netzwerkfreigabe der einen Seagate-Platte als Datenspeicher (Spiegelung der Daten auf die andere Seagate-Platte vorgesehen)
  • Speicherort für regelmäßige Datei-Backups sämtlicher PCs im Netzwerk per Skript (quasi Backup der lokalen Backupdateien sobald im Netzwerk verbunden -> WD Green 2 TB reicht völlig)


Als OS hatte ich mir zunächst Ubuntu Server vorgestellt, ich schwanke aber nun zwischen einem Fedora 17 mit Gnome, openSUSE 12.2 mit KDE und Ubuntu 12.04 LTS mit Unity hin und her.
Da ich auf der Konsole, trotz jahrelanger Linux-Nutzung, noch nicht ganz so fit bin (quasi erst mit der Umstellung der Dockstar wirklich angefangen und nun am Lesen diverser Bücher), wollte ich mir eine grafische Oberfläche für größere Anpassungen erhalten. Ziel ist über kurz oder lang aber die Administration per SSH wie bei der Dockstar.

Für openSUSE spricht die Tatsache, dass ich damit seit Version 7.1 mehr oder weniger vertraut bin (kaum Konsole, fast ausschließlich YaST!).
Ubuntu hat eine super Wiki und läuft, nach einer kleinen ACPI-Anpassung und Eject-Script für das DVD-Laufwerk, seit einigen Wochen als einziges OS sehr zufriedenstellend auf meinem Laptop (Acer 4625G).
Fedora habe ich bisher nur als Live-CD auf Arbeit genutzt, um Datensicherungen und Speichertests durchzuführen. Hier gefällt mir aber die Gnome-Umsetzung und der Aktualitätsstand der Software sehr gut (ja, hat Vor- und Nachteile). Bei einem Funktionstest des Boards mit Live-Distries lief zudem einzig Fedora ohne Kernel-Anpassungen beim Booten auf Anhieb.


In den nächsten Tagen kommen dann auch die ersten Bilder.


So, das war es erst einmal für heute.
Für Vorschläge, Anregungen und Tipps bin ich immer zu haben

Grüße,
smoothwater
__________________
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smoothwater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2012, 16:50   #2
Administrator in Rente
Bughunter
 
Benutzerbild von buyman
 
Registriert seit: 09.2006
Ort: Salzburg (Österreich)
Beiträge: 3.571
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Warum kein Microserver (N40L) als Basis?
__________________
Früher im Sandkasten war das alles viel einfacher:
Da gabs was mit der Schüppe auf die Fresse ... und gut wars - aber Heute?
Werd auch du ein Guru
buyman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2012, 17:41   #3
Administrator
Mädchen für Alles
 
Benutzerbild von smoothwater
 
Registriert seit: 08.2008
Ort: Halle (Saale)
Beiträge: 2.955
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Hab ich auch erst überlegt den zu nehmen.
Letztlich soll das Projekt aber auch mein Linuxverständnis verbessern.
Außerdem wollte ich von Anfang an so ein Board ^^ (hätte es das MSI nicht so günstig gegeben, hätte ich das passiv gekühlte C60-Pendant von Asus genommen [1 GHz DualCore mit Turbo]).
Ich überlege zudem noch, das Ganze modular zu bauen, sodass ich die Platine mit wenigen Handgriffen in ein LAN-Case überführen kann...
__________________
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smoothwater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 07:59   #4
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Benutzerbild von smoothwater
 
Registriert seit: 08.2008
Ort: Halle (Saale)
Beiträge: 2.955
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Nach längerer Zeit ein kleines Update dazu:

- RAM ist nun gegen 8 GB G.Skill DDR3-1333 CL9 (2 Module) getauscht.
- Lüfter auf dem Board ist nunmehr gegen ein Enermax-Modell getauscht
- Die Konstruktion ist endlich an der vorgesehenen Stelle montiert.
- Betriebssystem ist nun Lubuntu 12.10 x64 in Verbindung mit SAMBA4

Ausbaufähig sind noch:

- Seitenwände
- Belüftungskonzept
- Power-/Reset-Schalter
- HDD-/Power-LED
- WakeOnLAN aktivieren und Stromsparmechanismen justieren (z.B.: HDD-Standbyzeiten)
- Backupeinrichtung
- Fernzugriff aktivieren


Aber nun endlich die Bilder dazu:


Nichts geht über "Qualität und Stabilität"


Das Board mit gemoddetem Lüfter


Die Montage auf dem Lack wurde durch einfaches Vorbohren und anschließendem Einschrauben der Mainboardabstandhalter realisiert


Die Speicherplatten des Servers. Die 250 GB-Platte rechts ist leider durch schlechte SMART-Werte aus dem rennen (sicher ist sicher)


Hier nochmal kurz der Blick auf die HDD-Käfige des SilverStone TJ07


Man muss auch mal Lack haben ^^


Der aktuelle Endzustand. Mit auf der Tischplatte montiert sind neben dem Netzteil auch der GBit-Netzwerk-Switch und eine 3er-Stromverteilerleiste (1x für die noch dazu kommende Seagate Dockstar)
__________________
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smoothwater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2013, 16:23   #5
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Benutzerbild von Thore
 
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Beiträge: 10
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Zitat:
Zitat von smoothwater Beitrag anzeigen
Nach längerer Zeit ein kleines Update dazu:

- RAM ist nun gegen 8 GB G.Skill DDR3-1333 CL9 (2 Module) getauscht.
- Lüfter auf dem Board ist nunmehr gegen ein Enermax-Modell getauscht
- Die Konstruktion ist endlich an der vorgesehenen Stelle montiert.
- Betriebssystem ist nun Lubuntu 12.10 x64 in Verbindung mit SAMBA4

Ausbaufähig sind noch:

- Seitenwände
- Belüftungskonzept
- Power-/Reset-Schalter
- HDD-/Power-LED
- WakeOnLAN aktivieren und Stromsparmechanismen justieren (z.B.: HDD-Standbyzeiten)
- Backupeinrichtung
- Fernzugriff aktivieren


Aber nun endlich die Bilder dazu:


Nichts geht über "Qualität und Stabilität"
http://www.effizienzgurus.de/team/sm...ver/karton.png

Das Board mit gemoddetem Lüfter
http://www.effizienzgurus.de/team/sm...rver/board.png

Die Montage auf dem Lack wurde durch einfaches Vorbohren und anschließendem Einschrauben der Mainboardabstandhalter realisiert
http://www.effizienzgurus.de/team/sm...ver/board2.png

Die Speicherplatten des Servers. Die 250 GB-Platte rechts ist leider durch schlechte SMART-Werte aus dem rennen (sicher ist sicher)
http://www.effizienzgurus.de/team/sm...erver/hdds.png

Hier nochmal kurz der Blick auf die HDD-Käfige des SilverStone TJ07
http://www.effizienzgurus.de/team/sm...er/hddcase.png

Man muss auch mal Lack haben ^^
http://www.effizienzgurus.de/team/sm...rver/tisch.png

Der aktuelle Endzustand. Mit auf der Tischplatte montiert sind neben dem Netzteil auch der GBit-Netzwerk-Switch und eine 3er-Stromverteilerleiste (1x für die noch dazu kommende Seagate Dockstar)
http://www.effizienzgurus.de/team/sm...r/unterbau.png


Beeindruckend!
Thore ist offline   Mit Zitat antworten
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