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[Projekt] Silverstone SS-TJ07 overcooled "A kind of hush" [Update 03.03.2012]

Dieses Thema wurde 77 mal beantwortet und 15945 x angesehen.

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Alt 15.01.2010, 19:32   #1
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Idee [Projekt] Silverstone SS-TJ07 overcooled "A kind of hush" [Update 03.03.2012]

Hallo liebe Effizienzgurugemeinde!

Ich möchte ein TJ07, meinen ersten Mod und meine erste WaKü, mit wirklich ordentlich Kühlfläche ausstatten.

Es sollen zwei 140mm Radiatoren im Unterteil verbaut werden, ein 420er und ein 280er.
Es wird Pulverbeschichtungen und einiges an mechanischen Um- und Eigenbauten geben für HDD-Dämmung/-Kühlung,
Radiatorenhalterung, gecleante Front etc.

Da ich natürlich "nebenbei" auch noch arbeiten muß, wird sich das Projekt über mehrere Monate erstrecken.

Inhaltsverzeichnis

16. Januar 2010 - Ein Anfang
17. Januar 2010 - Weitere Ideen
18. Januar 2010 - Die Grundlagen schaffen
19. Januar 2010 - V1 reached
22. Januar 2010 - Es geht ein Temjin auf Reise
23. Januar 2010 - Die ersten Pakete - Teil 1
23. Januar 2010 - Die ersten Pakete - Teil 2
23. Januar 2010 - Die ersten Pakete - Teil 3
24. Januar 2010 - Anprobe - Teil 1 & 2
PAUSE
25. Februar 2012 - neue Autos, neues CAD, neues Glück. Es geht wieder weiter ...
03. März 2012 - Die ersten Laserteile sind verbaut

Geändert von McModdy (03.03.2012 um 23:38 Uhr)
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Alt 15.01.2010, 20:25   #2
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Ein Worklog wird immer gerne gesehen, denn jeder Mod ist irgendwie individuell, selbst wenn es 5 auf den ersten Blick gleiche Mods sind unterscheiden sich diese dann doch in den Detaillösungen immens.
Also immer her damit
Therapy87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2010, 20:31   #3
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Dem kann ich mich nur anschließen, immer her damit

Will nicht wissen wie viele Chieftec CS601 vor 6-7 Jahren gemoddet wurden, trotzdem war fast immer wieder was Individuelles dabei.
__________________
"Fry, du kannst doch nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher verbringen, du musst auch mal raus und die echte Welt sehen..."

"Aber wir haben HDTV, das hat eine wesentlich bessere Auflösung als die echte Welt"
wolfram ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2010, 22:57   #4
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@Therapy87,wolfram: Ja, sehe ich auch so. Ich habe mir auch sehr viele Worklogs angesehen und jeder hatte irgendwo etwas, das so bislang nicht verwirklicht wurde.

Gut, dann stelle ich jetzt mal alles zusammen, was alles hineinkommt und was ich alles umzubauen plane plane.

Ich aktualisere dann immer die erste Nachricht dieses Threads mit aktuellen Bildern und Erkenntnissen / Umsetzungen.

Ich hoffe, das ist so in aller Sinne.

Geändert von McModdy (25.01.2010 um 17:41 Uhr)
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Alt 15.01.2010, 23:01   #5
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Zitat:
Zitat von wolfram Beitrag anzeigen
Will nicht wissen wie viele Chieftec CS601 vor 6-7 Jahren gemoddet wurden, trotzdem war fast immer wieder was Individuelles dabei.
Jap, sogar ich war damals mit von der Partie. Natürlich also her damit
__________________
dracoonpit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2010, 00:47   #6
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Beitrag Update 16. Januar 2010

Das Ziel

Mein Ziel ist ein nahezu lautloses aber hoch performantes Arbeitssystem.

Am liebsten wäre mir gewesen gar keine Lüfter im System zu betreiben. Dies hat sich aber recht schnell als nicht möglich herausgestellt, denn ein kleines bisschen Durchzug muß im Case schon vorhanden sein. Auch die von mir zuerst favorisierten lüfterlosen Cape Cora 1042 habe ich nach einigen Recherchen bezgl. Ihre Wärmeableitungsfähigkeit schnell verworfen. Selbst zwei hätten nicht hinreichend Kühlung ermöglicht. Nun fragt man sich: WAS um Himmels Willen will der Mensch da kühlen? Ein Kraftwerk? ... Nein, nicht ganz, nur im schlimmsten Fall einen ordentlich übertakteten i7 9xx und, falls das Geld mal ganz locker sitzt, drei GTX 285 oder zwei GTX 295. So wir dies nun in Verlustleistung ausdrücken, kommen wir auf ca. 300W für die CPU. Für eine GTX 285 müssen wir 200W rechnen oder 300W für eine GTX 295, insgesamt bei voller Bestückung also 600W für die GPUs. Zusammen müssen also, wenn es ganz dumm kommt, 900W die über die Kabel hingekrochen sind, auf dem Luftwege wieder aus dem Gehäuse raus.

Das ist, sagen wir mal unter normalen Anforderungen, selbst für einen einzelnen 480er Radiator (einen guten natürlich, XSPC oder Feser oä.) eine lösbare Aufgabe. Allerdings müssen wir entweder eine Wassertemperatur um die 40°C (bei Tu 20°) und mehr in Kauf nehmen oder eine Lüfterdrehzahl einiges über 1000rpm.

Beides möchte ich selbst im übelsten Belastungsfall vermeiden. Also Lüfter IMMER < 1000rpm UND Wassertemperatur IMMER < 30° (bei Tu 20°). Also benötige ich für dieses Ansinnen mehr Kühlfläche als ein 480er Radiator hergibt.

Nun, es gibt externe Radiatoren wie den MoRa2 oder den Airplex 1080. Hier kommen wir aber ebenfalls zu einer von mir gewünschten Randbedingung: KEIN externer Radiator, alles soll IM Gehäuse bleiben. Allenfalls der AGB darf ggf. nach hinten auswandern oder ein weiterer kleiner Radiator. Aber die Seiten und das Gehäuse-Top sollen absolut "sauber" bleiben. Und nein, irgendwohin verschlaucht werden, zu einem Radiator, der an der Wand hängt, soll auch nicht.

Ich habe viel geschaut und viel überlegt und kam zu folgendem Ergebnis: Ein Temjin 07, ein 420er und ein 280er Radiator, zusammen also ein 700er Radiator im Fußraum des Temjin.

Soweit die Theorie ...


Das System

  • Case Silverstone TJ-07B
    (ohne Window, das komm später oberflächenbündig rein und ohne das Laufwerksschächte o.ä zu sehen ist, wie sich das gehört)
  • Mainboard Gigabyte GA-X58A-UD7
  • Prozessor Intel Core i7-920 2.66GHz
  • Grafikkarten (1-3) Leadtek GTX285-2GB
    (ist nocht nicht fix kann auch eine andere 285 werden, nVidia Referenz-Design, ist sicher für die GPU-Kühlerauswahl wichtig)
  • Stromversorgung OCZ Z-Series 1000W Modular
  • Arbeitsspeicher 3 x 2GB OCZ FlexXLC oder Blade oder Reaper
    (welcher ist noch nicht entschieden, mind. jedoch PC3-16000 / 2000MHz)
    *** Ganz ausgezeichnet (und der paßt auch besser ins Gesamtbild, dazu später mehr) gefällt mir auch dieser Speicher: Mushkin Copperhead XP3
    Leider gibt es den derzeit "nur" bis max PC3-12800 .... das paßt mir eigentlich so gar nicht ins Konzept ......
  • Systemplatte 1 x OCZ SSD Agility EX / Vertex Turbo / Vertex / Agility 60GB
    (welche ist noch nicht entschieden)
  • Datenplatten 4 x Samsung Spinpoint F1 320GB RAID
    Ergeben zusammen als Linux SW-Raid 10 eine Platte mit etwa der doppelten Geschwindigkeit einer einzelnen Platte und Ausfallsicherheit ist auch gewährleistet!


Die Wasserkühlung



Die Farbe

Ich finde zu schwarz paßt gold (nicht zu grell) und auch bronze (nicht zu dunkel) ganz ausgezeichnet. Ich habe bei all meinen Recherchen ein metallic güldenes Inneres auch noch nicht entdecken können. Aber selbst wenn es das schon gibt, mir gefällts und darum wirds. Das Innenleben schwebt mir also derzeit in metallic gold oder bronze vor. Ich schwanke noch etwas zwischen heller oder dunkler. Desweiteren überlege ich, ob ich auch die Frontplate (die die 5¼"-Panels ersetzt) und die drei Mesh-Gitter des TJs evtl. auch in dieser Farbe beschichte. Die Backplate wird natürlich auch in dieser Farbe ausgelegt.

U.a. gefällt mir der deswegen Mushkin-Copperhed-Speicher auch so gut. Das würde sehr schön farbstimmig ..

Bezgl. des Mainboards überlege ich, die Werksmäßige Heatpipe mit Wasseranschluß ebenfalls durch eine passende Farbe etwas anzugleichen. Beim Mainboard sind sonst nur die Kontakte vergoldet und die sieht man i.d.R. ja nicht.
Anmerkung: NEIN, es wird NICHT vergoldet, nur in goldener Farbe pulverisiert oder gepinselt. Ich habe keinen Dukatenesel ... leider.


Die Umbauten und Erweiterungen

  1. Der gesamte untere Bereich wird vom Netzteil und den Radiatoren belegt. Da müssen die Festplatten also nach oben weichen.
  2. Damit die Radiatoren genügend Frischluft bekommen um ihre Aufgabe auch artgerecht erfüllen zu können, wird der Gehäuseboden aufgemacht.
  3. Der Unterboden wird mit Luftfiltern versehen damit die Radiatoren staubfrei operieren können.
  4. Das Gehäuse kommt auf Rollen, damit es hoch genug wird um durch den Boden zu atmen (LianLi's WB-01 voraussichtlich).
  5. Damit die Radiatoren KEINE warme Luft aus dem oberen Bereich ziehen wird die Midplate durch eine geschlossene Ausführung ersetzt.
  6. Das Netzteil wird so gedreht, sodass der Lüfter nach aussen zum Mesh zeigt.
  7. Die Spinpoints brauchen eine neue Behausung, absolut geräuschdicht, luftdicht aber mit Wasser durchflossen.
  8. Der 5¼-Tray wird unten gekürzt falls es dort zu eng wird.
  9. Lüfterregelung pimpen, falls ein einzelner Kanal keine 20W kann.
  10. ... da fällt ganz bestimmt noch viel mehr an, also eine nach unten offene Liste.

Geändert von McModdy (25.01.2010 um 12:21 Uhr)
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Alt 17.01.2010, 02:24   #7
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Beitrag Update 17. Januar 2010

Die Radiatoren

Nun, nachdem die gröbsten technischen Grundlagen eroiert sind, die ersten Probleme: Ich habe noch kein TJ07 und somit auch keine Maße ... Glücklicherweise fanden sich im Netz ein paar Foren und User, die Zeichnungen des TJ07 bereitstellten. Ob die nun exakt maßhaltig sind, das sei mal dahingestellt. Aber für eine grobe Schätzung passt vs. passt nicht, langt es. Ein ganz netter TJ-Owner hat mir auch mit dem allerersten Maß, von dem nun wirklich alles abhängt, sehr geholfen (nochmals heißen Dank an smoothwater@effizienzgurus), nämlich der im unteren Bereich verfügbaren lichten Höhe. Die war >=155m ... JAU! die BlackICEs sind etwa 153mm hoch, das ist zwar eng, sollte aber langen.

Nachdem die verfügbare Höhe nun erstmal geklärt ist, mal gucken, wie das vom Platz her so ausschaut.

Hier ist sind ein paar Entwürfe in der man geplanten den Aufbau recht gut erkennen kann:
(Raster = 10mm, SF = single fan, DF = double fan) (Bitte keine Vorträge im Sinne "Doppel-Lüfter-Kram nützt eh nix". Es nützt, nur eben nicht doppelt )

BlackICE SR1
SF DF

BlackICE GTS
SF DF

MagicCool
SF DF

Zu beginn meiner Idee waren die SR1 nur als 120er verfügbar, bzw. ich war nicht sicher, ob es sich bei den Tests der 140er SR1 von bundymania tatsächlich um die SR1 mit der geringen FPI handelte oder ob da eine Verwechslung mit den GTXen vorlag. Diese haben ja eine höhere FPI und sind somit erst bei höheren Lüfterdrehzahlen stark. Genau in dem Bereich will ich die Lüfter aber ja gar nicht betreiben. Ein kurzes Gespräch mit bundymania ergab jedoch: YES, es gibt sie!
Im CAD begann ich also erst mit den flachen GT Stealth und den etwas günstigeren, aber bei geringen Drehzahlen schon starken, MagiCools. Alles gute Radiatoren, da gibt das gar nichts zu meckern. Aber an die SR1 kommen sie bei niedrigen Drehzahlen eben nicht mehr heran. Vielleicht noch die MCs, aber nur knapp.

Der SR1, insbesondere mit der doppelten Belüftung, das wäre schon stark. Aber da sind nur noch 1cm zwischen den Lüftern und ich vermute einfach, die würden sich gegenseitig die Luft abgraben und damit die Kühlleistung eher verschlechtern. Das halte ich in der Form für kontraproduktiv.

Meine Präferenz liegt also ganz klar bei dem SR1 im SingleFan-Betrieb. Vom Platz her zwischen den Lüftern noch ca. 4cm, das sollte reichen.

Bezgl. der Schlauchgröße muß ich da im unteren Bereich sicher noch ein paar Probleme lösen und evtl. sogar für die paar cm im Unterteil auf 16/13 oder gar auf 13/10 ausweichen, falls es denn gar nicht anders geht.


Die Lüfter

Die Lüfter sind absichtlich im inneren Bereich angeordnet, da so die Radiatoren nebenbei noch als Schalldämpfer wirken und lautloses Schweigen (a kind of hush) ist ja mein erklärtes Ziel.

Die Radiatoren-Lüfter sollen alle parallel an einer Versorgung betrieben werden. So ist mein erster Ansatz. Ich bekomme dann zwar nicht direkt mit, wenn einer ausfällt, aber das sollte nicht das Problem sein. Selbst wenn nur der eine mit der Drehzahlrückmeldung noch funktioniert, die Temperatur wird schon nicht in wenigen Sekunden kritische Werte erreichen (lassen wir den 100%-Lastfall mal außen vor ). Wenn da also ein Lüfter nicht mehr geht werden die Temperaturen sich etwas nach oben entwickeln und dann kann ich immer noch gucken was Sache ist. So stelle ich mir das vor. Falls jeder einzelne Lüfter mission-critical status erhält, kann ich sie immer noch alle parallel an derselben Versorgung betreiben, müßte aber jedes Drehzahlsignal separat mit nach oben führen zwecks Überwachung. Andererseits, es bekommt ein goldenes Inneres ... hm, mal gucken . Nicht zu vergessen, da müßte ich mir auch noch eine passende Lüfterüberwachung bauen ... nun, Herausforderungen mag ich und elektronische Schaltungsentwicklung habe ich auch lange Jahre nicht mehr gemacht .. ein dickes Vielleicht.

Bezgl. der Lüftersteuerung gibt es das Aquaero, ich weiß das natürlich. Nicht, daß mir das nun gar nicht gefällt, ABER ... Linux hier, nicht Windows. Wenn ich das Ding dann eh mit den Tasten und nicht via USB einstellen müßte, weil es keinen vernünftigen USB-Treiber unter Linux dafür gibt ... Das wäre für mich Klassenziel klar verfehlt. Ich habe natürlich schon geschaut, es gibt Treiber für das Auqaero unter Linux, aber der ist mehrere Jahre alt und im Forum dort hat sich diesbzgl. lange nichts getan. Da bin ich derzeit also mal ganz fürchterlich skeptisch. Und ein kleiner OP-Amp mit Temperatursensor und ein paar Widerständen ist fix zusammengelötet, falls es nichts fertiges gibt, das schick ausschaut und ca. 20W pro Kanal treiben kann.

Etwas weiter gesponnen: Wenn die Lüfterregelung Kühlkörper an den Transitoren/OPs braucht und wir eh Wasser in der Nähe haben zum kalt machen ... Die Leistung eines Reglerkanals ist (so meine Vermutung) meistens nur deswegen auf xW begrenzt, weil der darauf sitzende Kühlkörper die durch die Verlustleistung entstehende Wärme nicht wegbekommt, weil er zu klein ist. Dübelt man den Kühlkörper des Transitors/OPs nun an ein vom Wasser durchflossenes kleines Metallstück, wäre das Problem evtl. schon gelöst. Ist aber ganz ins unreine angedacht. Es ist natürlich stark vom Aufbau der Regelung und deren Bestückung abhängig. Ist da tätsächlich nur ein kleiner Transistor mit Icmax=1A drauf, dann geht eben nicht mehr wie 12W. Und natürlich muß man hier auch aufpassen, daß man ggf. wärmeleitende Isolierpads dazwischen legt, da i.d.R. die Kühlfahnen der Transitoren/OPs nicht potentialfrei sind. Und Spannung am Wasserkreislauf, dann kann man der Korrosion ja meist schon zugucken, denn wer hat schon einen absolut reinen ein-Metall-Kreislauf?

Wenn man schon RAM und Festplatten mit Wasser kalt macht, dann holt man sich doch keine Wärme durch eine banale Lüftersteuerung auf DC-Regelungsbasis ins Gehäuse, oder? Aber das ist eher ein Nebenkriegsschauplatz.

Geändert von McModdy (18.01.2010 um 11:51 Uhr)
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Alt 17.01.2010, 06:39   #8
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Bzgl. Treiber:
"-programmiert als HI-Device (Human Interface Device) d.h. man benötigt keine Treiber unter Windows, Linux, OS-X
- Software zur Steuerung aller Funktionen liegt dem Gerät bei (Windows)" [aquacomputer]

bzgl. Regelung:
"aquaero-info stellt zusammen mit einer kleinen Bibliothek eine Steuerungssoftware für das aquaero 4.0 dar. Unter anderem ist zusätzlich zur Kommandozeilenversion ein kleiner Webserver integriert, mit dem man das aquaero über einen Webbrowser ( http://localhost:30000 ) einstellen und anzeigen kann."

Soweit so gut, leider wurde aeinfo vom Urheber länger nicht mehr gepflegt. Der letzte Forenbeitrag ist vom 12. Dezember 2009 und beschäftigt sich mit der Bildung eines "Update-Teams". Nichts desto trotz läuft auch die alte Version von aeinfo unter den neueren Linux-Kerneln. Vereinzelte User haben zudem in ihrer Forensignatur entsprechende Patches bzw. Programmanpassungen bereitgestellt (32/64Bit).
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Alt 17.01.2010, 06:56   #9
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Hast Du das mit aeinfo am Laufen? Und der kleine Webbrowser ist als Windowsprogramm vorhanden, vermute ich?
Das aeinfo ist eben sehr alt und lange nicht gepflegt. In dem Aquaero-Forum war ich ja, da habe ich es ja gesehen. Als HID war mir jedoch nicht ins Auge gefallen. Ich guck mir die Source vom aeinfo mal an bei Gelegenheit. Vielleicht meldet sich noch der ein oder andere der es am Laufen hat und Problemlosigkeit bestätigen kann.

Geändert von McModdy (25.01.2010 um 17:42 Uhr)
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Alt 17.01.2010, 06:59   #10
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http://forum.aquacomputer.de/berwach...in/index9.html
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Alt 17.01.2010, 07:09   #11
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Da muß ich wohl im falschen Forum geguckt haben. Das ist ja ziemlich aktuell!! Das ist schön. Danke!

Geändert von McModdy (25.01.2010 um 17:42 Uhr)
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Alt 17.01.2010, 08:40   #12
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Bin auf deinen Zusammenbau gespannt.
Zu deinem Radiator-Problem: Wie wäre es denn, wenn du die Lüfter so ausrichtest, dass der erste, kleinere Radiator Luft ins System saugt und der größere Radiator die Luft wieder rausbläst?
Dann hättest du einen durchgehenden Luftstrom, da sollte dann auch weniger blockieren.
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Alt 17.01.2010, 08:41   #13
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Dann hat man aber das Problem, dass der eine Radiator die warme Luft des anderen bekommt-> miese Temps.
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Alt 17.01.2010, 08:43   #14
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Genauso ist es. Vielleicht nicht gleich "mies", aber besser wird es, wenn beide frische Luft atmen.

Geändert von McModdy (25.01.2010 um 17:42 Uhr)
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Alt 18.01.2010, 10:50   #15
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Beitrag Update 18. Januar 2010

Das Werkzeug

So, die ersten Bestellungen sind raus. Zu allererst ist natürlich die Werkstattausrüstung wichtig! Kein vernünftiges Ergebnis ohne ordentliches Werkzeug, also:

Dremel 4000-4/65 Mini-Bohrmaschine
Bohrständer Dremel 220
Schnellspannbohrfutter 0,4-3,5mm f. Dremel
Schnellspannbohrfutter 3,0-6,0mm f. Dremel
Fräser Wolfram Karbid 3,2mm Dremel 9903
HSS Nutfräser 3,2mm Dremel 650
5er Trennscheiben Kunststoff Dremel 476
5er Trennscheibe Dremel Sc409 Ø38x0,75mm
Digi. Taschenmessschieber 200mm
Mechaniker Feilensatz
Blindnietzange J-60 Asc Variofix
Falls es wider Erwarten doch mal ganz grob wird: Stichsäge, Oberfräse, Flex habe ich.

Geändert von McModdy (18.01.2010 um 11:24 Uhr)
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Alt 18.01.2010, 11:03   #16
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Nette Werkzeug-Kombo
Chibu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2010, 11:13   #17
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Ja, ich hoffe das langt. Habe extra ein paar mehr Trennscheiben geordert, da mir als Dremel-Greenhorn zu Anfang sicher die eine oder andere davon um die Ohren fliegen wird

Geändert von McModdy (25.01.2010 um 17:42 Uhr)
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Alt 18.01.2010, 11:25   #18
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Das wird dir auch als nicht - Greenhorn ab und zu mal passieren, besonders bei den dünneren Scheiben. Da fliegt einem ab und an mal eine um die Ohren.
Ich hab das gleiche Dremel Set, die Flexwelle wirst du bei fummeligen Sachen im Gehäuse lieben.
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Alt 18.01.2010, 11:25   #19
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So ein Schnellspannfutter hätte ich auch gern. Hab noch einender ersten Dremel. Selbst das neue Orginalzubehör passt nicht mehr immer.
Orginale Trennscheiben von Dremel sind relativ stabil. Deutlich schlechter sind dagegen die Billigteile von Aldi und Co. Da bricht teilweise jede fünfte Scheibe schon beim aufspannen entzwei.
__________________
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Alt 18.01.2010, 11:29   #20
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Nun, dann habe ich damit ja schon mal eine gute Wahl getroffen und bleibe also beim Originalzubehör. Warum auch ein gutes Werkzeug durch billiges Zubehör wieder verschlechtern, woll!

Geändert von McModdy (25.01.2010 um 17:42 Uhr)
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